Continental-Partner Eintracht Frankfurt: Seit 2005 wieder in der Bundesliga
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Continental ist seit Beginn der Saison 2004/2005 Partner eines der deutschen Traditionsklubs, der gleichzeitig der Verein von Bundesligarekordspieler und Conti-Star Charly Körbel ist. Neben der Präsenz auf den Banden im Stadion nutzt Continental auch ein spezielles Ticket-Kontingent, um die Heimspiele mit Geschäftskunden zu besuchen. Von Zeit zu Zeit nutzt Continental auch Charly Körbel und einzelne Profis für Promotionaktionen und weitere Veranstaltungen. |
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Viertes Comeback: Mit „Experte“ Funkel ist Frankfurt wieder erstklassig In Frankfurt schlägt das Herz des deutschen Fußballs. Hier ist die Schaltzentrale der Sportart. Hier sitzt der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Hier logiert das Organisationskomitee (OK) der FIFA Weltmeisterschaft 2006TM. Hier agiert die Deutsche Fußball-Liga (DFL). Dass Frankfurt 2006 zu den Spielorten der FIFA Weltmeisterschaft gehört, ist damit schon fast selbstverständlich. Die Tradition ist jedoch im Riederwald zu Hause. Hier ist die Heimat von Eintracht Frankfurt. Die Verwaltung der 1. Juli 2000 ausgegliederten „Eintracht Frankfurt Fußball AG“ ist zwar inzwischen in die schmucke neue Commerzbank-Arena in Niederrad umgezogen, doch für die meisten ist der Name des Traditionsclubs untrennbar mit dem kleinen Arbeiter-Stadtteil im Frankfurter Osten verbunden. Am 8. März 1899 wurde die Eintracht als "Frankfurter Fußball-Club Victoria" gegründet, heute umfasst der Verein in 15 Abteilungen mehr als 7.000 Mitglieder. Der Fußball war früh die treibende Kraft für die Entwicklung des Clubs mit den rot-schwarzen Farben. 1959 stürmte die Eintracht zum ersten und bisher einzigen Mal zur deutschen Fußballmeisterschaft. Das Team um Spielmacher Alfred Pfaff drang ein Jahr später sogar bis in das Europapokalfinale der Meister vor. |
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Das Finale ist von Legenden umgeben, nicht nur am Main. Für ältere Fußball-Fans war es das erste internationale Highlight des Vereinsfußballs: In Glasgow verlor die Eintracht am 18. Mai 1960 vor 134.000 Zuschauern im Hampden-Park mit 3:7 gegen Real Madrid, das schon damals als "Übermannschaft" eingestuft wurde und den Beinamen das "weiße Ballett" trug. Frankfurt bot eine begeisternde Leistung - trotz der Niederlage. Verdientermaßen wurde diese Begegnung später in England zum besten Vereinsmatch aller Zeiten ("The best match played ever - the most famous club match of all time") gekürt. |
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Vier Mal (1974, 1975, 1981 und 1988) errang die Eintracht den DFB-Pokal. Höhepunkt der Vereinsgeschichte war aber das Jahr 1980, als die von Friedel Rausch gecoachte Mannschaft gegen Borussia Mönchengladbach (2:3, 1:0) den UEFA-Pokal gewann. In der Mannschaft standen Stars wie Pahl, Pezzey, Körbel, Borchers, Nickel, Hölzenbein, Nachtweih und Cha. Kurz vor dem Finale hatte sich Grabowski verletzt und musste seine Karriere beenden. Eintracht Frankfurt ist auch das "zu Hause" des "treuen Charlys". Karl-Heinz Körbel spielte zwischen 1972 und 1991 im Eintracht-Trikot und sorgte für Rekorde. Körbels Name steht für 602 Bundesligaspiele und 45 Tore. Kein Spieler in der ersten deutschen Liga bestritt mehr Spiele als der Abwehrspieler. Er ist und war ein Inbegriff von Zuverlässigkeit. Bei der Eintracht wurden mit Jürgen Grabowski, Bernd Hölzenbein (beide 1974) und Andreas Möller (1990) auch drei Weltmeister groß. Meister mit Frankfurt wurden sie aber nie. |
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1991/92 stand das Team des damaligen Trainers Dragoslav Stepanovic vor dem letzten Bundesliga-Spiel der Saison beim Abstiegskandidaten Hansa Rostock so gut wie als Meister fest. Der Sekt stand kalt, die Eintracht vor dem Titel. An der Ostsee wurde Frankfurt beim Stand von 1:1 ein klarer Elfmeter verweigert, in letzter Minute kassierte die Eintracht das 1:2. Selters statt Sekt, Platz drei statt Meisterschaft - es war eine der bittersten Stunden der Vereinsgeschichte. |
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Die Abstiege 1995/96, 2000/01 und 2003/04 gehören ebenfalls zu den weniger erbaulichen Stunden. Die Freude über die beiden zwischenzeitlichen Aufstiege in die Bundesliga währte kurz. Aber in der Saison 2004/2005 wurde das Ziel des Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und des Cheftrainers Friedhelm Funkel umgesetzt. Als Dritter der 2. Liga hinter Köln und Duisburg kehrte die Eintracht am letzten Spieltag wieder in den Kreis der besten 18 deutschen Teams zurück. Nun hofft Funkel (320 Bundesliga-Spiele, 83 Tore), dem bereits fünf Erstliga-Aufstiege mit Köln, Uerdingen, Duisburg (2 x) und Frankfurt gelangen, sein Team in der neuen Commerzbank-Arena, die bei Bundesliga-Heimspielen 50.300 und bei internationalen Spielen 48.500 Zuschauern Platz bietet, dauerhaft in der Bundesliga etablieren zu können. Die Chancen stehen nicht schlecht. Nach etwas holprigem Saisonstart mit nur vier Punkten aus den ersten acht Begegnungen hat das Team inzwischen gut Fuß gefasst und startete in den folgenden sechs Partien eine tolle Serie mit elf Punkten, dank derer man die Abstiegsränge verlassen konnte. Eine Art „Initialzündung“ war sicherlich das denkwürdige DFB-Pokalspiel der zweiten Runde gegen den FC Schalke 04 am 25. Oktober 2005, als der deutsche Vizemeister mit 6:0 aus dem Stadion gefegt wurde. Seitdem wissen die Frankfurter Fans: Bei der Eintracht ist wieder was los, was sich in einem Zuschauerschnitt von über 43.000 widerspiegelt. Und mittlerweile hat sogar Bundestrainer Jürgen Klinsmann ein Auge auf die großen Eintracht-Talente wie Alexander Meier, Patrick Ochs, Christoph Preuß oder Jermaine Jones geworfen. Dies nährt die Zuversicht, dass die Eintracht nun wieder dauerhaft zum festen Bestandteil der Bundesliga werden kann. |
