Continental-Partner IFK Göteborg: Seit über 70 Jahre Spitzenklasse
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Wenn schwedische Fußball-Fans den Namen Idrottsföreningen Kamraterna Göteborg hören, wird ihnen schnell blau und weiß vor Augen. IFK Göteborg - dieser Vereinsname ist aber nicht nur in Schweden ein Begriff. IFK ist ein Synomym für Erfolg. In ganz Europa genießt der Göteborger Klub höchstes Ansehen. Der Verein, der das legendäre Gamla-Ullevi-Stadion (Fassungsvermögen 18000 Zuschauer) sowie das größere, zur WM 1958 erbaute Ullevi-Stadion (ca. 40000 Zuschauer) nutzen kann, hat seine Geschäftsstelle im Alfred Gärdes Väg in 41 655 Göteborg. Das ist die beste Adresse des schwedischen Fußballs. Denn selbst Fußball-Freunde im Ausland wissen: IFK Göteborg ist das Real Madrid Schwedens. Ein Königsklassen-Verein. Hier ist der Erfolg schon immer zu Hause. |
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IFK - das ist Tradition und Erfolg. Seit über 70 Jahre gehört der Verein ununterbrochen der 1. Liga an. Zwar gibt es in Göteborg mit Örgryte (1887) und GAIS (1894) gleich zwei ältere Fußballvereine in der Stadt, aber der am 4. August 1904 ins Leben gerufene IFK Göteborg ist der erfolgreichste Klub. |
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Auf dem Briefkopf des Vereins türmen sich 17 Landesmeister-Titel (1908, 1910, 1918, 1935, 1942, 1958, 1969, 1982, 1983, 1984, 1987, 1990, 1991, 1993, 1994, 1995 und 1996). Zudem stehen dort vier nationale Pokalerfolge und vier Ligapokale. Besonderer Stolz sind aber die beiden UEFA-Pokal-Siege 1982 und 1987. Beim großen Finalsieg im UEFA-Cup 1982 gegen den Hamburger SV erzielte Legende Torbjörn Nilsson drei Tore. Mit Topstars wie Johnny Ekström, Gunnar Gren, Björn Nordquist oder Thomas Ravelli (der als Torwart Schwedens Rekordspieler mit 143 Länderspielen ist) und Thorbjörn Nilsson verbinden viele Fans im In- und Ausland den Namen IFK Göteborg. |
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In den 90er Jahren war der Verein sechs Mal Meister, aber 1998 setzte eine Krise ein. Der Verein aus dem schwedischen Süden machte eine Durststrecke durch, wovon die Hauptstadt Stockholm profitieren konnte. Der Verein war und ist ein zuverlässiger Lieferant der schwedischen Nationalmannschaft, in der sich wiederum viele europäische Topvereine bedienen, wenn sie nach guten, vorbildlich ausgebildeten Spielern suchen. Neben Spielern steht der Verein aber auch für prominente Fußball-Lehrer wie Starcoach Sven-Göran Eriksson (trainiert das englische Nationalteam), Bengtsson, Gustafsson (5 Titel), Johansson oder Kindvall. Zu Beginn des Jahres 2006 trainiert Arne Erlandsen den IFK, eine ehemaliger norwegischer Nationalspieler, der zuvor sieben Jahre bei Lilleström Chefcoach war. Er ist der erste ausländische IFK-Trainer, seitdem Österreicher Pepi Stroh 1960 Göteborg verließ. |
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Das Ziel des Vereins lautet, möglichst bald wieder eine Spitzenrolle zu übernehmen. Seit 1998 arbeitete sich die Mannschaft zunächst kontinuierlich nach oben (Platz 8, 6, 4 und 4). Das Jahr 2002 endete jedoch mit einer Enttäuschung für die IFK-Fans: Der 12. Platz war die schlechteste Platzierung aller Zeiten in der Meisterschaft. Zudem schied das Team im UEFA-Pokal gegen eine moldawische Mannschaft aus. In der der Relegation konnte man sich gegen Västra Frölunda Göteborg (1:1, 2:0) gerade noch vor dem Abstieg retten. |
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Im Jahr 2003 belegte die Mannschaft den siebten Platz. In der Saison 2004 vollzog IFK Göteborg dann wieder einen deutlichen Leistungssprung. Zwar holte sich Malmö FF zum 15. Mal den Titel, aber hinter Malmö (52 Punkte) und Halmstad (50) gab es für Göteborg (47) die Bronzemedaille. Der IFK durfte wieder im UEFA-Cup-Pokal mitspielen. Das war die 24. Europapokal-Teilnahme für den schwedischen Rekordmeister. Erst am vorletzten Spieltag unterlag IFK in einem als "Finale" bezeichneten Spiel im "Ullevi" mit 2:3 gegen den späteren Meister Malmö und wurde am Ende "nur" Dritter. Die Niederlage im Pokal-Endspiel gegen Djurgarden Stockholm (1:3) war ebenso schmerzhaft. Dass sich der IFK Göteborg wieder auf dem Weg nach ganz oben befindet, bewies er im Jahr 2005: Hinter Meister Djurgarden Stockholm (53 Punkte) wurden die Blau-Weißen Vizemeister (47 Punkte) vor Kalmar (43). Im UEFA-Intertoto-Cup scheiterte das Team in der 3. Runde am deutschen Bundesligisten Wolfsburg nach zwei 0:2-Niederlagen und verfehlte so den Einzug in den UEFA-Cup-Wettbewerb. Aber die Zuversicht, national wie international bald wieder eine absolute Spitzenrolle einzunehmen, ist groß bei den Klubverantwortlichen um Präsident Bengt Halse. Denn die Jugend-Akademie des Vereins ist berühmt für die zahlreichen Top-Talente, die sie regelmäßig hervorbringt. |
