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UEFA U21 Europameisterschaft

UEFA-U21-Europameisterschaft als Bühne der künftigen Topstars

Viele Spieler, die später zu den großen Stars des internationalen Fußball wurden, traten auf der Bühne der UEFA U-21 Europameisterschaft auf. Die Deutschen Rudi Völler und Pierre Littbarski, die 1990 den FIFA WM-Gipfel erklommen, die Franzosen Eric Cantona und Zinedine Zidane, der Weltmeister von 1998 und Europameister von 2000, die Italiener Alessandro Cannavaro, Andrea Pirlo und Francesco Totti, die 2006 im A-Team ihres Landes den WM-Titel feierten, standen in Nationalmannschaften der unter 21-Jährigen. Auch der Engländer Frank Lampard, der Portugiese Luis Figo und der Spanier Raul Gonzalez traten auf der Bühne der UEFA U-21-Europameisterschaft auf, wie viele Dutzend weitere Talente, die sich zu den besten Profis der Welt entwickelten. Am 8. Juni 2004 hielten Daniele De Rossi, Andrea Barzagli, Cristian Zaccardo und Alberto Gilardino als Mitglieder des italienischen U-21-Teams in Bochum die Siegertrophäe der UEFA in der Hand. Zwei Jahre und zwei Tage später wurden sie mit der A-Mannschaft der Azzurri in Berlin Weltmeister.

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Die Karriere von Rudi Völler, hier nach dem FIFA WM-Finale 1990 mit Lothar Matthäus (links), begann 1982 bei der UEFA-U21-Europameisterschaft. (Foto: GES/Augenklick)


Am 28. Mai 2002 machten 20 400 Zuschauer im St. Jakobs-Stadion in Basel erstmals mit Fußballern wie Torwart Petr Cech und Torjäger Milan Baros Bekanntschaft. Sie gewannen mit Tschechien gegen Frankreich das Finale der Junioren-Europameisterschaft. Beide spielten schon wenig später bei den englischen Spitzenteams FC Chelsea London und FC Liverpool. Zwei Jahre danach der UEFA-U21-Europameisterschaft 2002 gehörten Profis wie Cech und Baros, aber auch Tomas Hübschmann, Martin Jiranek, David Rohzenal und Zdenek Grygera bei der UEFA Europameisterschaft in Portugal dem tschechischen Männerteam an. Milan Baros war sogar unter den 297 eingesetzten Spielern mit fünf Treffern der beste Torschütze. Cech stand wie Baros auch im All-Star-Team des Turniers.

Wie ein roter Faden des Erfolges zieht sich die Zugehörigkeit späterer Weltklassespieler durch die Endspiele um die europäische Krone der unter 21-Jährigen. Am 4. Juni 2000 in Bratislava gewann Italien über Tschechien den hochklassigen Nachwuchswettbewerb. Andrea Pirlo und Gennaro Gattuso, die beiden Weltmeister des Jahres 2006 vom AC Mailand, waren dabei. Vier Jahre zuvor, als die Italiener im Finale die Spanier in Barcelona bezwangen, gehörten mit Alessandro Cannavaro, Alessandro Nesta und Francesco Totti drei ältere Weltmeister von 2006 den siegreichen Azzurri-Junioren an.

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Der UEFA Junioren-EM-Titel war für Alessandro Cannavaro der erste Erfolg. Im Jahr 2006 wurde der Italiener Weltmeister und zum besten Fußballer der Welt und Europas gewählt. (Foto: GES/Augenklick)


Frankreichs Nachwuchs triumphierte 1988 in zwei Endspielen gegen Griechenland mit Eric Cantona und Laurent Blanc, dem Weltmeister von 1998 und Europameister von 2000. Mark Hateley verteidigte mit England 1984 durch einen Erfolg über Deutschland den Titel des Europameisters der Junioren. Bei der DDR, die 1978 und 1980 nach Final-Niederlagen gegen Jugoslawien und die Sowjetunion zweimal Vize-Europameister wurde, standen bekannte Spieler wie Dirk Heyne und Rene Müller im Tor.

Dass auch bei der UEFA-U21-Europameisterschaft 2007 neue Sterne am Fußball-Himmel aufgehen werden, ist so sicher wie die tägliche Flut der Nordsee. Bei der FIFA Junioren-Weltmeisterschaft 2005 in den Niederlanden machte beim Sieger Argentinien ein Spieler namens Lionel Andres Messi auf sich aufmerksam, den viele Experten als den legitimen Nachfolger von Diego Maradona betrachten.

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