April 2008: Alle UEFA EM-Teams waren auf dem Prüfstand: Spanien besiegte Italien
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Es war ein Großkampftag in der gesamten Fußball-Welt, aber die Testspiele für die UEFA EURO 2008™ standen besonders im Brennpunkt. Am Mittwoch, den 26. März 2008, begaben sich alle 16 Teilnehmer der EM-Endrunde auf den Prüfstand. Erneute Niederlagen, wie schon im Februar, bezogen die beiden Gastgeber der UEFA EURO 2008™, Österreich und die Schweiz. Die Schweizer verloren an ihrem UEFA EM-Spielort in Basel mit 0:4 gegen den dreimaligen UEFA Europameister Deutschland, die Österreicher unterlagen in ihrer EM-Spielstätte in Wien mit 3:4 der Niederlande, dem UEFA Europameister von 1988. |
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![]() Der Grieche Georgios Karagounis (links) im Duell mit dem Portugiesen Carlos Martins. Karagounis schoss beide Tore zum 2:1-Sieg in Düsseldorf. (Foto: Firo/Augenklick) |
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Neben diesen beiden Begegnungen gab es noch drei weitere Duelle zwischen Mannschaften, die zwischen dem 7. und 29. Juni an der UEFA EURO 2008™ teilnehmen werden. In der Neuauflage des UEFA EM-Finales 2004 setzte sich Titelverteidiger Griechenland in Düsseldorf gegen Portugal mit 2:1 durch. Spanien gewann in Elche mit 1:0 gegen Italien. Rumänien besiegte in Bukarest Russland deutlich mit 3:0. Eine Toppartie fand in Paris statt. Aber nur mit einem EM-Starter, dem Team aus Frankreich. Der FIFA Vizeweltmeister besiegte die nicht für die UEFA EURO 2008™ qualifizierten Engländer mit 1:0. Von den Teams, die bei der UEFA EM-Endrunde die Gruppe B bilden, gewann nur Deutschland. Das 4:0 in Basel gegen die Schweiz war das 800. Länderspiel des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), das 50. Duell der beiden Nachbarländer und zudem ein weiteres großes Jubiläum aus deutscher Sicht. Denn vor 100 Jahren am 5. April 1908 hatte die DFB-Auswahl ihr erstes Länderspiel absolviert, ebenfalls in Basel, ebenfalls gegen die Schweiz, war allerdings mit 3:5 unterlegen. Dass die Schweiz inzwischen seit 52 Jahren nicht mehr gegen die Deutschen gewonnen hat, lag bei der aktuellen Ausgabe des Duells an den Toren von Gomez (2), Klose und Podolski. „Deutschland ist ein Turnierfavorit“, sagte Schweiz-Trainer Jakob Kuhn. Um seine Mannschaft entstanden große Zweifel, ob sie in der Lage sein wird, das UEFA EM-Viertelfinale zu erreichen. |
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![]() Stephen McManus (am Boden) bekämpft den Torschützen Nico Kranjcar und Mladen Petric. Schottland und Kroatien trennten sich in Glasgow mit einem 1:1-Remis. (Foto: Firo/Augenklick) |
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Aus der Gruppe B verlor Österreich mit 3:4 gegen die Niederlande nach einer 3:0-Führung, die Ivanschitz und Prödl (2) hergestellt hatten. Aber Huntelaar (2), Heitinga und Vennegoor of Hesselink schossen noch den Sieg für „Oranje“ heraus. Endlich einmal Tore erzielt, lautete das positive Fazit aus dem Blick der Gastgeber. Aber die Abwehr hat mit dem neuen Offensivdrang beim 0:3 gegen Deutschland im Februar und gegen Holland sieben Gegentreffer kassiert. Eine noch bösere Abfuhr von den Teams der Gruppe B erhielt Polen mit dem 0:3 gegen die USA in Krakau. Bocanegra, Onyewu und Lewis trafen für die US-Boys. Kroatien, im Februar mit 0:3 in Split gegen die Niederlande