Feldversuch mit reflektierender Folie gestartet:
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15.11.2004 Continental nimmt an Feldversuch zur Lkw-Heckwerbung teil |
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Hannover, 15. November 2004. Continental nimmt mit rund 300 Lkw an einem bundesweiten Feldversuch der Mechatronic GmbH und der Bundesanstalt für Straßenwesen teil. Ziel der Untersuchung ist es, die Auswirkungen reflektierender Heckwerbung auf die Verkehrssicherheit zu studieren. In Europa sind bisher nur reflektierende Konturmarkierungen sowie Werbung auf der Seite von Lkw zulässig. Reflektierende Heckwerbefolien, die auch bei Nacht über große Entfernungen zu erkennen sind, könnten nach Experteneinschätzung jedoch die Gefahr von Auffahrunfällen deutlich reduzieren. Hier finden Sie eine aktuellere Meldung (August 2005) zum Thema Lkw-Heckwerbung... Die Pressemitteilung als doc-Datei zum Herunterladen (33 KB). Das Faktenblatt zu reflektierender Fahrzeugwerbung als doc-Datei zum Herunterladen (31 KB). |
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Nachts sind nicht nur Katzen grau - selbst Lkw können bei Dunkelheit oder schlechter Witterung leicht übersehen werden, wenn man sich ihnen von hinten nähert. Bei Regen verschwimmen die "Grauen Riesen" gern im eigenen Sprühnebel, den sie wie eine Schleppe hinter sich her ziehen. Konturmarkierungen und reflektierende Motive auf dem Lkw-Heck helfen, bei schlechter Sicht Auffahrunfälle zu vermeiden. Continental hat für den seit Oktober 2004 laufenden Feldversuch insgesamt rund 300 Lkw mit reflektierenden Motiven seiner Sommer- und Winter-Kampagne "Reifen mit Fußballstadion" ausgestattet. Die auf Seiten und Heck angebrachten Kampagnenmotive sind in ganz Deutschland unterwegs. Umge-setzt wurde die Fahrzeugwerbung mit Scotchlite Folien von 3M. Diese entsprechen in ihrem Aufbau den Folien, die bereits seit vielen Jahren für die Verkehrsbeschilderung im Einsatz sind. Selbst aus größerer Entfernung und bei schlechtem Wetter strahlen sie im Scheinwerferlicht klar erkennbar zurück. |
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In Europa werden positive Erfahrungen anderer Länder bisher noch nicht genutzt Dass Lkw mit einer reflektierenden Konturmarkierung zu einer Reduzierung von nächtlichen Aufprallunfällen von bis zu 90 Prozent beitragen können, wurde bereits 2001 durch mehrere Studien der TU Darmstadt nachgewiesen. Um die reflektierende Konturmarkierung für Transportunternehmen und werbende Unternehmen attraktiver zu machen, darf seitdem auf den Lkw-Seiten auch reflektierende Werbung angebracht werden. Tatsache ist jedoch, dass in Europa im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ländern, wie zum Beispiel Brasilien und Argentinien, bisher weder Konturmarkierung für Lkw vorgeschrieben noch reflektierende Fahrzeugwerbung auf dem Heck - der attraktivsten Werbefläche - erlaubt ist. Der Feldversuch soll nun neue Erkenntnisse liefern, inwiefern das Argument, reflektierende Fahrzeugwerbung auf Lkw-Hecks könnte Autofahrer ablenken, tatsächlich zutrifft. |
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Reflektierende Lkw-Werbung besitzt mehrere Vorteile, die für Marketingexperten von großer Bedeutung sind: Sie ist auch nachts zu sehen, wenn die sonst üblichen Schriftzüge kaum zu erkennen sind. Die Werbebotschaften auf Lkw-Hecks haben außerdem eine deutlich längere Kontaktzeit mit den Autofahrern als beispielsweise Anzeigen mit Zeitschriftenlesern. "Lkw sind für uns als Werbeträger ein attraktiver Baustein im Marketing-Mix. Wir erreichen unsere Kunden dort, wo sie unser Produkt einsetzen - auf der Straße", erklärt Bernhard Bamberger, der als Leiter Marketing Pkw-Ersatzgeschäft verantwortlich für die Wahl dieser innovativen Werbeform ist. "Die Fahrzeuge sind mit dem auffälligen Continental-Branding kaum zu übersehen, und zahlreiche Autofahrer können sich gut an unsere Werbebotschaft erinnern." |
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Rainer Strang
Leiter Öffentlichkeitsarbeit Reifen Continental AG Büttnerstr. 25 D-30165 Hannover Telefon: +49 (0) 511 / 938 2460 Fax: +49 (0) 511 / 938 2349 E-Mail: rainer.strang@conti.de _ Internet: www.conti-online.com _ Bilddatenbank unter www.continental.fotocentrum.de |