Continental leistet Beitrag zum Umweltschutz
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04.06.2008 Hannover, im Mai 2008. Mit derzeit rund 150.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 36 Ländern gehört Continental heute zu den weltweit führenden Zulieferern der Automobilindustrie. Den Kunden wird ein breit gefächertes Sortiment an Produkten für bestmögliche Fahrzeugsicherheit geboten. Durch geeignete Programme trägt das Unternehmen dem Umweltschutz Rechnung. Das gilt für alle sechs Divisionen des Konzerns, so auch für den Geschäftsbereich Industriereifen. Emissionen in der Herstellung deutlich reduziert Continental hat 1992 ein eigenes Umweltmanagementsystem entwickelt und sukzessive weltweit eingeführt. Die Herstellung der Produkte ist mit Emissionen in Luft und Wasser verbunden. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, die von den Produktionsstätten ausgehenden Belastungen für die Umwelt Schritt für Schritt abzubauen. Dabei wurde in den vergangenen Jahren schon viel erreicht: Im Zeitraum von 2002 bis 2007 wurde der Energieeinsatz pro Tonne Fertigprodukt um 20 Prozent verringert. Eine besondere Bedeutung in diesem Umweltmanagementsystem haben standortspezifische Zielsetzungen zur Verbrauchsminderung und Umweltentlastung. Im Rahmen des internationalen Standards der ISO 14001 wird durch jährliche interne und externe Audits die Erfüllung der genannten Ziele überprüft. Hierfür werden Umweltkennzahlen abgeleitet, die die spezifischen Verbräuche und die ausgestoßenen Emissionen pro Tonne Fertigprodukt beschreiben. Beispiele dafür sind der Energie- und Wasserverbrauch, das Abfallaufkommen und die CO2-Emissionen. CO2-Ausstoß reduziert Dem globalen Klimawandel kann nur durch die Reduzierung der Emission treibhausrelevanter Gase Einhalt geboten werden. Durch verschiedene Maßnahmen in den Continental-Werken – z.B. durch den Einsatz effizienter Kesselanlagen, das Energiemanagement in den Betrieben und die Sensibilisierung der Mitarbeiter – konnten die CO2-Emissionen seit 2002 um rund 30 Prozent verringert werden. Emissionen fallen im gesamten Produktleben an: bei der Rohstoffbeschaffung ebenso wie während der Produktion, der Nutzung und der Verwertung. Ökobilanzen belegen, dass während der verschiedenen Phasen des Produktlebens die Nutzungsphase den mit Abstand größten Anteil an den CO2-Emissionen hat. Der CO2-Ausstoß durch den Herstellungsprozess ist dagegen vergleichsweise gering. Wenn sich z. B. der Reifenrollwiderstand um ca. 5 % verbessert, werden schon nach einjährigem Gebrauch durch verringerten Kraftstoffverbrauch so viel CO2-Emissionen vermieden, wie durch die Herstellung dieses Reifens entstehen. Industriereifen von Continental weisen einen sehr geringen Rollwiderstand auf. Ressourcenschonung und weniger Abfall Der Energieverbrauch in den Betrieben der Continental AG konnte seit 2002 kontinuierlich um insgesamt ca. 17 Prozent gesenkt werden. Die Reduktion ist ein Beleg für ein gut funktionierendes Energiemanagement und den verantwortungsbewussten Umgang mit allen Arten des Energieeinsatzes: Elektrizität und Prozesswärme, aber auch Heizwärme und Beleuchtung. Den Wasserverbrauch konnte der Konzern im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent reduzieren. Die verstärkte Nutzung geschlossener Kühlwassersysteme führte ebenso wie die intensive Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu diesem Rückgang. Die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse und ein striktes und durchgängiges Abfallmanagement führten zu einer Verringerung des Abfallaufkommens seit 2002 um über 20 Prozent. Altreifenentsorgung schon seit 1992 Jedes Jahr fallen in Europa 2,5 Millionen Tonnen Altreifen an. In Deutschland, dem umsatzstärksten Markt für Reifen, sind es rund 600.000 Tonnen. In pro-aktiver Wahrnehmung hat der internationale Automobilzulieferer Continental bereits im Oktober 1992 als erster Reifenhersteller die Reifen-Entsorgungsgesellschaft mbH (REG) gegründet. Die REG arbeitet mit verschiedenen Entsorgungsunternehmen im Bereich der Altreifenverwertung zusammen. So werden Altreifen z.B. zerschreddert und das Abfallgummi mit Metall- und Gewebeanteilen auf eine Größe bis zu 20 Millimetern gebracht. Altgummi ohne jegliche Metall- und Gewebeanteile kann weiter zerkleinert werden und dient als Basis für neue Produkte wie Gummischuhe, Abstreifmatten, Öl absorbierende Matten für Werkstätten etc. Außerdem