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Continental-Partner Olympique Lyon: Titel am Fließband

Continental Frankreich ist seit der Saison 2001/2002 Partner und Trikotsponsor von Olympique Lyon. Neben Bandenwerbung im Stadion nutzt Continental seitdem auch ein spezielles Kartenkontingent, um die Heimspiele mit Geschäftskunden und Journalisten zu besuchen. Für mehrere Heimspiele hat Continental Frankreich seitdem Radio-Ticket-Promotions für Endverbraucher realisiert, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Infolge der im Februar 2004 abgeschlossenen Partnerschaft mit der französischen Nationalmannschaft hat Continental Frankreich das Sponsoring-Engagement bei Olympique Lyon reduziert. Seit Anfang 2005 ist Continental Frankreich "nur" noch einer der kleineren Sponsoren, der Werbebanden im Stadion hat und über ein kleineres Kartenkontingent verfügt, um die Heimspiele der derzeit besten französischen Vereinsmannschaft auch weiterhin mit Geschäftskunden und Journalisten besucht.

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Olympique Lyon 1950 wurde der Verein Olympique in Lyon gegründet.

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Lyon, Avenue Jean Jaures. Das ist eine der ersten Adressen des französischen Fußballs. Es ist die Adresse von Olympique Lyon, dem viermaligen Fußballmeister in Frankreich.

In den vorigen Jahren ist Olympique aus dem Herzen der Republik aus dem Schatten von Traditionsvereinen wie Olympique Marseille, Paris St. Germain oder dem AS Monaco getreten und in die allererste Reihe der Vereine der "Grande Nation" gerückt. Lyon und das Stadion "Municipal de Gerland", einem Schauplatz der FIFA WM 1998, sind zu Hochburgen des Erfolges avanciert, denn Lyon ist seit 2002 vier Jahre in Folge Meister. Das Ende der Erfolgsära ist offen.


Vier Meistertitel und drei Pokalsiege (1964, 1967, 1973) stehen in der Agenda des Klubs, dem heute Jean-Pierre Auslas als Präsident und Paul Le Guen als Cheftrainer vorstehen.20 Mal haben die Lyonaisen schon im Europapokal gespielt, aber noch nie waren sie im internationalen Fußball so geschätzt wie jetzt. Olympique hat sich zu einem europäischen Top-Verein gemausert und ist bereit für den ersten europäischen Titel. Zu spüren bekam das Werder Bremen im Frühjahr 2005, als die Hanseaten im Viertelfinale der Champions League mit 0:3 und 2:7 von Olympique abgefertigt wurden.

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Das "Schaltzentrale des Vereins" ist Jean-Michel Auslas, der die Geschicke des Klubs 1987 in die Hand nahm. Olympique spielte damals in der zweiten Liga, stand im Schatten des Nachbarn AS St. Etienne. Heute gilt Olympique durch die Arbeit Auslas als reichster Verein Frankreichs.Man redet in Lyon von der Marke Olympique, die über eine eigene Friseurkette, Restaurants und eine Fahrschule verfügt. Aus dieser Einnahmequelle sprudeln 15 Millionen Euro jährlich. Lyon verfügt mittlerweile pro Jahr über einen Etat von 80 Millionen Euro und hat deswegen den größten und besten Spielerkader der Vereinsgeschichte. Olympique stand in der Saison 2004/2005 zum sechsten Mal in Folge in der Champions League.


Den Brasilianer Anderson leistete man sich im Jahre 2000 für die Rekordsumme von 18 Millionen Euro. Das Ziel, das Auslas ausgeben hat, macht die Leistungsbereitschaft deutlich: "Wir wollen die Spitzenklubs herausfordern."

Als "Vater des Erfolges", als Macher der Mannschaft, tat Auslas mit Paul Le Guen (geboren 1. März 1964) einen "goldenen Griff". Der Bretone Le Guen steht nach nur drei Jahren für drei Titel und den Höhenflug des Vereins. Le Guen war insbesondere bei Paris St. Germain selbst ein erfolgreicher Spieler, der 17 Länderspiele bestritt, der als Libero und Mittelfeldakteur zwischen 1993 und 1998 immerhin den Meistertitel, den Europacup der Pokalsieger, dreimal den Verbands- und zwei Mal den Liga-Pokal abräumte.

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Als Le Guen seine Fußballschuhe in die Ecke warf, wurde er Fußball-Lehrer von Stade Rennes und bewahrte den Verein dort drei Jahre vor dem Abstieg. Le Guen bekam dennoch seine Papiere und landete als Trainer mit einem Wirtschaftsdiplom 2002 in Lyon. Es war ein Glücksfall für Olympique.

Mit wenig Worten, ohne Pathos, mit Distanz zu seinen Spielern, aber hoher Professionalität hat sich Le Guen große Achtung in Europa erworben. An seiner Seite: Torwart-Trainer Joel Batts, auch ein ehemaliger französischer Nationalspieler. Aber nur einen Tag nach dem dritten Titel unter seiner Regie kündigte Le Guen im Mai 2005 an, dass er zum Saisonende seine Tätigkeit in Lyon beenden wird.

Das brasilianische Element bei Olympique ist groß. In der Abwehr spielen Cacapa und Cris, im Mittelfeld Nationalspieler Juninho Pernambucano, im Angriff steht Nilmar unter Vertrag. Dazu kommen Diatta aus Senegal und Diarra aus Mali. Die anderen Spieler sind Franzosen.

Das deutsche Fachmagazin "kicker" schrieb über Frankreichs neues und erfolgreiches Star-Ensemble am Ende des Jahres 2004: "Lyon überragt seit Monaten mit einem schnellen und technischen Fußball. Le Guen legt viel Wert auf die Athletik seiner Spieler. Der Coach kann auf einen üppigen Kader zählen, eine ideale Mischung von erfahrenen und jungen Spielern. Vor Torhüter Coupet, Nummer zwei hinter Barthez in der Nationalmannschaft, steht eine zuverlässige Viererkette mit den Brasilianern Caçapa und Cris in der Innenverteidigung. Réveillère (rechts) und Abidal ergänzen die Abwehr. Im Mittelfeld bilden Essien, Diarra und Juninho ein tolles Trio, defensivstark aber auch vor dem Tor gefährlich, vor allem bei Standardsituationen. Offensiver kommen die Nationalspieler Govou (rechts) und Malouda (links) über die Flügel. Eine Schwäche des Teams liegt im Sturm. Frau erzielte nur vier Tore. Nilmar hat mehr Talent, aber dem 18-jährigen Brasilianer fehlt noch die Reife."

Mit der vierten Meisterschaft in Folge im Mai 2005, mit großem Vorsprung errungen, bestätigte Olympique, dass die die Avenue Jean Jaures in Lyon eine der besten Fußball-Adressen in Europa ist.