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Continental AG legt Grundstein für weiteres Erfolgsjahr

02.05.2007

  • Internationaler Automobilzulieferer verbessert im ersten Quartal 2007 Umsatz und Ergebnis kräftig
  • Ausblick trotz unsicherer Rohmaterialpreisentwicklung bekräftigt

Hannover, 02. Mai 2007. Die Continental AG, Hannover, hat im ersten Quartal 2007 den Grundstein für ein weiteres Erfolgsjahr gelegt. Der internationale Automobilzulieferer verbes­serte in den ersten drei Monaten Umsatz und Ergebnis deutlicher als erwartet. „Wir haben ein sehr gutes erstes Quartal verbucht, das von einer insgesamt befriedigenden Entwicklung der Automobilproduktion insbesondere in Europa und Asien geprägt war. Positiv haben sich zudem die gestiegenen Verkaufszahlen im Ersatzgeschäft bei Pkw-Reifen in Europa und ebenso in Nordamerika ausgewirkt, wo wir signifikante Ergebnisverbesserungen erzielten“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer am Mittwoch in Hannover. „Mit den positiven Ergebnissen der ersten drei Monate im Rücken sind wir sehr zuversichtlich, Umsatz und absolutes operatives Ergebnis erneut zu verbessern und damit unsere Jahresziele verläss­lich zu erreichen. Wir sehen jedoch nach wie vor einen erheblichen Unsicherheitsfaktor bei den Rohmaterialkosten, bei denen wir derzeit insgesamt eine Stabilisierung auf hohem Niveau erwarten.“

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Hier können Sie sich die Grafik "Umsatz & EBIT, 31.03.2007" als JPEG herunterladen.

Hier können Sie die Grafik "EBIT, 31.03.2007" als JPEG herunterladen.

Im ersten Quartal 2007 stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,8% auf 3.964,8 Mio € (Vj. 3.611,6 Mio €). Das Automobilelektronik-Geschäft von Motorola trug mit 284,6 Mio € zum Umsatz bei. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen erhöhte sich der Konzernumsatz um 6,5%.

Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich um 24,0% auf 436,8 Mio € (Vj. 352,4 Mio €) und die Umsatzrendite auf 11,0% (Vj. 9,8%). Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderun­gen und Sondereffekte ergibt sich eine Verbesserung des EBIT um 83,6 Mio € bzw. 24,0% auf 431,9 Mio € (Vj. 348,3 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 11,8% (Vj. 9,9%).

Das Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen stieg um 21,9% auf 270,5 Mio € (Vj. 221,9 Mio €) und das Ergebnis pro Aktie auf 1,85 € (Vj. 1,52 €). Für die ersten drei Monate 2007 ergibt sich ein Free Cashflow in Höhe von -119,8 Mio € (Vj. -230,2 Mio €). Die Netto-Finanz­schulden stiegen gegenüber dem Jahresende 2006 um 141,3 Mio € und im Vergleich zum 31. März 2006 um 652,2 Mio € auf 1.322,3 Mio €. „Wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr hatten die Finanzierung des Erwerbs des Automobilelektronik-Geschäfts von Motorola sowie die Einzahlungen in das Contractual Trust Arrangement (CTA) in Höhe von 630,0 Mio €“, erläuterte Finanzvorstand Dr. Alan Hippe. Die Gearing Ratio erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 26,6% (Vj. 16,7%).

Wennemer wies darauf hin, dass das Unternehmen seine Innovationskraft weiter stärkt: Der Aufwand für Forschung und Entwicklung stieg im Vergleich zum 31.03.2006 um 18,6% auf 185,2 Mio € (Vj. 156,1 Mio €) und entspricht 4,7% vom Umsatz (Vj. 4,3%). Während der ersten drei Monate 2007 wurden zudem 160,1 Mio € (Vj. 200,1 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert, vor allem in neue Technologien für elektronische Brems- und Sicherheitssysteme sowie in die Erweiterung der Fertigungskapazitäten in allen Divisionen. Die Investitionsquote beträgt 4,0% (Vj. 5,5%). Im Vorjahresquartal hatten hohe Investitionen für den Bau der neuen Reifenfabrik in Camaçari, Brasilien, die Investitionsquote beeinflusst.

