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Jedes Jahr kommt alleine in der EU die Einwohnerzahl einer ganzen Kleinstadt (42.500 Menschen alleine in 2007, Quelle: Statistisches Bundesamt) ums Leben. Europaweit soll die Verkehrssicherheit daher weiter erhöht werden. Die Kommission der Europäischen Union setzte 2001 in ihrem "Weißbuch Verkehr" das Ziel die Verkehrstotenzahl bis 2010 zu halbieren. Allerdings ist die Zahl der Getöteten im gesamten EU-Raum bis zum Jahr 2007 nur um 22 Prozent gesunken. Eines steht fest: Ohne Fahrerassistenzsysteme wird die im „Weißbuch Verkehr“ festgelegte Halbierung der Verkehrstotenzahlen auch nicht nach 2010 annähernd zu erreichen sein. In Deutschland waren über 90 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2008 auf Fehlverhalten der Fahrzeugführer zurückzuführen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Mit anderen Worten: hätten die Fahrer einen „Assistenten“ zur Seite gehabt, wäre es vermutlich nicht zu dem – manchmal folgenschweren – Unfall gekommen. Allein in den USA könnten zum Beispiel jährlich mehr als 10.000 Menschenleben mit Fahrerassistenzsystemen wie ESP (ESC) gerettet werden, haben Untersuchungen ergeben . Dementsprechend sehen Experten ESC als wichtigste Sicherheitstechnologie nach dem Sicherheitsgurt. Auch die Vereinigung Euro NCAP (European New Car Assessment Programme), die die Sicherheit von Fahrzeugen anhand simulierter Unfallsituationen testet und bewertet, berücksichtigt seit Februar 2009 in ihrem Bewertungsverfahren ESC. Von 2010 an können Fahrzeugmodelle nur noch dann die Höchstwertung von fünf Sternen erreichen, wenn sie serienmäßig mit ESC ausgerüstet werden. Daraus folgt, dass Fahrerassistenzsysteme ein großes Potential für die Reduzierung von Unfalltoten bzw. Schwerverletzten im Straßenverkehr bieten. Hier können Sie sich die Grafiken anschauen bzw. herunterladen.Straßenverkehrstote in Europa Entwicklung der Verkehrssicherheit in Europa 1990 - 2010 Verkehrstote vs Sicherheitstechnologien in Deutschland Die häufigsten Unfallsituationen in Deutschland
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