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Continental zeigt erstmals neue Generation der Leistungselektronik für Hybridantriebe

06.03.2008 Division Powertrain entwickelt intelligente und kompakte Lösung für effizienten Einsatz – neueste Ausführung im BMW Vision EfficientDynamics in Genf zu sehen.

Genf/Regensburg, 6. März 2008. Der internationale Automobilzulieferer Continental hat als einer der weltweit führenden Anbieter im Segment der Hybrid- und Elektroantriebe ein Kernelement seines neu konzipierten Hybrid-Baukastens auf den Weg zur Serienreife gebracht. Dieser Baukasten ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Komponenten für unterschiedliche Leistungsklassen und Bauraumbedingungen bei reduzierten Kosten und hoher Qualität. Die Leistungselektronik als das zentrale Bauteil steuert sowohl den Energiefluss vom Motor zum Energiespeicher als auch umgekehrt vom Energiespeicher zum Motor.

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Hybridantriebe, BMW

Hybridantriebe, BMW
Quelle: BMW
Die Leistungselektronik von Continental ist direkt an das Getriebe angeflanscht.

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Zu sehen ist die neueste Ausführung der Leistungselektronik im BMW Vision EfficientDynamics auf dem Genfer Autosalon 2008. In dem sowohl optisch als auch technisch auf dem BMW X5 basierenden Konzeptfahrzeug mit 4-Zylinder-Dieselmotor wird die Leistungselektronik erstmals an das Getriebegehäuse angeflanscht, was eine bislang unerreicht kompakte Bauweise ermöglicht. Die Leistungselektronik – wie im BMW-Konzeptfahrzeug verbaut – ist Herzstück moderner Hybridantriebskonzepte und steigert mittels intelligenter Verknüpfung von Verbrennungs- und Elektromotor Fahrspaß und Effizienz. Die Umwelt profitiert spürbar von den CO2-Einsparungen.

„Continental entwickelt bereits seit Mitte der 1990er Jahre Komponenten wie Leistungselektronik, elektrische Maschinen und Energiespeicher für Hybridantriebe und ist als einziger Fahrzeugherstellerunabhängiger Hybrid-Systemlieferant der Welt seit 2003 mit einem Mildhybrid in Serienproduktion“, erläutert Dieter Rogge, Leiter der Continental Division Powertrain.

Mit dem Hybrid-Baukasten setzt das Unternehmen neue Maßstäbe, um die umweltfreundliche Hybridtechnologie noch schneller und zu attraktiven Kosten in den Markt zu bringen.
Die Entwickler arbeiten im Zentrum für Elektrische Antriebe bei Continental in Nürnberg bereits an Leistungselektroniken der nächsten Generation. Dabei wird der Bauraumbedarf weiter reduziert bzw. die spezifische Leistung nochmals gesteigert. Gesamtvolumen inkl. dem DC/DC Wandler, der die Schnittstelle zum herkömmlichen Bordnetz darstellt, beträgt dann nur noch fünf Liter. So passt die Leistungselektronik an den Platz der (im Hybridfahrzeug üblicherweise entfallenden) Lichtmaschine. Dies vereinfacht die Integration weiter und bietet weiteres Kostenreduzierungspotential.

Der Continental-Konzern gehört mit einem anvisierten Umsatz von mehr als 26,4 Mrd Euro im Jahr 2008 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antrieb und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt das Unternehmen zu mehr Fahrsicherheit und zum Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 150.000 Mitarbeiter an nahezu 200 Standorten in 36 Ländern.

Die Division Powertrain integriert innerhalb des Automobilzulieferers Continental AG innovative und effiziente Systemlösungen rund um den Antriebsstrang in Fahrzeuge. Diese steigern Leistung und Fahrkomfort und senken gleichzeitig Verbrauch und Emissionen. Als Partner der Automobilindustrie entwickelt und produziert die Division an weltweit über 60 Standorten ein umfassendes Produktportfolio beginnend bei Benzin- und Dieseleinspritzsystemen über Motor- und Getriebesteuerungen bis hin zu Komponenten und Systemen für Hybridantriebe. Die Division erzielte mit rund 31.000 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 5 Milliarden Euro basierend auf dem Jahr 2006.

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