Barrierefreier Schülerverkehr in der Grafschaft Bentheim

Barrierefreier Schülerverkehr: Pädagogisches Konzept zum Mobilitätstraining

Die Integration von jungen Menschen mit Behinderung und der Aufbau von Mobilitätskompetenz zur eigenständigen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs erfordert auch eine Qualifizierung des Personals der Verkehrsbetriebe.

Der erste Schritt zur Qualifizierung des Personals ist ein Mobilitätstraining für Fahrerinnen und Fahrer in der Schülerbeförderung und im Schülerspezialverkehr mit dem Schwerpunkt Stressanalyse und Stressprävention. Im Landkreis Grafschaft Bentheim wurde dazu ein Pilotprojekt Barrierefreier Schülerverkehr durchgeführt werden.

Didaktisch-methodische Vorgehensweise

Der Schwerpunkt dieses Mobilitätstrainings (Tagesveranstaltung) lag bei Stressanalyse und Stressprävention. Es war Hauptthema bei sämtlichen praktischen Übungen, wie auch im theoretischen Part zum Beginn des Tages.

Die Verkehrssicherheit darf durch Stresseinwirkungen nicht gemindert werden, deshalb waren die dynamischen Fahrübungen so ausgelegt, dass immer der Aspekt „Fahrgastfreundlich“ und „Sicher“ gegenübergestellt wurde. Es ist wichtig, dass die Fahrerinnen und Fahrer in der Praxis im Straßenverkehr schnell die richtige Entscheidung treffen, ob der Aspekt eines fahrgastfreundlichen Verhaltens möglich ist oder ein gefahrenbedingtes Verhalten notwendig wird.

120 Fahrerinnern und Fahrer in der Schülerbeförderung und im Schülerspezialverkehr haben dazu mit Hilfe von Trainern und Moderatoren erfolgreich acht Unterrichtsstunden im Mobilitätstraining auf dem Verkehrsübungsplatz und im Schulungsraum verbracht. Sie haben dabei ihre Fähigkeiten zur Gewährleistung der eigenen Sicherheit und der der Fahrgäste entwickelt. Schwerpunktthema war die Stressanalyse und Stresspräventon.

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