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Continental-Partner Hannover 96: Die „Roten“ als treibende Kraft

Continental ist seit der Saison 2002/2003 Partner von Traditionsclub Hannover 96 - die "Roten". Die Partnerschaft beinhaltet neben Bandenwerbung im Stadion auch ein Ticket-Kontingent, das Continental für den gemeinsamen Besuch mit Geschäftskunden und Journalisten nutzt. Darüber hinaus setzt Continental bei Messen und zu Promotionszwecken von Zeit zu Zeit auch Profis von Hannover 96 ein.

Langsam aber sicher: Hannovers Rückkehr ins Establishment:

Sie nennen sich die "Roten" und träumen von einer "Fußball-Revolution" in Deutschland. Ein anderer beliebter Beiname lautet: "Die Sechsundneunziger". Es handelt sich weder um eine Fußball spielende Kommune noch um einen hoch reizenden Skatklub. Die Rede ist von Hannover 96. Der "Hannoversche Sportverein von 1896 e.V." war immer schon eine treibende Kraft des deutschen Fußballs. Doch wie es im Sport ist, folgten auch schwere Zeiten. Nach dem Absturz in die dritte Liga gehören die Hannoveraner inzwischen wieder zum Establishment. Die Story des Vereins in den vergangenen beiden Jahrzehnten ist einmalig.


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Hannover 96 ist anno 2006 ein moderner Bundesliga-Verein. Mit einem supermodernen neuen Stadion, der rechtzeitig zur FIFA WM 2006TM erstellten Arena, und einer erfolgreichen Bundesliga-Mannschaft sehen die Perspektiven sehr gut aus.

Die größten Stunden der "Sechsundneunziger" liegen noch im "alten Jahrhundert" und in allen drei Fällen waren es jeweils ziemliche Sensationen. 1938 fand die erste große Überraschung statt: Mit der Deutschen Reichsmeisterschaft feierte Hannover seinen ersten Triumph. Favorit Schalke 04 wurde vor 95.000 Zuschauern mit 4:3 n.V. bezwungen.1954 folgte die zweite Sensation: Der Nordmeisterschaft schloss sich auch die Deutsche Meisterschaft an. Die "Roten" gewinnen mit 5:1 gegen das favorisierte Team des 1. FC Kaiserslautern den zweiten Meistertitel. Bei den Pfälzern spielten fünf Akteure mit, die wenig später in Bern Weltmeister wurden.


Am 23. Mai 1992 folgte die dritte Sensation: Als erster Zweitligaverein gewinnt Hannover 96 das deutsche Pokalfinale gegen Borussia Mönchengladbach im Elfmeterschießen. Torwart Jörg Sievers wird wie im Halbfinale gegen Werder Bremen zum Helden. 50.000 begeisterte Hannoveraner feiern ihr Team auf dem Rathausmarkt.

Von solchen Zeiten träumen die Fans der "Roten" wieder. Denn Hannover 96 ist heute gut aufgestellt. Der frühere Vereinschef Martin Kind, der 2005 den Vorstandsvorsitz an Gerd von Fromberg abgab, führte den 4000 Mitglieder zählenden Verein wieder zurück auf die Erfolgsspur.

Als Manager wurde Ilja Kaenzig, der ehemalige Assistenten von Reiner Calmund, aus Leverkusen geholt. Als Cheftrainer kam Ewald Lienen. Von März 2004 bis zum November 2005 arbeitete Lienen mit Erfolg an der Leine. Platz zehn am Ende der Saison 2004/05 war die beste Platzierung seit dem Wiederaufstieg und der Lohn für zahlreiche attraktive Spiele. Im Herbst 2005 musste Lienen allerdings Peter Neururer Platz machen. Unter dem neuen Chefcoach blieb das Team in den restlichen Ligaspielen des Jahres ungeschlagen.

Erst im Mai 1998 kehrten die Hannoveraner nach Relegationssiegen gegen Tennis Borussia Berlin in die zweite Liga zurück. Im März 2002 wurde unter Trainer Ralf Rangnick der Aufstieg in die erste Bundesliga perfekt gemacht. Platz 11 und Platz 14 lauteten die Platzierungen in den ersten beiden Spielzeiten im Oberhaus. Nicht wenige Experten trauen Hannover zu, bald in den europäischen Pokalwettbewerben vertreten zu sein. Die Mannschaft wurde Zug um Zug verstärkt. Torwart Robert Enke, einst in Gladbach, bei Benfica Lissabon und beim FC Barcelona, gilt als einer der besten deutschen Torhüter der Bundesliga. Abwehrspieler Per Mertesacker schoss aus dem eigenen Nachwuchs in die deutsche Nationalelf empor. Mit Michael Tarnat kam ein ehemaliger Nationalspieler über Manchester City in den Verein. Talent Sören Halfar absolvierte mit 18 Jahren bereits seine ersten Erstliga-Spiele und wandelt auf den Spuren von Mertesacker. Hannover 96 bietet ein starkes Profil. Kein Wunder, dass der Verein parteien-übergreifend Zuspruch erhält. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) drücken den "Roten" die Daumen.