Kostenoptimierte Technologie für günstigen Verbrauch und niedrige Emissionen
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21.04.2009 Modernste Einspritztechnik, Motor- und Getriebesteuerung von Continental für kostensensible Märkte in Asien, Osteuropa und Südamerika. Regensburg/Shanghai, den 21, April 2009. Die aufstrebenden Automärkte in Asien, Osteuropa und Südamerika entwickeln sich rasant. Dabei ist zunehmend modernste Technologie gefragt, um schärfere Abgasbestimmungen einzuhalten sowie den Verbrauch und damit den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge zu senken. Die Division Powertrain des internationalen Automobilzulieferers Continental bietet für diese kostensensiblen Märkte, in denen die Mehrzahl der verkauften Fahrzeugmodelle deutlich weniger als 10.000 Euro kostet, ein komplettes Portfolio rund um den Low-Cost-Verbrennungsmotor an. Kernstück ist die neue, Easy-U genannte Motorsteuerung, ergänzt durch ein perfekt abgestimmtes Ensemble von Stellgliedern und Sensoren sowie spezielle Kraftstoffpumpen und die neue Getriebesteuerung, die auf der „EAST Platform“ für Automatik- und Doppelkupplungsgetriebe basiert. Die Herausforderung lag darin, High-Tech-Produkte für Low-Cost-Märkte zusammen mit Ingenieuren in den jeweiligen Regionen für die Anforderungen vor Ort zu entwickeln und zu produzieren. Dadurch kann Continental schnell und äußerst flexibel auf die unterschiedlichen Fahrzeughersteller und Marktanforderungen eingehen. Neben Entwicklungs-Know-how aus dem Automobilbereich setzt Continental dabei auch auf Synergieeffekte aus der Zweirad- und Nicht-Automotive-Technik. Hier können Sie das Bild herunterladen
Emissions-Vorschriften Treiber für Technologie Die automobilen Märkte weltweit unterscheiden sich erheblich in den Ansprüchen der Käufer an Komfort, Leistung oder Sicherheit. Deutlich geschrumpft ist jedoch der Abstand zwischen den westlichen Industrieländern und den Emerging Markets – das sind in erster Linie Indien, China, Russland und Brasilien –, was die Anforderungen der Gesetzgeber in den Abgas-Vorschriften betrifft. Während etwa China noch in der jüngsten Vergangenheit sechs Jahre hinter den europäischen Vorschriften zurücklag, ist heute bereits in den Mega-Cities die Euro-4-Norm Standard – so wie auch in zehn indischen Metropolen. Diese Emissionswerte lassen sich nur durch modernes Motormanagement und Einspritzsysteme erreichen. Im Segment der „Affordable Cars“ werden rund 90 Prozent aller zugelassenen PKW aus Kostengründen mit Ottomotoren ausgerüstet. Im übrigen wollen die Autobauer in China und anderen Schwellenländern künftig in Industrieländer exportieren, weshalb die Fahrzeugsysteme den Vorschriften der westlichen Kfz-Märkte entsprechen müssen. Komplettes Portfolio rund um den Verbrennungsmotor Bei der Entwicklung preiswerter Systeme für Motormanagement, Einspritzung, Benzinversorgung und Sensoren kann Continental Powertrain nicht nur auf das gewachsene Know-how aus den klassischen Automobilmärkten zurückgreifen, sondern auch Synergieffekte des Tochterunternehmens Synerject nutzen. Das vor mehr als zehn Jahren gegründete Joint Venture mit der Orbital Engine Company ist spezialisiert auf Motormanagementsysteme in Zweirädern, aber auch im Boots- und Freizeitbereich. Damit floss viel Technologie aus dem Segment kostengünstiger kleiner Ein-, Zwei- bis Vierzylindermotoren in die Entwicklung ein; dieser Technik-Transfer, vor allem vom Zweirad zum Automobil, wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken.