werden aus Gummigranulat Dachabdichtungen und Sportplatzbeläge gefertigt, bzw. entstehen Gebäudeisolierungen aus dem Abfallprodukt. Der Reifen rollt aber auch als runderneuerter Lkw-Reifen wieder zurück auf die Straße oder sein Bestandteile kommen als des Straßenbelags, z.B. in einem Lärm mindernden Deckschichtasphalt zum Einsatz. Die Zementindustrie verwertet rund 288.000 Tonnen zerschredderte Reifen als Brenn- und Rohstoff, Silika und Stahl sind dabei willkommene Ersatzrohstoffe in der Zementherstellung. Aber auch in der Landwirtschaft und in Häfen sind alte Reifen beliebt. Hier werden jährlich 3.000 Tonnen Pneus gebraucht. Auf die Deponie dürfen inzwischen in Deutschland überhaupt keine Reifen mehr. Übrigens: Die Reifenindustrie erzielt mit 96 Prozent eine höhere Verwertungsquote als Glas (83 Prozent) oder Papier (61 Prozent). Weiterhin ehrgeizige Ziele Der Verpflichtung zum Klimaschutz kommt Continental in vielfältiger Weise nach. Im Fokus steht die Reduzierung der klimaschädlichen CO2-Emissionen durch verbesserte Produkte und Herstellungsprozesse. Die Ziele bezüglich der CO2-Emissionen sind ambitioniert: Bis zum Jahr 2012 will das hannoversche Unternehmen bei den Herstellungsprozessen eine Verringerung um insgesamt ca. 20 % erreichen. Zusätzlich sollen Energieeinsatz, Wasserverbrauch und Abfallaufkommen in Zukunft jährlich um jeweils rund 5 % weiter verringert werden. Die Abfallverwertungsquote soll sich pro Jahr um 2 % erhöhen. Dadurch lassen sich der Rohstoffverbrauch und die zur Verwertung des Abfalls benötigte Energie weiter reduzieren. ___________________________________ Statement des Konzernvorstands zum Umweltschutz: „Wir sind uns unserer ökologischen und sozialen Verantwortung als global agierender Konzern bewusst: Im gesamten Produktionsprozess gehen wir daher verantwortungsvoll mit den natürlichen Ressourcen um. Mit unseren Technologien und Produkten leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz. Umweltschutz bedeutet für uns nicht nur die Einhaltung gesetzlicher und behördlicher Vorgaben, sondern geht weit darüber hinaus. Wir stellen uns den vielfältigen ökologischen Herausforderungen und betrachten den Umweltschutz als eine wichtige Managementaufgabe, die auch im operativen Geschäft ihren Niederschlag findet. Deshalb optimieren wir fortlaufend Produktion und Produktnutzen im Hinblick auf eine bessere Umweltverträglichkeit. Die Verpflichtung zum Schutz der Umwelt gilt für jeden unserer Mitarbeiter. Klimaschutz ist ein Kernstück des Umweltschutzes und gleichzeitig Bestandteil unserer Unternehmensstrategie – und das nicht erst, seitdem die ersten Folgen des Klimawandels zu spüren sind und dieses Thema weltweit diskutiert wird. Wir betrachten ihn als Bestandteil unserer sozialen Verantwortung und leisten dazu mit unseren Technologien und Produkten einen wesentlichen Beitrag.“ ___________________________________ Continental ist der einzige Reifenhersteller, der eine komplette Produktpalette Industriereifen anbietet. Mit seinem Angebot ist Continental die Nummer 1 in Deutschland und Europa und gehört weltweit zu den Top 3. Der Continental-Konzern gehört mit einem anvisierten Umsatz von mehr als 26,4 Mrd. Euro im Jahr 2008 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt das Unternehmen zu mehr Fahrsicherheit und zum Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten automobilen Kommunikation. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 150.000 Mitarbeiter an nahezu 200 Standorten in 36 Ländern. Die Division Nutzfahrzeugreifen, in der Lkw-, Bus- und Industriereifen entwickelt, produziert und weltweit vertrieben werden, erzielte im Jahr 2007 mit mehr als 8.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,5 Mrd. Euro. Die Reifen-Divisionen sind ein Offizieller Sponsor der UEFA EURO 2008TM, die im Juni 2008 in Österreich und der Schweiz stattfindet. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter www.ContiSoccerWorld.de, www.ContiFanWorld.com und www.conti-online.com. |
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Ute Weiß Communication / PR Manager Industriereifen Continental AG Büttnerstraße 25 D 30165 Hannover Phone: +49 (0) 511 938 - 2131 Fax: + 49 (0) 511 938 - 2706 ute.weiss@conti.de Udo Brandes Leiter Presse und ÖA Commercial Vehicle Tires Continental AG Büttnerstraße 25 D 30165 Hanover, Germany Phone : +49 (0) 511 938 - 2923 Fax : +49 (0) 511 938 - 2496 Email : udo.brandes@conti.de |