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Die Nachfolger von Aleksandr Hleb Aleksandr Hleb vom FC Barcelona ist das große Vorbild der U21-Junioren von Weißrussland. Die Spieler von Trainer Yuri Kurnenin wollen bei der UEFA U21-Europameisterschaft 2009™ in Schweden (15. bis 29. Juni) in die Spuren des offensiven Mittelfeldspielers treten. Der inzwischen 28-Jährige führte jene Mannschaft aus Belarus an, die an der U21-Europameisterschaft 2004™ in Deutschland teilnahm und im Gruppenspiel in Bochum den späteren Titelgewinner Italien mit 1:0 bezwang. Hleb, der damals für den VfB Stuttgart spielte, erhielt durch seine überzeugenden Turnierauftritte einen weiteren Schub für seine Karriere. Er wechselte zum FC Arsenal London, von dort zum FC Barcelona.
Erstmal seit 2004 nimmt Weißrussland wieder an der UEFA U21-Europameisterschaft™ teil. Allgemein werden die Junioren aus Minsk, Homel, Brest und Borisov als Außenseiter eingestuft, aber in dieser Rolle wurden sie auch vor fünf Jahren zum Favoritenschreck. Zunächst treffen sie auf Gastgeber Schweden (16. Juni), dann auf Serbien (19. Juni) und zum Abschluss der Gruppenspiele auf Italien (23. Juni). In den Play-Off-Spielen schaltete die Mannschaft mit der Türkei bereits einen Favoriten aus. Nach einem 0:1 im Hinspiel in Antalya gewannen die Osteuropäer das zweite Spiel in Borisov mit 2:0. Rechtsverteidiger Igor Shitov schoss das entscheidende Tor, das das Team nach Schweden brachte. In den Gruppenspielen zuvor hatte Weißrussland nur eine Niederlage (in Serbien) bezogen, musste aber den ersten Platz den punktgleichen Serben überlassen. Bester Akteur in einer Mannschaft, die personell sehr ausgeglichen ist und keinen Star wie Hleb besitzt, war Mittelfeldspieler Sergei Kryvets vom FC Bate Borisov. Ihm gelangen in der Qualifikation drei Tore. Der Mittelfeldspieler, der am 8. Juni 23 Jahre alt wird, trat mit seinem Klub auch in der UEFA Champions League an. Im Europapokal traf der junge Mann, der Spielmacher-Qualitäten aufweist, für den weißrussischen Meister beim 2:2 gegen Juventus Turin einmal. Bester Torschütze der U21-Junioren der Weißrussen auf dem Weg nach Schweden war Dmitri Komarovski mit vier Treffern. Einige Spieler besitzen durchaus das Format, eines Tages wie Hleb von europäischen Topklubs unter Vertrag genommen zu werden. Allerdings ist Hleb nicht in allen Beziehungen ein Vorbild. Bei der U21-EM 2004 verlor Weißrussland das entscheidende Gruppenspiel gegen Serbien und Montenegro mit 1:2. Belarus verpasste auch deswegen den Halbfinaleinzug, weil Hleb und Timofei Kalachev vom Platz gestellt wurden. |