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Die Logikeinheit ist für die mikroprozessorgesteuerte Auswertung zahlreicher Hardwareeingänge, wie z.B. Lichtdrehschalter, Lenkstockschalter-Wischer, sowie von diversen Sensoreingängen verantwortlich. Via CAN-Bus ist das Modul mit einer Vielzahl weiterer Steuergeräte vernetzt. In Abhängigkeit von den Eingangssignalen werden zahlreiche Lasten, wie Lampen und diverse Pumpen und Motoren angesteuert. Um eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten, findet eine ständige Überwachung des Systems statt. Durch die CAN-Anbindung ist die Diagnose jederzeit möglich. Während also der Logikteil als intelligenter Knoten fungiert, dient das Leistungsmodul zum Einen als Lastverteiler und zum Anderen auch als Träger von austauschbaren Sicherungen und Relais. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem mechanischen Design und der Aufbautechnologie, um die hohen Anforderungen in punkto Stromtragfähigkeit und Entwärmung zu erfüllen. Neben konventioneller Stanzgittertechnik kommen neuerdings auch Hochstromleiterplatten mit Kupfer-Schichtstärken bis zu 400µm zum Einsatz. Die Kontakte werden in die Leiterplatte eingepresst; ein Lötprozess ist nicht erforderlich.
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