Die FIFA Confederations Cup 2005 Teilnehmer: Australien
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Bereits zum dritten Mal nimmt Australien am FIFA Confederations Cup teil. Und auch in Deutschland wollen die Kicker von "down under" an die bisherigen Erfolge bei diesem Turnier anknüpfen. Für den Ozeanien-Meister ist der Confederations Cup stets eine gute Gelegenheit, sich mit den Europäern und Südamerikanern zu messen, was ihnen bei den WM-Turnieren meist verwehrt bleibt. |
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Ihr Debüt beim Confederations Cup feierten die Australier 1997 in Saudi-Arabien, wo sie auch gleich zum großen Überraschungsteam des Turniers avancierten. Nach einem Vorrunden-Sieg über Mexiko und einem achtbaren 0:0 gegen Brasilien besiegte Australien im Halbfinale auch noch Uruguay und zog so überraschend ins Endspiel ein. Dort war das Team beim 0:6 gegen Brasilien dann aber chancenlos. |
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![]() Craig Moore, der Kapitän der Australier, kam im Januar 2005 von Glasgow Rangers zu Borussia Mönchengladbach. Beim Confed Cup soll der Verteidiger die Aussie-Abwehr dirigieren. Foto: Firo/Augenklick |
Ähnlich erfolgreich lief es auch vier Jahre später in Korea und Japan. Wieder marschierte Australien ins Halbfinale, unterlag dann aber Gastgeber Japan mit 0:1 und traf im "kleinen Finale" um Platz drei erneut auf Brasilien. Und diesmal machte Australien unter Trainer Frank Farina sein Meisterstück und besiegte den Weltmeister mit 1:0, eine erfolgreiche Revanche für das verlorene Endspiel 1997.In Ozeanien gehört Australien neben dem großen Konkurrenten Neuseeland zu den absoluten Top-Teams, doch für die Qualifikation zu einer WM-Endrunde reichte es bislang erst ein Mal. 1974 in Deutschland waren die Mannen vom fünften Kontinent dabei, holten aber nur einen Punkt beim 0:0 gegen Chile und schieden als Tabellenletzter nach der Vorrunde aus. Seither versucht Australien vergeblich, ein Ticket für die Endrunde zu lösen. 2002 scheiterte das Team erst im entscheidenden Play-off-Spiel an Uruguay und musste so auch in Korea und Japan zuschauen. |
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Australiens großes Ziel ist natürlich die Qualifikation für die WM 2006 in Deutschland. Dafür will sich Trainer Farina beim Confederations Cup das nötige Selbstvertrauen holen. Sein Team hat jedenfalls schon jetzt internationales Format. Vor allem Stürmer Mark Viduka vom FC Middlesbrough ragt aus dem Aufgebot heraus. Schmerzlich vermisst wird allerdings Harry Kewell von Champions-League-Sieger FC Liverpool, der sich am 27. Mai einer Leistenoperation unterziehen musste. Auch Routinier Stan Lazaridis (65 Länderspiele) von Birmingham City fällt verletzt aus. Zudem verzichtet Coach Farina auf die beiden Mittelfeldspieler Vincenzo Grella und Mark Bresciano vom FC Parma, die in den Play-off-Spielen gegen Bologna den Abstieg aus der italienischen Serie A verhindern wollen. |
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Gleich im ersten Spiel der interkontinentalen Titelkämpfe trifft Australien auf Deutschland. Am 15. Juni wird das Duell zwischen dem Ozeanienmeister und dem Gastgeber um 21.00 Uhr im Frankfurter WM-Stadion angepfiffen. Für Farinas Team folgt dann die Reise in den Süden nach Nürnberg, wo am 18. Juni um 20.45 Uhr Argentinien der zweite Vorrunden-Gegner ist. Abgeschlossen wird die Gruppenphase für Australien am 21. Juni in Leipzig. Ab 20.45 Uhr geht es für die Mannen von "down under" gegen Afrika-Meister Tunesien um Punkte. Team Erfolge:
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![]() Frank Farina, der Trainer von Australien, bei der Auslosung des Confed Cups. Der frühere Topspieler hofft, dass sein Team wertvolle Erfahrungen für die WM 2006 sammelt. Foto: GES/Augenklick |
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Spieler:
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