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Vorschau DFB

Neuauflage des EM-Endspiels von 1996 zwischen Deutschland und Tschechien

Montreux. Die Erinnerung an ein großes Ereignis vor zehn Jahren wurde geweckt, als bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen zur UEFA Europameisterschaft 2008™ Deutschland und die Tschechische Republik in der Gruppe D angesiedelt wurden. Denn im Rennen zum EM-Endrundenturnier in der Schweiz und Österreich wird es damit zur Neuauflage des Endspiels der EURO 1996 in England kommen.

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Einer der größten Momente in der Karriere von Jürgen Klinsmann. Nach dem Finalsieg bei der EM 1996 erhielt der Stürmer von Königin Elizabeth II. die EURO-Trophäe. (Foto: GES/Augenklick)

„Ich denke natürlich an mein Golden Goal im Wembleystadion in London zurück, dass uns den Titel eingebracht hat“, sagte Oliver Bierhoff, der am 30. Juni 1996 im Finale zunächst als Einwechselspieler den 0:1-Rückstand wettgemacht hatte und damit die deutsche Elf in die Verlängerung der Partie führte. Dort gelang dem Stürmer, damals bei Udinese Calcio unter Vertrag stehend, auch noch das „Goldene Tor“ zum 2:1-Erfolg, das damals zugleich zum sofortigen Ende der hochklassigen Partie führte.

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Bei der UEFA Europameisterschaft 2008™ wird erstmals um den neuen Henri-Delaunay-Pokal gespielt. Er ist größer als die Trophäe, um die von 1960 bis 2004 gespielt wurde. (Foto: GES/Augenklick)

Jürgen Klinsmann nahm einige Minuten später als Kapitän des Teams von Bundestrainer Berti Vogts den Henri-Delauney-Pokal für den Europameister entgegen. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) war zum dritten Mal nach 1972 und 1980 die beste Mannschaft des Kontinents. Seit dem Sommer 2004 sind Klinsmann als Bundestrainer und Bierhoff als Manager für die deutsche Nationalmannschaft verantwortlich. Der DFB ist noch immer, trotz des doppelten Ausscheidens in den Vorrunden bei den Europameisterschaften 2000 und 2004 der erfolgreichste Verband in Europa: Sechs Mal stand die deutsche Nationalelf in einem EM-Endspiel, sieben Mal in einem WM-Finale, das sie 1954, 1974 und 1990 gewinnen konnte.


Auch einigen prominenten Vorgängern von Bierhoff und Klinsmann fiel bei der Auslosung in Montreux am 26. Januar 2006 ein früheres EM-Finale ein. Franz Beckenbauer und Co. verloren nämlich 1976 nach Verlängerung und Elfmeterschießen gegen die Tschechoslowakei. Tschechen und Slowaken bilden seit den politischen Umwälzungen vor 15 Jahren getrennte Nationalteams. In der Gruppe D der Ausscheidung zur UEFA EURO 2008 TM wird es nun zu „Bruderduellen“ kommen, denn neben Irland, Wales, Zypern, San Marino und Deutschland landete auch die Slowakei in dieser Gruppe.

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„Die Gruppe ist machbar. Wir können froh sein, dass wir nicht so weite Reisen wie die Mannschaften in der Gruppe A machen müssen“, sagte Klinsmann und zollte den Gegnern großen Respekt. „Gegen Irland und Wales wird es wieder sehr emotionale Fights mit großartiger Atmosphäre geben. Tschechien gehört zur absoluten Weltspitze. Gegen die Slowakei haben wir mit dem 0:2 im September 2005 in Bratislava keine guten Erfahrungen gemacht. Das soll nicht noch einmal vorkommen“, erklärte der Bundestrainer. Die Länderspiel-Bilanzen gegen alle Länder sind aus Sicht des DFB positiv. Gegen San Marino allerdings sind die Deutschen noch nie angetreten.

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Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist trotz der nicht leichten Gruppe zuversichtlich, dass sein Team die Qualifikation der UEFA EURO 2008™ erfolgreich meistern wird. (FOTO: GES/Augenklick)

Klinsmann betonte aber auch: „An die EM-Qualifikation denken wir noch keine Minute. Im Verband können wir nun planen, die Gegner werden ab sofort intensiv beobachtet. Aber für uns hat der Countdown auf die Weltmeisterschaft absolute Priorität“, sagte der 41-Jährige, der sein Weitermachen als Cheftrainer des DFB vom Abschneiden seines Teams bei der FIFA WM 2006 TM abhängig macht. Dass der dreimalige Welt- und dreimalige Europameister aber die WM-Heimspiele erfolgreich gestalten wird, davon ist der Schwabe überzeugt: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine gute WM spielen.“ Danach sollen die Erfolge des deutschen Nationalteams, das seit seiner ersten EM-Teilnahme nur einmal (1968) die Endrunde verpasste, fortgesetzt werden. „Es ist schon öfter passiert, dass wir in der Qualifikation ins Stolpern gekommen sind, aber am Ende waren wir trotzdem meist Gruppensieger", sagte Klinsmann.



Der erste Platz ist nicht unbedingt Voraussetzung für die Teilnahme an der UEFA EURO 2008TM, denn erstmals werden sich auch alle Gruppenzweiten aus den sieben Ausscheidungsgruppen direkt für die Endrunde qualifizieren. Die zuletzt üblichen Play-Offs zwischen Gruppenzweiten wurden von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) abgeschafft. Die UEFA hatte das DFB-Team erstmals nicht in den Lostopf der besten acht Nationen eingruppiert. Dies war eine Folge der schwachen Ergebnisse bei der EM 2000 und 2004 mit dem Ausscheiden nach den Vorrunden.

„Einen Vorteil für uns, dass die EM in zwei Nachbarländern stattfindet, sehe ich nicht“, erklärte Klinsmann: „Aber unsere Fans haben es nicht so weit und werden die Stadien füllen.“ Unmittelbar nach der Auslosung verließ Klinsmann die Schweiz, beobachtete in drei Tagen drei Bundesligaspiele, an denen 16 seiner 28 WM-Kandidaten teilnahmen. In den letzten Januar-Tagen stand in Düsseldorf das erste Treffen seiner Nationalspieler im WM-Jahr auf dem Programm. Klinsmann und Bierhoff stimmten mit ihren Mitarbeitern die besten deutschen Profis intensiv auf das Geschehen bei der WM 2006 ein. Noch spielte die EURO 2008 nur eine Nebenrolle, aber nach der Weltmeisterschaft wird sich dies ändern.