Continental AG investiert 17,5 Millionen Euro in neues Automobilelektronikwerk in Indien
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10.01.2008
Neu Dehli/Indien / Hannover, 10. Januar 2008. Die Continental AG, Hannover, strebt nach dem Kauf der Siemens VDO Automotive AG eine Ausweitung ihrer Präsenz in Indien an. Durch die Akquisition erhöht sich das Gesamtangebot für die indischen Kunden. Außerdem wird der Zusammenschluss Continentals Kompetenzen und Kapazitäten zur Entwicklung von Elektroniklösungen stärken, die die Fahrzeugleistung verbessern, teilte der Automobilzulieferer am Donnerstag in Neu Delhi anlässlich der Auto Expo mit. Mit sechs Fertigungsstätten und drei F&E-Zentren spielt die neue Continental AG in Indien nun eine bedeutende Rolle im indischen Zulieferermarkt. Hier können Sie sich die Pressemitteilung als doc-Dokument herunterladen. Mit Anfangsinvestitionen von 1 Milliarde Rupien (17,5 Millionen Euro) gehört das zukünftige Automobilelektronikwerk in Bangalore zu den größeren Investitionen der neuen Continental in Indien. Es wird dem neuesten Stand der Technik entsprechen und auch ein F&E-Zentrum beinhalten. Auch die Betriebsstätten aus den Joint Ventures mit Rico und Ashok Leyland werden in den nächsten Jahren zusätzliche Investitionen anziehen. „Im nächsten Jahrzehnt wird einer der Hauptschwerpunkte der Automobilindustrie auf den sogenannten erschwinglichen Autos liegen, insbesondere in den Wachstumsmärkten wie Indien und China. Die Produktion von Fahrzeugen in einem Preisbereich von 500.000 Rupien (ca. 9.000 Euro) wird bis 2017 von aktuell 650.000 auf ca. 1,1 Millionen steigen. Dies bedeutet einen Anstieg um 70 Prozent. Um diese Nachfrage bedienen zu können, müssen wir uns auf Lösungen für den indischen Markt konzentrieren. Die Menschen wollen sichere, aber erschwingliche Autos”, erklärte Dr. Karl-Thomas Neumann, Chief Technology Officer und Vorstandsmitglied der Continental AG. „Continental verfügt über Strategien und Produkte, die diesen Bedürfnissen gerecht werden.“ Continental will ihr umfassendes Know-how im Bereich der Automobiltechnologie in kostengünstige, erschwingliche Bauteile und Systeme umsetzen, die maßgeschneidert für den indischen Markt sind. Die Continental-Ingenieure in Indien arbeiten an speziell auf den indischen Markt abgestimmten Lösungen. „Durch die Lokalisation reduzieren sich die Entwicklungs- und Fertigungskosten erheblich, und wir können viel schneller reagieren“, sagt Dr. Markus Distelhoff, Managing Director, Continental Automotive Systems, Indien. Angesichts der Verschärfung der Abgas- und Sicherheitsvorschriften in Indien wird in den indischen Autos von morgen immer mehr Elektronik eingesetzt werden. Dadurch wird der Anteil der Automobilprodukte aus den Continental Automotive-Divisionen Chassis & Safety, Powertrain und Interior sowie der Division ContiTech im Fahrzeug zunehmen. Dazu erläutert Dr. Markus Distelhoff: „Wir gehen davon aus, dass Produkte wie Diesel- und Benzineinspritzsysteme, Wegfahrsperre, elektronische Steuerungen für die Komfortelektronik, Lenkung und Airbags, Bremssysteme, Kombi-Instrumente und Radios in naher Zukunft zu unserem Wachstum in Indien beitragen werden.“ Da der indische Markt sowohl als Produktionsstandort als auch als Absatzmarkt auch für die Division ContiTech von Interesse ist, hat Continental ihr Marktengagement dort in diesem Jahr erhöht. Aktuell fertigt ContiTech in Kolkata und Delhi. Continental wird einen deutlichen Anteil ihrer Entwicklungsaktivitäten von anderen F&E-Standorten in Europa und der NAFTA-Region in die F&E-Einrichtungen in Bangalore ansiedeln. Diese Entwicklungszentren werden neben Engineering-Kapazitäten auch Test- und Validierungsservices anbieten. |
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Continental-Kontakt:
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