Warum Winterreifen?
Bereits ab Temperaturen von unter 7°C bieten Winterreifen mehr Sicherheit.

Lohnt es sich, Winterreifen aufzuziehen? Die Antwort lautet ganz klar: Ja. Nur Winterreifen bieten bei niedrigen Temperaturen ein hohes Maß an Sicherheit. Bereits ab einer Temperatur von unter 7° Celsius sind sie den Sommerreifen überlegen.

Erreicht wird dies durch spezielle Gummimischungen mit hoher Kälteflexibilität, die im Gegensatz zu Sommerreifen-Mischungen nicht verhärten, sondern auch bei niedrigen Temperaturen elastisch und griffig bleiben. Das ist notwendig, damit ein kurzer Bremsweg und optimaler Halt in Kurven und besonders auch auf nasser Fahrbahn gewährleistet werden kann.

Auf verschneiter Fahrbahn wird die Überlegenheit der Winterreifen noch deutlicher. Eine Vielzahl von Feineinschnitten, so genannte Lamellen, sorgen für hunderte von Kanten, die sich mit dem winterlichen Untergrund verkrallen und so gute Haftung sichern.

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle: Das Unfallrisiko ist im Winter sechsmal höher als auf sommerlichen Straßen. Und das kann in Deutschland teuer werden. Denn selbst wenn man unverschuldet im Winter in einen Unfall mit Sommerreifen verwickelt wird, kann eine 20-prozentige Mitschuld drohen. In Finnland und Schweden ist man sogar noch einen Schritt weiter gegangen: Dort sind Winterreifen für alle Autofahrer gesetzlich vorgeschrieben.

Ist man mit Winterreifen unterwegs, räumen manche Versicherungen sogar vergünstigte Konditionen ein.

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