unterlegen, erreichte in einem Test in Glasgow ein 1:1 gegen Schottland. Kranjcar und Miller schossen die Tore. Aus der Gruppe A gab es keinen Sieger an diesem Abend. Die Schweiz verlor gegen Deutschland, Vize-Europameister Portugal unterlag dem Titelträger Griechenland in Düsseldorf. Mittelfeldspieler Karagounis erzielte mit zwei Freistoßtoren die Führung für das Hellas-Team, Gomes traf danach für die Portugiesen. Die Türkei erlebte einen recht unerfreulichen Abend in Minsk mit dem 2:2 gegen Weißrussland bei minus elf Grad. Zweimal lag das Team in Rückstand, Tuncay Şanlı und Tümer Metin gelangen die Ausgleichstore. Hamit Altintop vom FC Bayern München zog sich einen Bruch des Mittelfußes zu und muss um seine EM-Teilnahme bangen. Das Team der Tschechischen Republik, in dem Rosicky und Cech fehlten, kam über ein 1:1 gegen Dänemark in Herning nicht hinaus. Bendtner traf für den UEFA Europameister von 1992, Koller glich aus. |
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![]() Franck Ribery trifft mit diesem Elfmeter im Testspiel in Paris zum 1:0 der französischen Nationalmannschaft gegen England. Es blieb das einzige Tor der Partie. (Foto: Firo/Augenklick) |
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Aus der Gruppe C gab es drei Sieger. Nur FIFA Weltmeister Italien verlor das Spitzenspiel in Elche mit 0:1 gegen Spanien. Die Niederlande siegte mit 4:3 in Wien gegen Österreich. Frankreich gewann verdient im Stade de France gegen England durch ein Elfmeter-Tor von Ribery, dem besten Spieler der Partie. Die Engländer boten im zweiten Spiel unter der Regie von Trainer Capello keine überzeugende Leistung. Bis zum Beginn der Qualifikation zur FIFA Weltmeisterschaft 2010 nach der UEFA EURO 2008™ hat der Italiener noch viel zu tun, um wieder ein schlagkräftiges Team zu formen. Viel beachtet wurde das Jubiläum von David Beckham, der sein 100. Länderspiel bestritt. In Bukarest siegte Rumänien nach Toren von Marica, Daniel Niculae und Marius Niculae mit 3:0 gegen Russland. Nach dem 0:1 in Israel konnte das Team von Trainer Piturca voll überzeugen. |
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![]() Diego (links) führt den Ball und schirmt ihn gegen Anders Svensson ab. Brasilien besiegte Schweden mit 1:0 in London. (Foto: Firo/Augenklick) |
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Aus der Gruppe D gab es zwei Sieger und zwei Verlierer in den Testspielen. Schweden verlor in London gegen den fünfmaligen FIFA Weltmeister™ Brasilien mit 0:1 durch ein Tor des 18-jährigen Pato vom AC Mailand. Russland wurde beim 0:3 in Rumänien entzaubert. Griechenland zeigte seine Stärke in Düsseldorf gegen Portugal, das es bereits zweimal während der UEFA EURO 2004™ bezwungen hatte, einmal mit 1:2 im Gruppenspiel in Porto und schließlich mit 1:0 im Finale in Lissabon. Am Wochenende nach dem Testspiel in Düsseldorf verlängerte Trainer Otto Rehhagel seinen Vertrag in Griechenland um zwei weitere Jahre verlängert bis Sommer 2010. Spanien gewann das Prestigeduell gegen Italien, eine Auseinandersetzung der UEFA Europameister von 1964 und 1968, die diesen Titel in diesem Sommer beide gerne wieder einmal gewinnen würden. Villa schoss das Goldene Tor. Ein Treffer des Italieners Toni war zuvor nicht anerkannt worden. Die Gastgeber bauten ihre Erfolgsserie auf 14 Spiele ohne Niederlage aus. |
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