Argentiniens FIFA Confederations Cup-Topspieler: Javier Saviola
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Bei den vielen hochklassigen Spielen der FIFA Junioren-Weltmeisterschaft 2001 fiel unter den besten Talenten der Welt vor allem ein Bursche auf. Sein Name: Javier Pedro Saviola Fernández. Mit 1,68 Metern und 61 Kilo hatte der 19-Jährige noch die Statur eines B- oder groß gewachsenen C-Jugendlichen. Doch auf dem Spielfeld war Javier Saviola ein ganz Großer. Er war der Star der argentinischen Junioren, die den FIFA Junioren WM-Titel gewannen. Saviola erzielte elf Tore und wurde vom Internationalen Fußball-Verband (FIFA) mit dem "Goldenen Ball" von adidas als bester Spieler des Wettbewerbs geehrt. |
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Saviola wurde am 11. Dezember 1981 in Belgrano in Buenos Aires geboren. Mit acht Jahren schloss er sich River Plate Buenos Aires an. Weitere acht Jahre später, am 18. Oktober 1998, gab der 16-Jährige seinen Einstand in der ersten argentinischen Liga. Für den Topklub River Plate schoss Saviola gegen Gimnasia y Esgrima Jujuy in seinem ersten Spiel das Tor zum 2:2-Endstand. Nun stand Saviola im Blickpunkt der argentinischen Fußball-Fans. Und jeder lernte den Spitznamen des kleinen, enorm wendigen Spielers kennen: „El Conejo“, das Kaninchen, wird Saviola genannt, weil er beim Dribbling und in vollem Lauf überraschende Haken schlagen kann. Und das bei höchstem Tempo, eben wie ein Kaninchen. |
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![]() Die argentinische Nationalelf vor dem Test-Länderspiel am 9. Februar 2005 in Düsseldorf gegen Deutschland (2:2). In der Südamerika-Qualifikation führen die Gauchos vor Brasilien. Foto: Firo/Augenklick |
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Der schnelle trickreiche Offensivspieler wurde mit River Plate 1999 und 2000 zweimal Meister. 1999 war er mit 18 Jahren und neun Tagen zweitjüngster Torschützenkönig des Landes nach Diego Armando Maradona. Saviola war früh in den Olymp aufgestiegen, sein Weg nach oben schien unaufhaltsam zu sein. Er wurde zu "Südamerikas Fußballer des Jahres" gewählt. Mit 18 Jahren gab er am 16. August 2000 gegen Paraguay sein Debüt bei den „Himmelblau-Weißen“, in der "Albiceleste", der ruhmreichen argentinischen Nationalmannschaft. 2001 geriet er dann bei der FIFA Junioren-WM ins Rampenlicht des internationalen Fußballgeschehens. Trainer des Nachwuchsteams der Argentinier war der heutigen Cheftrainer der Nationalelf, José Pekerman. Er und Saviola führten Argentinien überlegen auf den Junioren-Thron. Mit seiner Galavorstellung gelangte Saviola ins Visier europäischer Spitzenvereine. Er wollte den Wechsel in die „alte Welt“. Schon im Sommer 2001 war der FC Barcelona bereit, für den 19-Jährigen 28 Millionen Dollar Ablöse an River Plate zu zahlen, um die große Sturmhoffnung unter Vertrag zu nehmen. Aber in Spanien angekommen, kam Saviola aus dem Tritt. Die erste Saison in Barcelona endete für ihn mit einer Enttäuschung. Nationaltrainer Marcelo Bielsa nahm den weit über 30-jährigen Routinier Claudio Caniggia mit zur FIFA WM 2002™ nach Japan und Südkorea anstatt das junge Kaninchen. Die beste Saison bei „Barca“ absolvierte Saviola 2003/04 mit 14 Toren bei 33 Einsätzen. Doch der neue Barcelona-Trainer Frank Rijkaard machte dem Argentinier im Sommer 2004 deutlich, dass er kaum noch einen Stammplatz haben würde. Saviola war danach am Gold-Triumphzug der Argentinier beim Olympia-Turnier in Griechenland beteiligt. Danach wechselte er von Barcelona auf Leihbasis in die französische Liga zum AS Monaco. Sieben Treffer erzielte er in 30 Saisonspielen. Dass er bei Rijkaard keine Chance mehr hatte, wurde von Maradona harsch kritisiert: „Saviola ist ein kompletter Stürmer mit herausragenden Fähigkeiten und einem sehr guten Blick. Ich würde ihm Freiheiten geben und ihn nicht in ein taktisches Korsett zwängen. Das muss man nur mit denen machen, die nicht Fußball spielen können“, sagte der Weltmeister. Ob Saviola in der kommenden Saison nach Barcelona zurückkehrt, war vor dem FIFA Confederations Cup 2005 unklar. „Mein Platz ist dort. Ich habe noch einen Vertrag über zwei Jahre“, erklärte er. Es ist aber auch möglich, dass in Monaco bleibt oder zu Atletico Madrid wechselt. Saviola hofft, dass der FIFA Confederations Cup 2005 für ihn so erfolgreich wird die FIFA Junioren-WM vor vier Jahren. Seinen 25 Länderspielen (8 Tore) möchte er noch viele hinzufügen. Ein Stammplatz in der „Albiceleste" ist sein großer Wunsch. Doch den haben viele Spieler und selbst in Brasilien ist wohl nicht so schwer wie in Argentinien, dauerhaft Stammspieler der Nationalmannschaft zu werden. Hier finden Sie weitere Informationen zur Mannschaft aus Argentinien... Hier finden Sie weitere Informationen zum Trainer der argentinischen Nationalmannschaft ... |
