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Begeisterung beim Uniroyal Fun Cup:

10.08.2004

Hannover, im August 2004. Planmäßig startete der Uniroyal Fun Cup in Deutschland am 8. und 9. August am Nürburgring. Beim ersten Rennen dominierten noch die belgischen Starter.

Die Pressemitteilung als doc-Datei zum herunterladen (946 KB).

Der AvD Oldtimer Grand Prix am Nürburgring war in diesem Jahr nicht nur für die Oldtimerfraktion das Saison-Highlight. Der Regenreifen-Hersteller Uniroyal fieberte dem ersten Einsatz des im Ausland bereits länger bewährten Fun Cup entgegen. Der älteste deutsche Automobilclub hatte seinem Partner Uniroyal die Möglichkeit eingeräumt, am Sonntag mit einem halbstündigen Demonstrationslauf die Renndynamik dieses Markenpokals vor Publikum zu demonstrieren. Während des eigentlichen Rennens am Montag blieben die Tribünen dann zwar weitgehend leer, doch für die Akteure spielte das keine Rolle.

Reges Interesse weckte am Sonntag zunächst auch der Markenbotschafter von Uniroyal, der vierfache Ex-Formel1 Weltmeister Alain Prost. Die Medienvertreter füllten die Speicherchips ihrer Kameras mit zahllosen Aufnahmen des Rennprofessors und fragten ihn ein Loch in den Bauch. Eine anschließende Autogrammstunde im Fahrerlager weckte Erinnerungen an DDR-Zeiten - lange Schlangen vor dem Uniroyal-Zelt, in dem der Meister geduldig seinen Namen auf T-Shirts, Basecaps und Karten schrieb.

Für die Gäste von Uniroyal - Reifenhändler, Autohauskunden und Journalisten aus Deutschland, Tschechien und der Schweiz - schloss sich daran ein herrlicher Sommerabend an, bei dem im Garten des Hotels an der Mosel bei Gegrilltem und diversen Kaltgetränken schon richtig gute Stimmung aufkam, nachdem Bernhard Bamberger, Marketingleiter DACH, und der Uniroyal Markenmanager Spyro die Gäste aufs Netteste begrüßt hatten.

Früh ging es am Montagmorgen auf die Reise, denn schon ab 7.30 Uhr begann das Briefing der Fahrer am Nürburgring. Es mussten außerdem die Fahreranzüge übergestreift werden und allerlei mehr oder weniger hektische Vorbereitungen für die Aufnahme des Trainings getroffen werden. Für manchen Piloten war es die erste Sitzprobe in den Rennern mit der Silhouette des legendären Käfers, andere hatten ja schon am Sachsenring im Mai die Atmosphäre geschnuppert oder brachten gar Erfahrung aus anderen Rennen mit. Die Mehrzahl der Akteure - es gingen immerhin 44 Autos an den Start - waren jedoch Rennprofis im Fun Cup, denn diese belgischen Starter sind teilweise bereits seit 1997 dabei.

Das Trainingsergebnis auf der verkürzten Grand Prix-Strecke kann man getrost vergessen. Die Startplätze wurden nämlich zugelost, weil das mehr Action im Rennen garantiert. Das Team Uniroyal Deutschland 5 mit Oliver Hilger von AutoBild Motorsport, Ian Brown, Frank Grudowski und Jörg Kock hatte besonderes Glück und zog die Nummer 7, Deutschland 4 mit Dieter Serowy von der Auto Zeitung, Albert Königshausen, André Dietzel, Peter Keller, Karl-Heinz Becker und Lars Döhmann zog dagegen Nummer 26. Noch härter traf es das Auto von Autohaus, in dem Dirk Gentgen mitfuhr, der vor Jahren als Leiter Marketing Pkw Europa den Startschuss für den Fun Cup gab: Platz 44. Am Ende hatte dieses Auto aber 8 Plätze gutgemacht und Deutschland 5 immerhin 19 Plätze verloren. Man kann es ja auch mal so sehen...

Dennoch: Die Wertung für das beste deutsche Team und damit der oberste Platz auf dem Treppchen ging in dieser Klasse an das Team um Oliver Hilger, 9 Runden hinter dem Siegerauto. Deutschland 2 mit den Reifenhändlern Reinke, Brüser und Kammerer sicherte sich den zweiten Platz, 10 Runden hinter dem Sieger. Deutschland 4 freute sich auf Gesamtrang 32 über die Bronzemedaille.

Den Gesamtsieg machten die erfahrenen Teams unter sich aus. Die ersten 5 kamen nach 4 Stunden Renndauer innerhalb von 20 Sekunden über die Ziellinie. Diese 4 Stunden waren gepackt voll mit spannenden Tür-an-Tür-Kämpfen um Windschatten, mit Ausbremsen und Remplern, mit Boxenstrategie, Nachtanken und Fahrerwechseln. Nicht allein das Renngeschehen trieb den Akteuren dabei den Schweiß in den Overall - schließlich war die Witterung in der Eifel wahrhaft hochsommerlich. Oliver Hilger schrieb am Ende seines Tracktests in Autobild Motorsport recht euphorisch: "Mit der deutschen Nationalhymne auf dem Treppchen, und einem nach Sekt müffelnden Overall - so darf in Zukunft gern jeder Tracktest enden..."

Für den Fun Cup in Deutschland soll das jedoch nur der Auftakt gewesen sein. Ein deutscher Ableger der Serie ist für 2005 in Planung. Nun wird ein Team gesucht, dass die Autos einsetzt und vermarktet.

Der belgische Gummiwarenhersteller Englebert produzierte seit 1895 Reifen, unter anderem für die Continental AG. Ab 1958 hieß die Firma nach dem Zusammenschluss mit US Rubber dann Uniroyal Englebert. Uniroyal, der Erfinder des Regenreifens, ist seit 1979 eine europäische Marke der Continental AG, Hannover.

Continental ist ein führender Anbieter für Reifen, Bremssysteme, Fahrwerkkomponenten und technische Elastomere. Das Unternehmen hat im Jahr 2003 einen Umsatz von 11,5 Milliarden Euro erwirt-schaftet und beschäftigt weltweit rund 69.000 Mitarbeiter.

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Lars Döhmann

Leiter Presse Uniroyal

Büttnerstraße 25

30165 Hannover

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