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Die jetzige Situation Der Zebrastreifen in der Ringstraße befindet sich direkt im Einmündungsbereich zum Oedemer Weg. Der Oedemer Weg führt von der Innenstadt Lüneburgs in die Ortsteile Mittelfeld und Oedeme (wo vor ca. vier Jahren zwei enorm große Baugebiete erschlossen wurden) und dient als Ausfallstraße in Richtung Heiligenthal, Kirchgellersen und Reppenstedt. Die Ringstraße verbindet den Oedemer Weg, an dem ca. 200 Meter entfernt das Schulzentrum mit ca. 3000 Schülern liegt, mit der Straße „Auf der Höhe“, von welcher die Zufahrt zum westlichen Teil des Baugebiet sowie in den Nachbarort Reppenstedt erfolgt. Durch die neu erschlossenen Baugebiete hat sich das Verkehrsaufkommen drastisch erhöht, so daß in der Zeit zwischen 7.15 und 8.00 Uhr morgens eine Situation von zähfließendem Verkehr vorherrscht. Ebenso zeigt sich mittags ein hohes Verkehrsaufkommen. Dieses bestätigen auch Ortstermine seitens der Stadt Lüneburg und der Polizei. Der Fußgängerüberweg stellt eine Gefahr für alle querenden Personen, insbesondere für die Schulkinder als verkehrsunerfahrene Personen, dar. Diese Einschätzung spiegelt sich auch in der bisher über 200 umfassenden Unterschriftsliste der dortigen Anwohner wider. Eine Entschärfung der Situation wird angestrebt. Die Problematik ergibt sich sowohl aus der Länge des Überwegs von 16 Metern, als auch aus der Lage direkt in der Einmündung, aus welcher resultiert, dass Kraftfahrer/innen aus der Ringstraße kommend verkehrsbedingt auf dem Überweg halten müssen und ihn somit blockieren. Linksabbieger aus dem Oedemer Weg sind mit der Wahrnehmung des Überwegs überfordert, vor dem Hintergrund, dass sich die „Linksabbiegerspur“ (sofern überhaupt als solche zu bezeichnen) bereits vor dem Kreuzungsbereich auflöst und sie daher fürchten müssen, den nachfolgenden Verkehrsfluss zu behindern. Aufgrund der Lage des Überwegs ist eine Beschilderung desselben nicht vorhanden, ebenso keine Beleuchtung. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten in Verbindung mit der sich unmittelbar rechtswinklig anschließenden Bedarfsampel am Oedemer Weg ergibt sich hier eine stark komprimierte Situation. Dadurch wird die Begehung von Ordnungswidrigkeiten richtiggehend provoziert. Die angestrebte Situation und Verbesserung Der Fußgängerüberweg in der Ringstraße soll nun ca. fünf Meter in die Ringstraße hinein versetzt werden, inklusive Beschilderung und Beleuchtung und Absenkung des Fußwegs. Der Einmündungsbereich der Ringstraße wird beidseitig mit Absperrgittern versehen werden, so dass die alte Furt nicht mehr genutzt werden kann. Somit wird der Zebrastreifen nicht mehr von abbiegenden Fahrzeugen blockiert und der Überweg wird durch die Beleuchtung und Beschilderung stärker wahrgenommen. Dieses bedeutet auch eine starke Entlastung der Autofahrer/innen von beiden Seiten des Überweges. Die Schulkinder sind beim Überqueren nicht mehr damit überfordert, aus Richtung Oedeme kommend sich nach hinten rechts in den Oedemer Weg nach Linksabbiegern, zum Ginsterweg gegenüber nach Fahrzeugen und noch nach Rechtsabbiegern auf dem Oedemer Weg aus Richtung Stadt umzuschauen. Sie schauen folglich nur noch nach links und nach rechts statt in vier verschiedene Richtungen. Auch die sich häufig verkehrswidrig verhaltenen Radfahrer aus Richtung Stadt stellen für die Kinder auf dem Zebrastreifen nun kein Problem mehr dar, da der Radweg nun vollständig getrennt vom Überweg verläuft. Bisher sind die Radfahrer bei roter Ampel häufig einen kleinen Schlenker über den Zebrastreifen gefahren, um die Ampel zu umfahren. |