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Mittlerweile gibt es aber auch diese Gemeinschaft nicht mehr. Serbien und Montenegro bilden seit Juli 2006 eigenständige Verbände. Serbiens UEFA U-21-Auswahl qualifizierte sich gleich danach für die UEFA-U-21-Europameisterschaft in den Niederlanden mit Siegen über Georgien (3:1), Litauen (2:0) und Schweden (5:0, 3:0). Trainer dieser Mannschaft ist heute Miroslav Djukic. Der 48-malige Ex-Nationalspieler, der lange Jahre als Profi bzw. Trainer in Spanien (La Coruna, Valencia, Teneriffa) Karriere machte, übernahm dieses Team 2006. Im Kader von Djukic stehen etwa 40 Spieler. Wie früher kommen viele Talente von den beiden Belgrader Großklubs Partizan und Roter Stern. Diese Klubs genießen nicht nur in Fachkreisen einen exzellenten Ruf als wahre Talent-Schmieden. Auffällig ist aber auch, dass hinter vielen Namen der jungen Spieler schon ausländische Klubs stehen. Viele der Jungen münzen also ihr Talent früh in Geld um und sichern damit oft die wirtschaftliche Basis für ganze Familien. Fußballer wie die Verteidiger Branislav Ivanovic (Lok Moskau), Milan Stepanov (Trabzon) und Vlado Jeknic (Burghausen) oder die Mittelfeldspieler Simon Vukcevic (Saturn Moskau), Milos Krasic (ZSKA Moskau), Milos Ninkovic (Dynamo Kiew) und Aleksandar Trisovic (Kryvyi Rog) sowie Stürmer Mirko Vucinic (Lecce) kicken jedenfalls bereits im Ausland. Für die anderen der spielstarken jungen Serben wird das Finalturnier der UEFA-U-21-Europameisterschaft eine verlockende Schaubühne sein, um sich auch für einen Vertrag im Ausland zu empfehlen.
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