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März 2009: Elefanten haben Vorfahrt

Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika rückt näher, und mancher Fan wird sich das wichtigste Sportereignis der Welt im Sommer 2010 live in den Stadien anschauen. Da aber die Arenen zum Teil weit voneinander entfernt liegen und Südafrika in Sachen Sightseeing mehr als Fußball zu bieten hat, wird man während des Urlaubs sicher immer wieder auch mit dem Mietwagen unterwegs sein. Dafür sollte man sich rechtzeitig mit den Regeln und Gebräuchen auf Südafrikas Straßen vertraut machen. ContiSoccerWorld hat die zehn wichtigsten zusammengestellt:

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1.) In Südafrika herrscht, wie auch in Großbritannien, Linksverkehr. Wichtig ist dabei vor allem: Die bekannte Vorfahrtsregel „rechts vor links“ gilt auch im Linksverkehr. Wer noch nie im Linksverkehr unterwegs war, sollte sich einen Mietwagen mit Automatikgetriebe leihen. So sitzt man im Auto zwar auf der „falschen Seite“, nämlich rechts, muss aber nicht ständig mit der ungewohnten linken Hand schalten. Für alle Fußgänger: Beim Überqueren der Straße erst nach rechts schauen!

2.) Die Höchstgeschwindigkeit auf Schnellstraßen beträgt in Südafrika 120 km/h, auf Landstraßen 100 km/h und in Ortschaften 60 km/h. Wer zu schnell unterwegs ist, muss mit satten Geldbußen oder sogar mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

3.) Internationaler Führerschein ist Pflicht. Zwar kann man einen Mietwagen meistens mit dem nationalen Führerschein leihen, doch die Polizei kennt kein Pardon. Wer ohne englischsprachigen Führerschein erwischt wird, muss sich auf Probleme einstellen.

4.) Das Anlegen von Sicherheitsgurten ist gesetzliche Pflicht, vorne wie auf den Rücksitzen.

5.) Ampeln (in Südafrika nicht „traffic light“, sondern „robot“ genannt), befinden sich auf der für europäische Augen „falschen“ Straßenseite, nämlich jenseits des Gegenverkehrs, und werden daher oft übersehen. Einheimische biegen gern bei Rot ab, so als gäbe es einen virtuellen grünen Pfeil. Gibt es aber nicht, von daher besser das reale Grün abwarten.

6.) Stoppschilder an Kreuzungen mit dem Zusatz "4“ oder „4 Way" besagen, dass keine der vier einmündenden Straßen Vorfahrt hat – wer zuerst kommt, darf als erstes fahren. Weiße Striche quer zur Fahrbahn an Kreuzungen bedeuten ebenfalls Stopp.

7.) Falschparken kann teuer werden, finanziell wie zeitlich, vor allem, wenn Parkkrallen ins Spiel kommen. Von daher immer beachten: Halteverbot ist durch ein Schild mit durchgestrichenem „S“ gekennzeichnet, Parkverbot mit durchgestrichenem „P“. „B“ bedeutet: nur Busse dürfen parken. „L“ weist auf Ladezonen hin, in denen ebenfalls nicht geparkt werden darf.

8.) Auf den Straßen der Nationalparks haben Elefanten, Giraffen, Löwen & Co. in jedem Fall Vorfahrt. Das Tempolimit auf asphaltierten Straßen beträgt 50 km/h, auf unbefestigten Pisten 40 km/h und in den Camps 20 km/h. Außerhalb der Camps dürfen die Fahrzeuge nur an gekennzeichneten Rastplätzen verlassen werden. Türen und Fenster verschlossen halten. Manche Affen beispielsweise wissen, wie man Autotüren öffnet – und sie haben keinen Respekt vor fremden Picknickkörben.

9.) Tankstellen („garage“ genannt) akzeptieren meistens keine Kreditkarten, sondern nur Bargeld. Diesel heißt in Südafrika „Gasoil“, Benzin „Regular“ und Super „Premium“. Da es noch viele ältere Fahrzeuge auf Südafrikas Straßen gibt, bekommt man an den Tankstellen auch noch verbleites Benzin (bleifrei heißt "unleaded"). In ländlichen Gebieten haben viele Tankstellen sonntags geschlossen. Selbstbedienung ist an Tankstellen unüblich – wird aber, wenn doch möglich, explizit angekündigt. Für Tanken und Scheibenreinigung ist ein Trinkgeld von 2 Rand üblich.

10.) Die Promillegrenze liegt in Südafrika bei 0,5 Promille.

Extratipps:

- Um auf den zahlreichen Schotterstraßen weniger durchgeschüttelt zu werden, empfiehlt es sich, den Reifendruck ein bisschen abzusenken. Einzelheiten am besten mit dem Vermieter vor Ort klären.

- Beim Parken verlangen manchmal illegale Parkwächter Gebühren. Daher wurden in den meisten Städten mittlerweile Parkautomaten mit Kartenzahlung eingeführt. Diese Parkkarten sind nur bei offiziellen Parkwächtern oder dem örtlichen Touristenbüro erhältlich. Offizielle Parkwächter tragen meist gelbe oder orangefarbene Jacken. Für das Bewachen der Fahrzeuge ist zudem ein Trinkgeld von 2 Rand angemessen.

- geparkte Autos werden bisweilen in der Abwesenheit des Fahrzeughalters gewaschen. Es liegt im Ermessen des Fahrers, ob er dafür ein Trinkgeld geben möchte.

- Mitglieder europäischer Autoclubs bekommen bei einer Panne kostenlose Hilfe vom südafrikanischen Verkehrsclub, von der South African Automobil Association (AA). Dafür muss man seinen Mitgliedsausweis dabei haben. Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800- 010101 kann die Pannehilfe kontaktiert werden. Der landesweite Polizeinotruf lautet: 10111

- Auf Nationalstraßen darf der breite Seitenstreifen befahren werden, um etwa schnelleren Autos Platz zu machen. Wem so freie Fahrt ermöglicht wurde, bedankt sich mittels kurzen Betätigens der Warnblinkanlage. Der Überholte grüßt meist mit Lichthupe zurück.

- Ausreisen mit dem Mietwagen in Nachbarländer sind vorher mit dem Fahrzeug-Vermieter abzuklären. Erlaubt sind meist Fahrten nach Botsuana, Lesotho, Namibia und Swaziland. Nicht erlaubt sind zumeist Fahrten nach Angola, Malawi, Mosambik und Sambia.

- Trampen ist in Südafrika nicht zu empfehlen.