Hier können Sie das Bild herunterladen Neben der innovativen 32-bit-Motorsteuerung Easy-U, die flexibel in die jeweilige Fahrzeugarchitektur eingepasst werden kann, gehören zum angebotenen Gesamtpaket unter anderem Einspritzinjektoren, Luftdruck- und Temperatursensoren, elektronische Vergaser, Schrittmotoren sowie Kurbel-, Nockenwellen- und Klopfsensoren. Entwickelt wurde Easy-U an den Unternehmensstandorten in China mit Unterstützung aus Europa. Die Serienfertigung der Easy-U-Steuerung soll dieses Jahr in Changchun in China beginnen. Auch die Mehrzahl der Sensoren und Stellglieder für das System wird in China gefertigt. Im Jahr 2009 beginnt, ebenfalls im chinesischen Changchun, die Serienproduktion der neu entwickelten Getriebesteuerung, die unter der Bezeichnung „EAST TCU“ firmiert. Dabei handelt es sich um einen schnellen 32-Bit-Controller in einem kompakten Gehäuse mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Das mit europäischer Unterstützung in China konstruierte Steuergerät soll in den Schwellenmärkten als Mehrzwecklösung dienen. Es kann stufenlose CVT-Getriebe (Continously Variable Transmission), im Ölbad laufende Doppelkupplungsgetriebe (DCT, Double Clutch Transmission), hydraulische AMT-Automatikgetriebe (Automatic Mechanical Transmission) oder herkömmliche Automatikgetriebe steuern und überwachen. Eine weitere Ausführung der Plattform EAST TCU mit elektromechanischer Steuerung befindet sich in der Entwicklung, so dass letztlich sämtliche Automatikgetriebetypen abgedeckt werden können. Kürzere Produktvorlaufzeiten und ein reduzierter Entwicklungsaufwand sowie die Kosteneffizienz der Plattform EAST TCU werden den Markt für Automatikgetriebe in China und anderen Schwellenländern positiv beeinflussen.
Hier können Sie das Bild herunterladen Auch die Hybrid- und Elektroantriebstechnologie gewinnt auf den Emerging Markets an Bedeutung. Continental als Anbieter der kompletten Hybrid-Technologie von Lithium-Ionen-Energiespeichern bis hin zur Leistungselektronik ist an dieser Marktentwicklung maßgeblich beteiligt. Derzeit laufen in China mehrere Serienaufträge für die Produktion von Mild-Hybrid-Antrieben. Weil die Märkte für „Affordable Cars“ so preissensitiv sind, besteht auch hier die Herausforderung darin, die technologischen Lösungen einfacher und kostengünstiger umzusetzen, dabei aber trotzdem vergleichbare Funktionalität zu bieten wie bei Fahrzeugen für Westeuropa oder Nordamerika. Eine bedeutende Rolle werden Autos mit reinem Elektroantrieb haben, die vor allem in den Ballungsgebieten als Stadtfahrzeuge zum Einsatz kommen sollen und schon zunehmend nachgefragt werden. Continental stellt seit 2003 Komponenten für Hybridfahrzeuge her. 2008 begann Continental mit der Serienfertigung von Lithium-Ionen-Akkus für Hybridantriebe. Diese werden zur Standardausstattung des neuen Mercedes S400 BlueHYBRID gehören, der ab Mitte 2009 ausgeliefert wird. Die Produktion der Leistungselektronik-Baureihe EPF1 ist bei Continental angelaufen, und die zweite Generation der Technologie, genannt EPF2, wird bereits gemeinsam mit den Stammkunden für den zukünftigen Einsatz in Hybrid- und Elektrofahrzeugen entwickelt. Durch innovative Technik und Formgebung ist es Continental gelungen, den Platzbedarf des Gerätes erheblich zu reduzieren, gleichzeitig aber seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Das EPF2 ist für Akkuspannungen von 85 bis 400 V ausgelegt und kann Motoren mit bis zu 75 kW regeln. Continental plant, in seinem Werk Tianjin Komponenten für Hybridantriebe zu fertigen. Im Jahr 2015 wird jedes fünfte Auto weltweit ein „Affordable Car“ sein |
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Simone Geldhäuser Externe Kommunikation Division Powertrain Continental Siemensstr. 12 93055 Regensburg Deutschland Telefon: +49 941 790-61302 Fax: +49 941 790-9961302 simone.geldhaeuser@continental-corporation.com Katja Mattl Leiterin Kommunikation Division Powertrain Continental Siemensstr. 12 93055 Regensburg Deutschland Telefon: +49 941 790-4192 Fax: +49 941 790-6073 katja.mattl@contiautomotive.com Download: Pressemitteilung (Word, 63 KB) |