Zum 31.03.2007 beschäftigte Continental 87.284 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das entspricht einem Anstieg um 2.060 Personen im Vergleich zum Jahresende 2006. Diese Erhöhung ergibt sich unter anderem durch die Erstkonsolidierung von Thermopol und zusätzlichen Bedarf in den Divisionen Automotive Systems und Nfz-Reifen.

Die Division Automotive Systems steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,3% auf 1.725,9 Mio € (Vj. 1.435,0 Mio €). Das Automobilelektro­nik-Geschäft von Motorola trug mit 284,6 Mio € zum Umsatz bei. Bereinigt um Konsolidierungs­kreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 3,1%. Automotive Systems erhöhte das operative Ergebnis (EBIT) um 14,7% auf 173,6 Mio € (Vj. 151,4  Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich - bedingt durch die Integration des von Motorola übernommenen Automobilelektronik-Geschäfts - auf 10,1% (Vj. 10,6%). Das Automobilelektronik-Geschäft von Motorola trug mit 6,0 Mio € zum EBIT bei. Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte ergibt sich eine Verbesse­rung des EBIT um 16,2 Mio € bzw. 10,7% auf 167,6 Mio € (Vj. 151,4 Mio €). Die bereinigte Um­satzrendite beträgt 11,6% (Vj. 10,6%). 

Die Division Pkw-Reifen erhöhte den Umsatz im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeit­raum um 5,4% auf 1.147,8 Mio € (Vj. 1.089,1 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 7,7%. Die Division erreichte eine Steigerung des operativen Ergebnisses (EBIT) um 45,5% auf 157,1 Mio € (Vj. 108,0 Mio €) und der Umsatzrendite auf 13,7% (Vj. 9,9%). Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte aus dem Vorjahr ergibt sich eine Verbesserung des EBIT um 48,3 Mio € bzw. 44,4% auf 157,2 Mio € (Vj. 108,9 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 13,7% (Vj. 10,0%).

Die Division Nfz-Reifen verzeichnete einen Umsatzrückgang während der ersten drei Monate 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5% auf 344,5 Mio € (Vj. 346,2 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 13,8%. Die Division erzielte eine Erhöhung des operativen Ergebnisses (EBIT) um 42,6% auf 28,1 Mio € (Vj. 19,7 Mio €) und der Umsatzrendite auf 8,2% (Vj. 5,7%). Bereinigt um Konsolidierungs­kreisveränderungen ergibt sich eine Verbesserung des EBIT um 13,8 Mio € bzw. 95,2% auf 28,3 Mio € (Vj. 14,5 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 8,2% (Vj. 4,6%).

Die Division ContiTech steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjah­reszeitraum um 1,4% auf 780,9 Mio € (Vj. 770,1 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen beträgt der Anstieg 9,1%. ContiTech erzielte eine Erhöhung des operativen Ergebnisses (EBIT) um 11,0% auf 92,0 Mio € (Vj. 82,9 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 11,8% (Vj. 10,8%). Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte ergibt sich eine Verbesserung des EBIT um 9,7 Mio € bzw. 11,7% auf 92,8 Mio € (Vj. 83,1 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 12,2% (Vj. 11,9%).

Dr. Heimo Prokop
Leiter Unternehmenskommunikation 
Continental AG  
Vahrenwalder Straße 9, 30165 Hannover  
Telefon: 0511 938-1485, Fax: -1055     
E-Mail: prkonzern@conti.de
Hannes Boekhoff
Leiter Presse
Continental AG
Vahrenwalder Straße 9, 30165 Hannover
Telefon: 0511 938-1278, Fax: -1055
E-Mail: prkonzern@conti.de