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Mit den FIFA WM 2006™ - Stadien setzt Deutschland neue Maßstäbe

Die zweite FIFA Fußball-WeltmeisterschaftTM nach 1974 in Deutschland wird ein nationales Ereignis. Anders als 32 Jahre zuvor wird die FIFA WM 2006TM in Ost und West ausgetragen. Dass Leipzig und Berlin in den Kreis der zwölf FIFA WM-Spielorte aufgenommen wurden, war die einzige Voraussetzung, die Egidius Braun, der damalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), für die Auswahl der FIFA WM-Städte gestellt hatte.

Mit Berlin, Köln, Hamburg und München sind die vier größten deutschen Städte dabei. Wer FIFA WM-Spiele an mehreren Orten sehen will, kann sich auf eine "Tour d'Allemagne" durch verschiedene Regionen des Landes einstellen. Frankfurt am Main liegt im Herzen der deutschen FIFA WM-Karte. Mit Hannover und Stuttgart sind Mittelpunkte weiterer wichtiger Ballungszentren im Norden und Süden vertreten. Gelsenkirchen und Dortmund repräsentieren das Ruhrgebiet.

FIFA WM-Standorte mit großer Fußball-Tradition sind Nürnberg im Südosten als Zentrum von Franken, Kaiserslautern im Südwesten als kleinste, nur 100.000 Einwohner zählende FIFA WM-Stadt in der Pfalz und die bereits genannte "Heldenstadt" Leipzig in Sachsen, die eine großartige sportliche Tradition aufweist, obwohl momentan kein Verein der Stadt in der ersten oder zweiten Bundesliga antritt.

Gut zwei Dutzend Städte hatten Interesse gezeigt, 15 Bewerber kamen in die Endauswahl. Düsseldorf, das 1974 noch dabei war, Bremen und Mönchengladbach gingen leer aus. Leverkusen hatte kurz vor der Benennung der FIFA WM-Spielorte seine Bewerbung zurückgezogen, weil die Arena des Bundesligisten Bayer 04 eine zu geringe Zuschauerkapazität aufweist.

Insgesamt lösten die Neubauten oder Modernisierungen der zwölf FIFA WM-Stadien rund 1,5 Milliarden Euro Kosten aus. Neun der zwölf Spielstätten sind reine Fußballstadien. Nur in Stuttgart, Nürnberg und Berlin befinden sich noch eine Laufbahn und die Sprunganlagen für die Leichtathletik innerhalb der Zuschauertribünen, die bei der FIFA WM 2006TM ausschließlich mit Sitzplätzen ausgerüstet sein werden. 1974 war nur das Dortmunder Westfalenstadion unter den neun beteiligten Arenen schon auf Fußball "spezialisiert".

"2006 werden wir die modernsten Stadien der Welt besitzen", sagt Franz Beckenbauer, der Präsident des Organisationskomitees der FIFA WM 2006TM, nachdem ein gänzlich neuer Abschnitt im deutschen Stadionbau vollzogen wurde. Als Meilenstein der modernen Sportstätten-Architektur wird die neue Münchner Arena gefeiert. Von außen wirkt sie wie ein fabelhaftes Objekt mit Kaskadentreppen, die "Himmelsleitern" heißen. Innen wird ein Komfort geboten, wie man ihn im Olympiastadion nicht kannte. Prächtiger denn je wirkt auch das 1936 zu den Olympischen Spielen erbaute Olympiastadion in Berlin nach einer Totalsanierung. Von seiner Ausstrahlung reicht es an das "Stade de France" in St. Denis bei Paris heran, dass für rund 500 Millionen Euro für die Weltmeisterschaft 1998 errichtet wurde.

(sid) Der WM-Rasen ist eine Wissenschaft für sich ...

Die Rasenpflege in den WM-Stadien ist eine Wissenschaft für sich. Um in allen Arenen gleiche Bedingungen vorzufinden, leitet ein 24-seitiges Handbuch die "Greenkeeper" zum optimalen Umgang mit dem Grün an. Hier geht es weiter ...
2006 AFP
2006 AFP

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Die FIFA WM 2006TM-Stadien im Überblick:

Berlin
Dortmund
Frankfurt
Gelsenkirchen
Hamburg
Hannover
Kaiserslautern
K�ln
Leipzig
M�nchen
N�rnberg
Stuttgart
Quelle: sid