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Junioren-Team England: Wunderknabe Walcott war schon bei der FIFA WM England gilt als das Mutterland des Fußballs. Schon 26. Oktober 1883 gründeten die Engländer ihren Fußballverband, traten 1905 der FIFA bei und 1954 auch der UEFA. Heute gibt es 41 000 Klubs und 85 720 Mannschaften auf der Insel. Das Reservoir, aus dem die englischen Fußball-Lehrer für ihre verschiedenen Auswahlteams schöpfen können, ist groß. Denn es gibt auf der Insel 5 500 Profispieler, 1 605 290 Amateure und 763 510 Spieler unter 18 Jahren (Stand Dezember 2006). Aber es ist nicht nur die Tradition und Quantität, die den englischen Fußball in seiner Gesamtheit stark macht. Es ist die Qualität des gemeinsamen Umgangs zwischen den Profis und den so genannten Lehrlingen in den Vereinen. Jeder Profi, ob einst David Beckham bei Manchester United oder heute Frank Lampard beim FC Chelsea London, hat im Karriereverlauf einen „Auszubildenden“ an seiner Seite gestellt bekommen. Dieses enge Verhältnis zwischen Star und Paten gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Die Jungen kehren die Kabinen, putzen die Schuhe, aber gehen auch mit den Profis essen und reden über ihre Probleme mit den Starspielern. So etwas schafft Disziplin, Verantwortung und Vertrauen – und es erzieht. Der deutsche Ex-England-Legionär Uwe Rösler, einst bei Manchester City in „Vaterfunktion“, schwärmt von diesem System.
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