|
Junioren-Team Portugal: Die Nachfolger der „Goldenen Generation“ Es war einer der größten Tage in der Geschichte des portugiesischen Fußballs. 120 000 Zuschauer hatten sich am 30. August im Stadion in Lissabon eingefunden, um das Endspiel der FIFA Junioren-Weltmeisterschaft zu erleben. Portugal, der Gastgeber aus Europa, traf auf Brasilien, das südamerikanische Land, zu dem die Portugiesen enge Beziehungen pflegen. Nach einer dramatischen, aber torlosen Begegnung über 120 Minuten entschied das Elfmeterschießen: Portugal siegte mit 4:2 und verteidigte den WM-Titel, der 1989 in Saudi-Arabien im Finale gegen Nigeria (2:0) erstmals gewonnen wurde. Die Portugiesen schwärmten von ihrer „Goldenen Generation“ mit jungen Talenten wie Figo, Rui Costa und Joao Pinto, die später zur Weltstars wurden. Bei den UEFA-U21-Europameisterschaften blieb den portugiesischen Junioren allerdings ein ähnlicher Triumph verwehrt. Am 20. April 1994 zogen sie in Montpellier in Frankreich in das Endspiel ein, verloren aber mit 0:1 nach Verlängerung gegen Italien.
|