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Sung-Yong Ki: Der Steven Gerrard von Südkorea Südkoreas Steven Gerrard heißt Sung-Yong Ki. Sein Mannschaftskamerad Park Ji-Sung von Manchester United vergleicht den Mittelfeldspieler mit dem Star des FC Liverpool, er sieht Ähnlichkeiten in der Spielweise der beiden. In Mannschaftskreisen wird er nach seinem Idol schon „Kirrard“ genannt. Der 21-Jährige verfügt trotz seiner Jugend über eine sehr gute Spielübersicht, er kann das Tempo nach Belieben drosseln und forcieren. Da Ki seit seiner frühesten Jugend bei seiner Fußballausbildung in Australien Freistöße trainiert hat, ist der Südkoreaner ein gefährlicher Schütze bei Standardsituationen.
Europäische Spitzenvereine wurden schnell auf ihn aufmerksam. Das Talent lehnte jedoch Angebote von Manchester United und dem Hamburger SV ab. Er sammelte weiter Erfahrung in der K-League, der höchsten Spielklasse von Südkorea. Erst seit Beginn dieses Jahres 2010 zeigt er all diese Fähigkeiten in der schottischen Premier League bei Celtic Glasgow. Bei diesem Transfer diktierte der 21-Jährige den britischen Journalisten schöne Geschichten in die Blöcke. Er sei schon seit seiner Zeit in der australischen Fußballschule an Celtic interessiert, sein damaliger Trainer sei Celtic-Fan gewesen. Und da der asiatische Jung-Profi des Jahres 2009 während seiner Zeit in Australien vor dem Fernseher viele Celtic-Partien in der Champions League verfolgt hatte, waren die Helden seiner Jugend zwei Celtic-Legionäre.
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Zum einen der schwedische Stürmer Henrik Larsson, zum anderen Shunsuke Nakamura. Der japanische Mittelfeldakteur ist bei Freistößen ein Vorbild von Sung-Yong. Schottlands Spitzenverein hatte mit der Verpflichtung des Japaners neue Fangruppen erschlossen, den gleichen Effekt erhoffen sich die Celtic-Verantwortlichen von dem Südkoreaner. Der 21-Jährige hat einen großen Vorteil, da er in seiner Jugend in Australien lebte, spricht Ki perfekt englisch. In „Down under“ machte der Youngster am John Paul College seinen Schulabschluss. Für viereinhalb Jahre hat sich das Talent an Glasgow gebunden. Sein Traum ist ein Wechsel in die englische Premier League. Sein Landsmann Park Ji-Sung prophezeit ihm eine große Zukunft und befürwortet einen sofortigen Wechsel nach England. |
![]() Der Südkoreaner Sung-Yong Ki (hinten) beim Testspiel gegen Spanien (0:1) vor der FIFA WM 2010™ im Zweikampf gegen Pedro Rodriguez. (Foto: Firo/Augenklick) |
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Sung-Yong vergleicht sich mit Pirlo und Xabi Alonso Mittlerweile gehört Sung-Yong Ki schon mit 21 Jahren zu den großen Hoffnungen in der südkoreanischen Nationalelf. Bei der FIFA Weltmeisterschaft 2010™ soll er das Team gegen Griechenland, Argentinien und Nigeria ins Achtelfinale führen. Dabei lief seine Karriere nach der Rückkehr in die Heimat im Jahr 2006 nur stockend an. Beim FC Seoul hatte der Nachwuchsmann anfangs Probleme, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. In den verschiedenen Nachwuchs-Nationalmannschaften wurde er auf der für ihn ungewohnten Innenverteidigerposition eingesetzt. Erst als er sich beim FC Seoul einen Stammplatz erkämpfen konnte, wurde Ki im Mittelfeld eingesetzt. Nach den Partien in der Olympia-Auswahl 2008 wurde er auch Stammspieler. Seine optimale Position sieht er zwischen Innenverteidigung und Mittelfeld. „Nach den Olympischen Spielen habe ich erkannt, dass meine beste Position irgendwo dazwischen liegt. Ich bin kein defensiver Mittelfeldspieler, der mit viel Einsatz den Ball erkämpft. Aber auch kein offensiver, der hinter den Stürmern spielt.“ „Kirrard“ vergleicht sich mit Andrea Pirlo und Xabi Alonso. Seine Premiere in der Nationalelf feierte Sung-Yong im September 2008 gegen den Erzrivalen Nordkorea, er erzielte den Ausgleichstreffer zum 1:1. In der Qualifikation für die FIFA Weltmeisterschaft 2010™ war der schnelle Mittelfeldakteur maßgeblich am Erfolg beteiligt. Mit dem Lösen des WM-Tickets hat der 21-Jährige sein erstes Ziel erreicht. „Jetzt kann ich gegen die besten Fußballer der Welt spielen. Alle sind besser als diejenigen, gegen die ich bisher gespielt habe. Ich hoffe, wir erreichen das Achtelfinale und ich schieße ein Tor.“ Bei den Gegnern in der Gruppe B, Argentinien, Nigeria und Griechenland, ist das wohl kein unerfüllbarer Wunsch. |