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WM-/EM-Erfolge

Drei Weltmeistertitel (1954, 1974, 1990) und drei Europameistertitel (1972, 1980, 1996) stehen in der umfangreichen Erfolgschronik des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Damit ist die deutsche Nationalmannschaft das erfolgreichste Team Europas vor Italien. Dazu kommen vier weitere Teilnahmen am FIFA WM-Finale (1966, 1982, 1986, 2002) sowie zwei an den EM-Endspielen (1976, 1992).

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Damit ist die deutsche Nationalelf hinter dem fünfmaligen Weltmeister Brasilien die erfolgreichste Mannschaft der Welt. Wobei die deutsche Nationalmannschaft mit sieben FIFA WM-Finals sogar einmal mehr im Endspiel stand als der Rekordweltmeister. "Den Ruf, den der deutsche Fußball in der Welt besitzt, ist nach wie vor einzigartig", sagt DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder.

Bei den FIFA Fussball-Weltmeisterschaften 1994 in den USA und 1998 in Frankreich war allerdings für die DFB-Auswahl zweimal das Viertelfinale Endstation. Die Teilnahme an den EM-Endrunden 2000 in den Niederlanden und Belgien und 2004 in Portugal mündete zudem in Situationen, die nicht nur von den Medien als sportliches Desaster bezeichnet wurden. Zuvor war die deutsche Nationalmannschaft noch nie in den Vorrunden großer Turniere gescheitert.

Im Dezember 1993, als der Internationale Fußball-Verband FIFA die Weltrangliste einführte, stand der damalige Weltmeister auf Platz eins dieser Skala. Der damalige Bundestrainer Berti Vogts machte sich aber lustig über diese neue Wertung, die er für Unsinn hielt. Wenig später aber, als seine Mannschaft als Titelverteidiger bei der FIFA WM 1994 in den USA im Viertelfinale scheiterte, verwies Vogts auf die Weltgeltung des deutschen Fußballs. Sein Team sei doch die Nummer eins der Weltrangliste, sagte der frühere Weltklasse-Verteidiger. Seine Meinung zum FIFA-Ranking hatte sich geändert, aus Skepsis war Stolz geworden.

Aber schleichend verlor die deutsche Auswahl ihre Spitzenposition. Erst fiel sie aus den "Top Ten", dann festigte sie einen Platz um Rang zwölf, ehe sie schließlich im Dezember 2004 sogar auf Platz 19 sank.

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Die deutsche Nationalelf vor ihrem dritten WM-Triumph am 8. Juli 1990. In Rom wurde Argentinien mit 1:0 bezwungen. Es war die Revanche für die Final-Niederlage von 1986 in Mexiko. Foto: GES/Augenklick


Die Platzierung findet Jürgen Klinsmann, der im August des vorigen Jahres Bundestrainer wurde und die Nachfolge des populären Rudi Völler antrat, einen "Witz". Dass Teams wie Mexiko, Irland, Uruguay oder Japan vor seiner Mannschaft stehen, kann der Weltmeister von 1990 nicht nachvollziehen. Er meint, es läge am ungenügenden Punktesystem, das sein Team benachteilige, da es als FIFA WM-Gastgeber 2006 keine Qualifikationsspiele mehr bestreiten muss.

Doch auch Klinsmann weiß, dass sich der deutsche Fußball damit abzufinden hat, dass Mannschaften wie die Türkei oder Griechenland in den vergangenen Jahren bessere Ergebnisse erzielten. Jedenfalls gewannen andere Teams sehr wichtige Spiele. Das gelingt den Deutschen nicht mehr allzu oft. Im Vergleich zu den besten Zeiten der deutschen Nationalelf, die fast 40 Jahre währten, ist die DFB-Auswahl in den vorigen Jahren einfach zu instabil geworden. Seit Oktober 2000, als im letzten Spiel im alten Wembley-Stadion England mit 1:0 geschlagen wurde, konnten die Deutschen keine Mannschaft mehr aus den "Top Ten" der Welt bezwingen. Bis zum Jahresende 2004 hatte man dafür gut zehnmal die Möglichkeit.

Zwischen den beiden schwachen EM-Ergebnissen 2000 und 2004 gelang der deutschen Mannschaft allerdings ein Coup, den selbst Optimisten nicht erwartet hatten. Bei der FIFA WM 2002 in Japan und Südkorea drang das Team von Rudi Völler bis ins Finale vor. Das lag an konzentrierten Leistungen, aber auch am günstigen Turnierverlauf, in dem starke potentielle Gegner wie Spanien oder Italien scheiterten, bevor sie Deutschland herausfordern konnten.

Mit drei 1:0-Siegen gegen Paraguay, die USA und Südkorea qualifizierte sich der Rekord-Europameister, der in Oliver Kahn einen glänzenden Torwart zwischen den Pfosten stehen hatte, für das Endspiel. In Yokohama gegen Brasilien bot das deutsche Team seine beste Leistung. Am Ende hieß es dennoch 2:0 für die Südamerikaner. Als die Verlierer zurück nach Hause kamen, wurden sie gefeiert, als hätten sie den vierten FIFA WM-Titel gewonnen.

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Im Rückblick sieht der deutsche Fußball glänzender aus, als in jenen Tagen, wo Schiedsrichter für Wett- und Bestechungsskandale sorgen. Große Spieler wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Günther Netzer, Wolfgang Overath, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Rudi Völler und Lothar Matthäus standen für Erfolge jener Phase zwischen 1972 und 1992, als die deutsche Elf achtmal die Endspiele einer FIFA WM oder EM erreichte. Die älteren Helden heißen Fritz Walter, der Kapitän der Weltmeister-Elf von 1954, Helmut Rahn, Max Morlock und Uwe Seeler. Die jüngeren Mitglieder des Weltmeister-Teams wie Thomas Häßler, Andreas Möller, Jürgen Kohler oder Klinsmann halfen noch fast ein Jahrzehnt mit, dass der Fußball-Ruhm des Landes nicht dauerhaft Rost ansetzte.

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Jürgen Klinsmann jubelt mit dem EM-Pokal vor Queen Elizabeth. Am 30. Juni 1996 gewann die deutsche Nationalelf im Wembleystadion mit dem 2:1 gegen Tschechien ihren letzten Titel. Foto: GES/Augenklick

Angereichert um Spieler aus der ehemaligen DDR, wie Matthias Sammer, spielte die Nationalmannschaft 1996 trotz extremer Personalprobleme eine wunderbare EM und wurde mit dem Titel belohnt. Und die aktuelle Lage sieht im Jahr vor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006TM wieder besser aus als noch im vorigen Sommer.