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Die Grundlagen für den Erfolg wurden durch die gute Nachwuchsarbeit gelegt. Bereits im Jahr 2000 erreichten die die Tschechen im ehemaligen Bruderland Slowakei das Finale der UEFA-U-21-Europameisterschaft. Damals unterlagen sie im EM in Bratislava Italien mit 1:2. Die „Löwen“ hatten aber auch gute UEFA-U-19-Teams. So wurden sie 1982 (1:3 gegen Schottland), 1983 (0:1 gegen Frankreich) und 2001 (gegen Polen 1:3) dreimal Vize-Europameister. In der Altersklasse UEFA-U16/-U17 gewannen sie 1990 die UEFA-Under-21-Europameisterschaft. Das aktuelle U-21-Team von Tschechien qualifizierte sich für die Endrunde der UEFA U 21 Europameisterschaft 2007 in den Niederlanden durch Siege auf Zypern (2:0) und in Weißrussland (2:1) sowie durch ein 2:1 im Heimspiel und ein 1:1 in Bosnien-Herzegowina. Daniel Kolar und Kapitän Martin Latka sorgten mit Toren für den Heimsieg, Tomas Frejlach markierte im Rückspiel in der 83. Minute das 1:1. Beim Finalturnier trifft das Team in der Gruppe B auf England, Italien und Serbien. Die Rot-Weiß-Blauen schöpfen dabei als Verband aus einem relativ kleinen, aber feinen Potential von 3955 Klubs, 15 378 Mannschaften und 625 552 Spielern. Trainer der tschechischen Talente ist seit 2004 Ladislav Skorpil. Der Coach stammt aus Hradec Kralove, wo er auch lange Zeit selbst spielte. Der Fußball-Lehrer war kein großer Star, bewies mit kluger Menschenführung jedoch schnell als Trainer eine gute Hand, mit Jugendmannschaften zu arbeiten. In seiner Heimat begann er auch erst mit der Jugendmannschaft von Spartak Hradec Kralove, übernahm im Verband anschließend die U 16 bzw. U 18. Er führte Slovan Liberec im Jahr 2000 zum Meistertitel und 2002 zum Pokalsieg, ehe er wieder zum Nationalverband wechselte. In seinen Prognosen für das Turnier hält sich der Trainer zurück: „Wir haben keine leichte Gruppe erwartet. Dazu sind alle EM-Teilnehmer viel zu gut. Wir hoffen, dass wir mithalten und uns vielleicht für das Halbfinale qualifizieren können.“
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