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Mit der neuen Produktionsanlage soll die Fertigungsbasis der Continental Automotive Systems in China, einem der am schnellsten wachsenden Automotive-Märkte der Welt, in der südöstlichen Wirtschaftsentwicklungszone Changshu in der Provinz Jiangsu schrittweise weiter ausgebaut werden. Nach Fertigstellung im Jahr 2008 wird sich das chinesische Werk auf Produkte und Services für zahlreiche OEM-Kunden in China, Japan und Korea konzentrieren. Zu den Produkten zählen Bremssättel für Vorder- und Hinterachse sowie Bremskraftverstärker für alle Fahrzeugklassen. Als Jahresproduktion sind 2 Millionen Bremseinheiten und 4,6 Millionen Bremssättel bis 2011 geplant. Dr. Karl-Thomas Neumann, Vorsitzender der Geschäftsleitung Continental Automotive Systems und Mitglied des Vorstands der Continental AG, unterstrich die Rolle des schnell wachsenden asiatischen Automotive-Marktes, der einen zentralen Faktor für die generelle Entwicklung des Unternehmens in Asien darstellt: „Nach dem raschen Wachstum im letzten Jahrzehnt ist Asien heute zu einem Schlüsselmarkt für die zukünftige Entwicklung der weltweiten Automotive-Industrie geworden. Das neue Werk in Changshu bringt unsere Produkte und Technik-Services unseren Kunden in der Region noch näher.“ „Bis zum Jahr 2010 wollen wir unseren Umsatz in Asien verdoppeln“, beschreibt Jay Kunkel, Vorstandsmitglied und Asien-Präsident bei Continental Automotive Systems, das strategische Ziel des Unternehmens in Asien. „Das neue Werk in Changshu wird die zentrale Fertigungsbasis für unsere hydraulischen Bremssysteme in Ostasien darstellen. Als einer der Marktführer bei hydraulischen Bremstechnologien fühlen wir uns verpflichtet, unseren asiatischen Kunden die besten Produkte und Services in konsistenter Qualität zu liefern.“ Die Continental Automotive Systems nahm ihre Geschäftstätigkeit in China Mitte der 90er Jahre auf und eröffnete ihre Asien-Zentrale in Shanghai im Januar 2006. Heute verfügt die Division über vier Werke und ein Winter-Testzentrum in China und liefert elektronische Bremssysteme, hydraulische Bremssysteme, Komfortelektroniken und Sensorik-Produkte an den chinesischen Automotive-Markt. Mit der strategischen Akquisition von Motorolas Automotive Electronics Business im Jahr 2006 optimierte die Continental Automotive Systems ihre Wettbewerbsfähigkeit in China mit zusätzlichen technologischen und fertigungsbezogenen Kapazitäten in den Bereichen Telematik- und Bluetooth-Kommunikation sowie Antriebs- und Fahrwerkstechnologien. Der Continental-Konzern ist ein führender Automobilzulieferer und Anbieter für Bremssysteme, Fahrwerkkomponenten, Fahrzeugelektronik, Reifen und Technische Elastomere. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 14,9 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit weltweit rund 87.000 Mitarbeiter. Die Division Automotive Systems der Continental AG integriert als weltweit führender Technologie- und Systempartner der Automobilindustrie umfassendes Know-how und kompromisslose Qualität in den Bereichen aktive und passive Fahrsicherheit, Telematik- und Freisprech-Kommunikationssysteme, Antrieb und Komfort. Die Division erzielte 2006 mit mehr als 30.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Continental Automotive Systems entwickelt und produziert elektronische und hydraulische Brems-, Stabilitäts- und Fahrwerkregelsysteme, elektronische Luftfedersysteme, Sensoren, Motormanagementsysteme, Getriebesteuerungen, Hybridantriebe, Kühlerlüfter-Module, Karosserie und Fahrberechtigungssysteme und Sicherheitselektronik und ist weltweit führender Hersteller von Telematik- und Kommunikationslösungen im Fahrzeug.
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