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Elektronische Beifahrer können Leben retten

19.08.2010

Continental-Fahrerassistenzsysteme für den Stadtbereich bekommen gute Noten

Hannover, August 2010 – Jeder dritte registrierte Unfall in der Stadt passiert bei Geschwindigkeiten von weniger als 30 Stundenkilometern. Zahlen der GIDAS-Unfalldatenbank (German In-Depth Accident Study) beweisen, dass bei Auffahrunfällen mit Personenschaden in Deutschland rund 30 Prozent der Fahrer vor der Kollision gar nicht bremsen und fast jeder zweite nicht die volle Bremsleistung nutzt. Continental hat einen Notbremsassistenten entwickelt, der unmittelbar vor einer Kollision eine automatische Notbremsung einleitet, wenn der Fahrer keine Reaktion zeigt.

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Notbremsassistenten können nach Angaben der Unfallforschung der Versicherer (UDV) fast jeden fünften Unfall mit Personenschaden verhindern. UDV-Leiter Siegfried Brockmann: „Notbremsassistenten sind nach der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC die Assistenzsysteme mit dem größten Potenzial. Auch ohne Fußgängererkennung vermeiden sie – wenn jedes Fahrzeug damit ausgerüstet wäre – nach unseren Berechnungen zwei Prozent aller Getöteten, acht Prozent aller Schwerverletzten und 31 Prozent aller Leichtverletzten. Dieses Potenzial wird mit verlässlicher Erkennung von Fußgängern und stehenden Fahrzeugen noch deutlich größer.“

Eine weitere Hilfe im Stadtverkehr bietet der Notbremsassistent. Bei einem Test des ADAC erhielt das von Volvo entwickelte „City Safety“-System im Volvo XC60, das auf einem Abstandssensor von Continental basiert, die Gesamtnote „gut“. Einige Kfz-Versicherungen honorieren inzwischen solche Fahrerassistenzsysteme, indem sie einen Rabatt auf die Prämie gewähren.

Ein weiterer elektronischer Helfer im Stadtverkehr ist das Abbiegelicht, das bis Tempo 70 und mit eingeschaltetem Abblendlicht eingreift. Hier wird auch der Bereich schräg vor dem Wagen ausgeleuchtet, um Fußgänger oder Straßenpoller besser zu erkennen. Auch das „Blind Spot Detection“-System, das unter anderem im XC60 von Volvo eingesetzt wird, ist ein lebensrettender Helfer. Es überwacht per Kamera oder Radar den toten Winkel, den schwer einsehbaren Bereich seitlich hinter dem Fahrzeug, und warnt den Fahrer auch in der Stadt vor gefährlichen Spurwechseln. 

Dr. Ralf Cramer, Mitglied des Vorstands der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety: „Fahrerassistenzsysteme gelten als Schlüsseltechnologie, wenn es darum geht, die Fahrsicherheit zu erhöhen. Continental möchte allen Menschen sichere und intelligente Mobilität in allen Fahrzeugen ermöglichen. Sicherheit ist nicht verhandelbar, es geht hier um Menschenleben.“

Tipps zur Internet-Recherche:

Wikipedia: Fahrerassistenzsystem

http://www.bester-beifahrer.de/

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: Fahrerassistenzsystem

Unfallforschung der Versicherer: Auffahrwarn- und Notbremssysteme haben hohes Unfallvermeidungspotential

Continental: Fahrerassistenzsysteme helfen Leben retten

Nicole Geißler
Externe Kommunikation
Continental
Division Chassis & Safety
Guerickestraße 7
60488 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7603-8492
Fax: +49 69 7603-3945
E-Mail: nicole.geissler@continental-corporation.com