Bereich wechseln

ContiSoccerWorld

das fussball-portal der continental ag

 Land wechseln
 Land wechseln
Language
Language
Search



FIFA WM Deutschland 2006™ Teilnehmer: Japan

Japan: Der Asienmeister erreichte als erstes Team das WM-Ziel

Als erste Mannschaft qualifizierte sich die Nationalmannschaft von Japan für die Weltmeisterschaft 2006. Unmittelbar vor dem Beginn des FIFA Confederations Cup 2005. Mit dem 2:0 gegen Nordkorea in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sicherte sich das Nippon-Team als erste Mannschaft nach Gastgeber Deutschland die Teilnahme an der FIFA WM 2006. Zum dritten Mal in Folge ist der Asienmeister bei einer WM-Endrunde dabei, nachdem er 1998 in Frankreich sein Debüt gab und 2002 bei der WM im eigenen Land bis ins Achtelfinale vorstieß mit Vorrundensiegen gegen Russland und Tunesien. Beim Confed-Cup stellten die Spieler des Nationalcoachs Zico ihre Zugehörigkeit zur Weltklasse unter Beweis: Mit dem 2:2 gegen Brasilien gelang ihnen eine Überraschung.

Hier finden Sie weitere Informationen über den Star der Mannschaft ...

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner
Der Brasilianer Zico, früher ein Weltstar, soll Japans Nationalelf zur WM 2006 führen. Für den Nippon-Nationaltrainer ist der Confed Cup ein Prüfstein für die WM in Deutschland. Foto: Kunz/Augenklick

Das prominenteste Mitglied des Teams sitzt einige Metern entfernt vom Spielfeld. Der brasilianische Topstar Zico, einer der besten Mittelfeldspieler seiner Zeit, hat als Trainer für neuen Schwung gesorgt. Der Gewinn der Asienmeisterschaft in China im vorigen Jahr und die damit verbundene Qualifikation für den Konföderationen Pokal schürte im Land der aufgehenden Sonne die Hoffnung, die Ausscheidungsspiele für die WM 2006 erfolgreich zu überstehen. Die erste Qualifikationsrunde für die WM überstand das Team zunächst ohne Niederlage. In der nächsten Runde setzten sich die Japaner in einer schweren Gruppe gegen Nordkorea und Bahrain durch. Als zweiter WM-Teilnehmer aus der Ausscheidungsrunde erreichte wenige Stunden nach den Japanern das Team aus Iran das WM-Ziel.


Nach erheblichen Startschwierigkeiten nach Zicos Inthronisierung, die dem Südamerikaner beinahe den Job gekostet hätten, sind die Japaner wieder die Nummer eins in Asien. Das Turnier in China und speziell das Finale gegen das Gastgeber-Team war ein wahrer Härtetest für Mannschaft. Permanent wurden die Japaner ausgepfiffen. Die Rivalität der beiden Länder ist groß, die Vergangenheit mit kriegerischen Auseinandersetzungen spielt dabei eine große Rolle. Aber Zicos Elf behielt die Ruhe, benötigte für den Finalsieg gegen China (3:1) jedoch viel Glück, um den Asien-Titel zu verteidigen. Das Endspiel fand wegen der kriegerischen Vergangenheit der beiden Nationen und der bis heute währenden Rivalität unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen statt.

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner

Das Selbstbewusstsein ist gewachsen, obwohl die Japaner ihre Leistungen sehr selbstkritisch einstufen. Dass bei der WM 2002 im eigenen Land schon das Achtelfinale zur Endstation wurde, aber Co-Veranstalter Südkorea bis in das Spiel um Platz drei vorstieß, empfanden viele Japaner als Blamage. Dass die Mannschaft aber Klasse besitzt, zeigte sie mehrfach. Bei einer Europareise vor der EM 2004 wurde Tschechien besiegt sowie ein Unentschieden gegen England erzielt.

Diese Erfolge waren besonders für jene talentierten Spieler wichtig, die nicht in Europa, sondern in der japanischen J-League spielen. „Japan ist noch keine Top-Mannschaft. Aber das Niveau der japanischen Spieler hat sich weiter erheblich verbessert“, sagt der deutsche Ex-Weltmeister Guido Buchwald, der einst in Japan spielte und nun Trainer bei den Urawa Red Diamonds ist. Diesen Klub führte er als Trainer im Dezember 2004 in die Finals um die Japan-Meisterschaft, wo sich allerdings Titelverteidiger Yokohama Marinos im Elfmeterschießen des zweiten Endspiels (1:0/0:1) mit 4:2 durchsetzte.

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner
Der neue Star bei Asienmeister Japan ist Shinsuke Nakamura. Der Mittelfeldregisseur glänzte beim Confederations Cup und begeisterte mit bester Technik und exzellenten Pässen. Foto: GES/Augenklick

Als herben Rückschlag stuften die Japaner das 0:3 im Dezember 2004 in Yokohama gegen Deutschland ein, zumal der Gegner drei Tage später beim Rivalen Südkorea verlor. Allerdings musste Zico in der Partie gegen den Vize-Weltmeister wichtige Leistungsträger ersetzen. Auch beim Confed-Cup musste Zico auf einige seiner Besten verzichten, nachdem Naohiro Takahara (Hamburger SV) und Yuji Nakazawa (Yokohama Marinos) wegen Verletzungsproblemen abgesagt hatten.“Technisch stark waren die Japaner schon immer. Sie haben auch im taktischen und mentalen Bereich Fortschritte gemacht“, sagt Buchwald. Neben ihm ließen mit Pierre Littbarski, der beim Zweitligisten FC Yokohama als Trainer tätig war ehe er im Frühjahr 2005 zum FC Sydney nach Australien wechselte, und Uwe Bein zwei weitere Weltmeister von 1990 vor einigen Jahren ihre Spielerkarrieren in Japan ausklingen. Aber auch Topspieler anderer Länder wie Zico oder Jorginho, der Weltmeister von 1994, leisteten „Entwicklungshilfe“, als die J-League noch in den Kinderschuhen steckte. Inzwischen ist sie längst erwachsen geworden, Fußball ist speziell bei jungen Leuten in Japan sehr populär. Nur einen großen internationalen Erfolg wie die Bronzemedaille bei Olympia 1968 erwarten die vielen Fans der „Blauen“, deren aktuelle Topstars Hidetoshi Nakata und Shunsuke Nakamura sind.

Hier finden Sie weitere Informationen zu einem Star aus der japanischen Mannschaft...

Hier finden Sie weitere Informationen zum Trainer der japanischen Nationalmannschaft...