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Schon mehr als 80 Prozent der Autofahrer nutzen Winterreifen

07.11.2007 Neue Studie: Richtige Kennzeichnung ist aber oft nicht bekannt

Hannover, November 2007 – Kennen Sie das Symbol mit einer Schneeflocke in einem Berg? Wenn nicht, geht es Ihnen wie jedem Fünften (22,1 Prozent) von 2.005 Männern und Frauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die jetzt von TNS Infratest im Auftrag des internationalen Automobilzulieferers Continental befragt wurden. Die Lösung: Das Schneeflocken-Symbol steht für Winterreifen, die einen speziellen Test für ABS-Bremsen auf festgefahrenem Schnee bestanden haben. Mehr als die Hälfte aller deutschen Autofahrer (54,6 Prozent) kennt die korrekte Kennzeichnung für Winterreifen nicht – das ist die M&S-Markierung, die für Matsch und Schnee steht. Ein Reifen, der beide Zeichen auf der Seitenwand trägt, bürgt für besonders hohe Sicherheit bei Schnee. Beruhigend: Mehr als 80 Prozent der Autofahrer nutzen inzwischen Winterreifen und immerhin jeder Dritte (35,7 Prozent) weiß, dass Winterreifen den Bremsweg deutlich verkürzen können. Ebenfalls erfreulich: Fast alle Autofahrer kennen die gesetzliche Verpflichtung, der Witterung angemessene Bereifung montieren zu müssen.

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Reifenhersteller raten, ab sieben Grad Celsius auf Winterreifen umzurüsten, da diese speziell für kalte, nasse und schneebedeckte Straßen konzipiert werden, sodass die Kraftübertragung zum Bremsen oder Lenken selbst bei niedrigen Temperaturen sichergestellt ist. Fast jeder Dritte (28,8 Prozent) glaubt allerdings, dass auch Ganzjahresreifen ausreichen, da kein oder nur wenig Schnee in seiner Region im Winter läge. Ein Irrglaube. Professor Manfred Bandmann, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V.: „Ganzjahresreifen sind ein Kompromiss, sie erfüllen nicht die gleichen Voraussetzungen wie Winter- oder Sommerreifen. Sommerreifen gehören in den Wintermonaten überhaupt nicht auf die Straße. Auf Schnee können sie wegen des längeren Bremswegs lebensgefährlich werden.”

Um Winterreifen noch leistungsfähiger zu machen, entwickeln Techniker des Marktführers Continental ständig neue Materialzusammenstellungen, machen Labor- und Reifentests und tüfteln an optimalen Profilen für verschiedene Straßenzustände. Ein Winterreifen ist heute ein Hightech-Produkt. Verbessert eine neuartige chemische Verbindung beispielsweise bei einer Analyse der Wechselwirkung zwischen Straße und Reifen die Nassgriffeigenschaften, wird ein Hersteller beauftragt, genau diesen zuvor im Test designten Stoff zu liefern. Dr. Holger Lange, Reifenentwickler von Continental: „Sowohl beim Rollwiderstand als auch bei den Fahreigenschaften auf typisch winterlichen und nassen Straßen haben wir so deutliche Fortschritte durch die Materialzusammenstellung erreichen können.”

Tipps zur Internet-Recherche:

ContiWinterRoadshow 2007

Winterreifen: Hohe Nässeeigenschaften für möglichst hohe Sicherheitsreserven

Wikipedia: Autoreifen

Initiative Pro Winterreifen

Polizei Brandenburg: Sind Winterreifen Pflicht?

Hannes Boekhoff
Leiter Presse
Continental AG
Tel. +49 (0)511 938-1278
Fax: +49 (0)511 938-1055
E-Mail: prkonzern@conti.de