Bereich wechseln

ContiSoccerWorld

das fussball-portal der continental ag

 Land wechseln
 Land wechseln
Language
Language
Search





FIFA WM Deutschland 2006™ Teilnehmer: England

England: Die beste Mannschaft seit 40 Jahren

Grenzenloser Optimismus zeichnete England schon immer aus. Bei großen Turnieren zählten sich die Fußballspieler und Funktionäre aus dem Mutterland der Sportart fast immer zu den Top-Favoriten. Doch mit ebensolcher Regelmäßigkeit wurden die Männer mit den „Three Lions“ (drei Löwen) im Wappen ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Elfmal war England bisher bei WM-Endrunden dabei, doch nur 1966, im eigenen Land, konnten die Fans den Titelgewinn bejubeln. Viele Experten und vor allem die englischen Medien sind sich diesmal allerdings sicher: Seit dem WM-Titelgewinn vor fast 40 Jahren war keine englische Mannschaft mehr so gut wie die heutige. Bei der FIFA WM 2006 soll dies vor den Augen der Welt unter Beweis gestellt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen über den Star der Mannschaft ...

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner
Owen Hargreaves kam als 17-Jähriger aus Kanada zum FC Bayern München. In der englischen Nationalelf gehört der defensive Mittelfeldspieler inzwischen fast zum Stammpersonal. Foto: GES/Augenklick


Der Aufschwung des englischen Fußballs ist eng verknüpft mit der Person des Trainers. Als der Schwede Sven-Göran Eriksson im Januar 2001 als erster Ausländer das Zepter übernahm, war die Nationalelf ein zerstrittener Haufen ohne jegliches Selbstvertrauen. Vom Schock des EM-Scheiterns 1996 vor eigenen Publikum gegen Deutschland und dem WM-Aus 1998 im Achtelfinale gegen Argentinien (jeweils im Elfmeterschießen) hatte sich das Team nicht erholt. Der 57 Jahre alte Schwede wurde von den Fans vom ersten Tag an geliebt. Nicht weil sein Zweckmäßigkeitsfußball frisch vom taktischen Reißbrett so furchtbar attraktiv ist, sondern weil Eriksson den Engländern das Gewinnen beibrachte. Er gestaltete gleich die ersten fünf Länderspiele erfolgreich und baute seinen Rekord bis zum Oktober 2005 auf 33 Siege in 58 Spielen, bei nur 10 Niederlagen, aus. Und er gewann in der WM-Qualifikation 2002 mit 5:1 beim Erzrivalen Deutschland, was ihm automatisch Kultstatus einbrachte.

Erikssons Beliebtheit hat allerdings gelitten. Speziell die die wenig zimperliche englische Boulevardpresse übt harte Kritik, die nach dem 0:1 in Nordirland in der WM-Ausscheidung im Herbst 2005 sehr heftig wurde. Die Ablösung des Schweden wurde häufig gefordert, in Verbindung mit dem Wunsch, wieder einen einheimischen Trainer zu installieren. Dabei verlor England unter Eriksson bis in den Oktober 2005 nur viermal in Wettbewerbsspielen: im Viertelfinale der WM 2002 gegen Weltmeister Brasilien (1:2), bei der EURO 2004 in der Vorrunde gegen Frankreich (1:2) und im Viertelfinale gegen Portugal im Elfmeterschießen sowie in der WM-Qualifikation mit 0:1 in Nordirland.

Die englischen Spieler sind heiß auf den WM-Titel. „Es ist definitiv an der Zeit, dass wir mal wieder was gewinnen“, sagt Superstar und Kapitän David Beckham. „Wir haben ein junges Team mit guten Spielern und sind in der Lage, die jahrelange Durststrecke zu beenden.“ Sehr souverän spazierte man durch die Qualifikation. Schon vor dem letzten Spieltag stand fest, dass die Elf das Ticket nach Deutschland in der Tasche hat. Stars gibt es im englischen Fußball mittlerweile wie Sand am Meer. Allen voran natürlich Beckham. Der 30-Jährige ist mehr als nur ein Fußballer. Er ist ein kickendes Gesamtkunstwerk. „Spice-Boy“, „Pop-Ikone“ – die wenigsten seiner Spitznamen lassen auf seine Profession schließen.

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner

ContiSoccerWorld, Conti, Continental, Reifen, Fußball, WM, FIFA WM 2006, Confederations Cup 2005, Hildebrand, Casillas, Shearer, Ricardo, Koerbel, Deutschland, Sponsoring, German Engineering, Conti-Stars, WM-Tickets gewinnen, Tickets, FIFA-Partner
Unter den vielen Stars bei den „Three Lions“ ist David Beckham der König. Trainer Sven-Göran Eriksson machte „Becks“, dem Zauberer am Ball, zum Kapitän der Engländer. Foto: GES/Augenklick


An Beckhams Seite gibt es noch weitere herausragende Spielerpersönlichkeiten. Zum Beispiel Michael Owen. Der kleine Angreifer aus Liverpool, der bei Real Madrid nicht glücklich wurde und im Sommer 2005 für 25 Millionen Euro Ablöse zurück auf die Insel zu Newcastle United wechselte. Der 25-Jährige rangiert mit 33 Länderspieltreffern mittlerweile auf Platz vier der ewigen Torschützenliste seines Landes hinter Bobby Charlton (49), Gary Lineker (48) und Jimmy Greaves (44). Oder Steven Gerrard (25), der unermüdliche Antreiber, der den FC Liverpool zum Champions-League-Triumph 2005 führte. Oder Wayne Rooney (20), der mit 17 Jahren und 111 Tagen jüngste englische Nationalspieler aller Zeiten, mit vier Toren Shooting-Star der Europameisterschaft 2004 und dort auch jüngster EM-Torschütze aller Zeiten. Der quirlige Mittelstürmer hat nach seinem Mittelfußbruch bei der EM allerdings noch nicht wieder zu seiner Unbekümmertheit zurückgefunden und erzielte in der Qualifikation keinen Treffer.

Herz und Motor des englischen Spiels ist nach dem Rücktritt von Paul Scholes im vergangenen Jahr jedoch ein ganz anderer: Frank Lampard. Der 29-Jährige vom FC Chelsea ist Lenker und Denker bei den „Three Lions“, machte als einziger alle zehn Qualifikationsspiele mit und war mit fünf Toren auch erfolgreichster Schütze. Er spielt bei weitem nicht so spektakulär wie ein Beckham oder Rooney, ist aber als Ballverteiler im Mittelfeld aus Erikssons 4-4-2-System nicht wegzudenken.

Überhaupt verfügt Eriksson nicht nur über eine exzellente „erste Elf“, sondern über erstklassige Alternativen in allen Mannschaftsteilen. Im Tor hat sich mittlerweile der 1,93 Meter lange Paul Robinson (26, Tottenham Hotspur) den Stammplatz erobert. Auf der rechten Verteidigungsseite musste Routinier Gary Neville (30, Manchester United) zuletzt meist Luke Young (26, Charlton Athletic) den Vortritt lassen. Auf links ist Ashley Cole (24, FC Arsenal) gesetzt. Die Innenverteidigung bilden zumeist Rio Ferdinand (28, Manchester United) und John Terry (24, FC Chelsea). Mit Sol Campbell (31, FC Arsenal), Jamie Carragher (27, FC Liverpool) und Ledley King (25, Tottenham Hotspur) stehen jedoch erfahrene Akteure Gewehr bei Fuß. Die reichhaltige Personalauswahl nährt die Hoffnungen, bei der FIFA WM 2006 in Deutschland den Triumph von 1966 zu wiederholen.