Mit der zweiten Kamera sieht man besser – die Stereokamera
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04.05.2011 Stereokamera erkennt Fußgänger sowie querenden Verkehr zuverlässig Frankfurt am Main. Der internationale Automobilzulieferer Continental wird sein umfassendes Sicherheitssystem ContiGuard® um eine Stereokamera als Bestandteil vorausschauender Bremssysteme erweitern. Damit können auch die häufigen Unfälle mit Fußgängern oder kreuzenden Fahrzeugen verhindert oder zumindest abgemildert werden – diese Verkehrsunfälle machen in Deutschland bisher fast die Hälfte (46,6 Prozent) aller Unfälle mit größerem Personenschaden aus. „Die Erwartung an Unfallvermeidungssysteme ist, dass sie keine Prioritäten bei den Hindernissen machen und in allen Gefahrensituationen helfen. Dazu müssen wir neue Wege in der Umfelderfassung gehen“, sagte Dr. Andreas Brand, Leiter des Geschäftsbereichs Passive Safety und ADAS bei der Continental-Division Chassis & Safety. Da die Stereokamera zwei „Augen“ besitzt, kann sie innerhalb einer Aufnahme über den Unterschied in den Bildern alle Arten von Hindernissen sicher erkennen, von verlorener Ladung bis zu Mensch und Tier sowie deren Distanz und Größe bestimmen. Dies ist mit einer Monokamera nicht zuverlässig genug möglich, der zudem antrainiert werden muss, was ein Auto oder Motorrad ist und die dann auch nur diese erlernten Objekte identifizieren kann.
Klicken Sie hier um das Bild herunterzuladen „Da die Stereokamera gleichzeitig die aus der Monokamera bekannten Assistenten wie Spurhaltung, Verkehrszeichenerkennung und intelligente Lichtsteuerung realisiert, gehen wir davon aus, dass sie mittel- bis langfristig einen neuen Trend setzen und in allen Fahrzeugklassen verfügbar sein wird – vom Kleinwagen bis zum Premiumfahrzeug“, so Brand weiter. Zwei Kameras und die komplette Auswertung in einer Einheit
Klicken Sie hier um das Bild herunterzuladen 6-dimensionale Auswertung gibt Sicherheit Da die Stereokamera in ihrem Sichtbereich auch mögliche Ausweichwege für das Fahrzeug bestimmen kann, ist es sogar möglich, eine Kollisionswarnung beziehungsweise eine automatische Bremsung früher einzuleiten, wenn kein Ausweichweg zur Verfügung steht. Dies ist vorteilhaft, weil einige Hundert Millisekunden Zeitgewinn für eine Vollbremsung den Unterschied zwischen Prellungen und deutlich schwereren Verletzungen bedeuten können. Mit einer Reichweite von bis zu 60 Metern bietet die Stereokamera also optimale Voraussetzungen für die Entwicklung von – im wahrsten Sinne des Wortes – vorausschauenden Bremssystemen. „Selbst Kinder, also kleine Fußgänger, querende Radfahrer oder Rollstuhlfahrer können mit der Stereokamera zukünftig erkannt werden. Damit realisieren wir eine so umfassende Hinderniserkennung, wie sie bis heute noch nicht möglich war“, sagte Wilfried Mehr, Leiter Business Development Fahrerassistenzsysteme. |
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Nicole Geissler Externe Kommunikation Continental Division Chassis & Safety Guerickestraße 7 60488 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 7603-8492 Fax: +49 69 7603-3945 nicole.geissler@continental-corporation.com Download Pressemitteilung (Word, 74 KB) |

