Continental: Verbraucher können sicher sparen:
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06.10.2004 Hoher Verschleiß von Sommerreifen im Wintereinsatz |
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Hannover, im Oktober 2004. Winterreifen sind für die sichere Fahrt in der kalten Jahreszeit unabdingbar. Doch sie helfen auch dem Geldbeutel: Wer Sommerreifen im Winter fährt, muss sich mit einer um bis zu 20 Prozent reduzierten Laufleistung abfinden. Dies zeigt eine neue Studie des europäischen Marktführers bei Winterreifen Continental. Der deutlich höhere Abrieb entsteht durch das Einfrieren der Mischung von Sommerreifen bei Temperaturen unter sieben Grad. Durch die dann höhere mechanische Beanspruchung und die Materialermüdung wird die Laufleistung von Sommerreifen im Winter deutlich herabgesetzt. Wer rechtzeitig auf Winterreifen wechselt, investiert nicht nur in seine eigene Sicherheit, sondern schont auch seinen Geldbeutel. Die Pressemitteilung als doc-Datei zum herunterladen (36 KB). |
![]() Rainer Strang, Leiter Public Relations Reifen |
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Sommer- und Winterreifen spezialisieren sich immer mehr: Besonders Reifen für sportlichere, gut motorisierte Wagen brauchen Mischungen, die in der warmen Jahreszeit ein Optimum an Grip, Hochgeschwindigkeitsfestigkeit und Laufleistung bieten. Solche Mischungen haben jedoch einen Nachteil: bei niedrigen Temperaturen verhärten sie und liefern weniger Haftung, um gerade die in Gefahrensituationen auftretenden Kräfte wirksam auf den Asphalt zu bringen. Ein Nachteil moderner Sommerreifen ist ihre im Winterbetrieb deutlich reduzierte Laufleistung: "Wir haben in einer neuen Untersuchung herausgefunden, dass der Abrieb von Sommerreifen bei niedrigen Temperaturen deutlich zunimmt," berichtet Dr. Holger Lange, Winterreifenentwickler von Continental. "Der Grund liegt in den Zielkonflikten, die wir bei der Entwicklung von Sommerreifen lösen müssen." Solche Zielkonflikte bestehen vor allem zwischen den Fahrleistungen auf Nässe und Schnee, zwischen Nässeeigenschaften und Rollwiderstand, aber auch zwischen den Fahreigenschaften auf trockener Fahrbahn und vereisten Strecken. "Die Mischung von Sommerreifen friert bei niedrigen Temperaturen schnell ein," erläutert Dr. Lange. "Die Folge ist eine Verhärtung des Materials, das dadurch an Elastizität verliert." Das Resultat, so Dr. Lange, ist deutlich erhöhter Abrieb - und damit eine geringere Laufleistung. |
![]() Dr. Holger Lange, Leiter Technical Benchmarking |
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"Abrieb entsteht durch Auflösung von chemischen Bindungen in der Lauffläche der Reifen," beschreibt Dr. Lange den Vorgang. "Die im Fahrbetrieb entstehenden Kräfte führen zu Brüchen in den Polymerketten. Aufgrund der sehr großen mechanischen Spannungen reißen die Polymerketten, erhöhter Reifenabrieb ist die Folge." Auch das Fahrzeug und sein Antriebskonzept, Gewicht und Motorleistung tragen deutlich zum Abrieb bei. Je mehr Gewicht und Motorleistung auf die Straße gebracht werden müssen, desto höher ist der Reifenverschleiß: "Geringen Abrieb hat beispielsweise ein Citroen 2 CV," erläutert Dr. Lange. "Mit ihren 20 kw (28 PS) und einem Gewicht von 600 kg ist die ,Ente' mit sehr wenig Abrieb unterwegs. Eine Mercedes E-Klasse, die sportlich gefahren wird, hat mit 130 kw (177 PS) und 1700 kg Gewicht schon deutlich mehr Abrieb am Reifen. Spitzenreiter beim Abrieb sind Sportwagen wie der Porsche Carrera 911. Zwar hat der Supersportler mit nur 1400 kg ein relativ geringes Gewicht, doch seine 235 kw (320 PS) zerren derart an den Reifen, dass extremer Abrieb vorprogrammiert ist." Raue Fahrbahnen und sportliche Fahrweise verstärken den Abrieb weiter. Kommen bei Sommerreifen niedrige Temperaturen unter sieben Grad plus hinzu, steigt der Abrieb rapide an. "Moderne Reifenmischungen haben den geringsten Abrieb, wenn sie in dem Temperaturbereich gefahren werden, für die sie ausgelegt sind", fasst Dr. Lange die Ergebnisse der neuen Studie von Continental zusammen. "Dass Winterreifen, die im Sommer gefahren werden, rund zehn Prozent ihrer Laufleistung einbüßen, ist bekannt. Bei Sommerreifen, die den Winter über am Wagen bleiben, ist der Abrieb durch das Einfrieren der Mischung jedoch auch deutlich höher. Hier haben wir im Versuch bis zu 20 Prozent mehr Abrieb als im Sommerbetrieb gemessen." Dr. Lange rät, konsequent zwischen Sommer- und Winterreifen zu wechseln: "Dies bringt einen hohen Gewinn an Sicherheit, und ist nach unserer Studie mit einem Plus an Laufleistung verbunden. Wer auf Winterreifen umstellt, tut seinem Geldbeutel zusätzlich einen Gefallen." "Die immer weiter gehende Spezialisierung der Reifen hat für den Autofahrer sehr positive Effekte", erläutert Dr. Lange. "Hierzu gehören sichere Fahreigenschaften auf trockener und nasser Fahrbahn, kurze Bremswege und niedriger Rollwiderstand. Sommer- und Winterreifen haben in ihren jeweiligen Temperaturbereichen das Optimum ihrer Leistungsfähigkeit, und daher auch den geringsten Abrieb." Der Continental-Konzern ist ein führender Anbieter für Bremssysteme, Fahrwerkkomponenten, Fahrzeugelektronik, Reifen und Technische Elastomere. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2003 einen Umsatz von 11,5 Milliarden Euro und beschäftigt weltweit derzeit rund 72.000 Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich Reifen ist ein Offizieller Partner der FIFA WM Deutschland 2006TM. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.conti-online.com und unter www.contifanworld.com. |
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Klaus Engelhart
Öffentlichkeitsarbeit Reifen Continental AG Büttnerstr. 25 D-30165 Hannover Telefon: +49 (0) 511 / 938 2285 Fax: +49 (0) 511 / 938 2455 E-Mail: klaus.engelhart@conti.de _ Lars Döhmann Öffentlichkeitsarbeit Reifen Continental AG Büttnerstr. 25 D-30165 Hannover Telefon: +49 (0) 511 / 938 2370 Fax: +49 (0) 511 / 938 2462 E-Mail: lars.doehmann@conti.de _ Internet: www.conti-online.com _ Bilddatenbank unter www.continental.fotocentrum.de |

