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Andre Borngräber "Die Betreuung von Praktikanten und Diplomanden ist hervorragend" Seit wann sind Sie bei Continental beschäftigt? Seit dem 01. November 2008, gleichzeitig letztes Semester meines Studiums der Wirtschaftsinformatik. Wie sind Sie ins Unternehmen gekommen? Ich bin eher zufällig und über Umwegen bei Continental gelandet. Ich habe mich bei einem Kunden von Continental für eine Masterarbeit beworben, dieser hatte zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeiten, und leitete meine Bewerbung weiter. Dadurch kam es zum Kontakt mit Continental und nach einem Vorstellungsgespräch wurde einer Abschlussarbeit in Kombination mit der Unterstützung in Projekten relativ schnell zugestimmt. Warum haben Sie sich für ein Praktikum bei Continental entscheiden? Continental ist als weltweit agierender Konzern ein attraktiver Arbeitgeber. Praktikanten erhalten exzellente Hilfen und bekommen einen Einblick in das Tagesgeschäft. Die Praktikantenbetreuung organisiert beispielsweise monatlich stattfindende Stammtische oder Treffen zum Wissensaustausch über andere Kulturen. Die Alternative bestand darin, eine theoretische Masterarbeit anzufertigen. Dies ist sicherlich auch nicht verkehrt, ich habe mich jedoch letztendlich für ein eher praxisorientiertes Thema entschieden. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Gibt es den überhaupt? Momentan kümmere ich mich verstärkt um meine Masterarbeit. In den ersten drei Monaten meiner Tätigkeit war ich aber auch stark im Tagesgeschäft zur Projektunterstützung eingebunden. Ich war beispielsweise für die Betreuung von Key Usern verschiedener Länder zur Durchführung von Performance-Tests zuständig und habe ein Dashboard zur Darstellung unterschiedlicher Kennzahlen erstellt.
Welche Eigenschaften und Fähigkeiten sollten Praktikanten/ Diplomanden mitbringen? Die Grundvoraussetzungen werden ja in der Uni bzw. während der Ausbildung gelegt. Aber die wichtigen Fähigkeiten kann man sich während des Praktikums bzw. der Diplom-, Bachelor oder Masterarbeit aneignen, indem man theoretisches Wissen in realen Projekten anwendet. Man sollte in jedem Fall offen für Neues sein und eine gewisse Flexibilität an den Tag legen. Genauso wichtig sind Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Haben Sie bereits Auslandserfahrungen gesammelt? Bisher habe ich leider noch keine Erfahrungen im Ausland sammeln können. Natürlich sind derartige Erfahrungen wichtig, aber das Sammeln von praktischen Erfahrungen während des Studiums, beispielsweise durch fachbezogene Studentenjobs, ist für mich mindestens genauso wichtig. Wie wichtig ist in Ihrer Abteilung der Faktor Teamwork? Teamwork wird groß geschrieben. Dies merkt man bereits an Kleinigkeiten im Alltag. Es wird zusammen Mittag gegessen, Freizeitaktivitäten werden teilweise zusammen unternommen. Es hat sich einfach so ergeben, ohne einen vorgeschriebenen Drang. Nach erfolgreichen Projekten wird auch mal gemeinsam gefeiert. Das Team in der Abteilung ist zudem einerseits sehr offen und freundlich und andererseits wirklich kompetent und auch interessiert an einer Zusammenarbeit mit der Hochschule. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Arbeit, Universität, Freizeit und Familie? Da mein Lebensmittelpunkt eigentlich in Berlin liegt, meine Freundin in München lebt und ich die Arbeit hier in Hannover schreibe, pendele ich an den Wochenende sehr viel zwischen den Städten. Das ist nicht immer einfach, aber mit einer guten Organisation durchaus machbar. Man weiß dadurch seine Wochenenden noch mehr zu schätzen und genießt sie. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Meine Freizeit ist durch die Masterarbeit und das ständige Pendeln momentan etwas limitiert. Generell treibe ich gerne Sport beispielsweise Squash, Badminton und gehe zum Ausgleich auch mal eine Runde joggen. An den Wochenenden genieße ich die Zeit mit meiner Freundin gern durch Café- oder Kino-Besuche und treffe mich mit Freunden. Wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft vor? Ich habe derzeit keinen Masterplan wie meine berufliche Zukunft aussehen wird in Zeiten der Finanzkrise. Erst einmal möchte ich nach meiner Abschlussarbeit eine gute Einstiegsposition bekommen. Wichtig ist mir dabei, dass mich der Job ausfüllt und voranbringt und mir Fortbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ich möchte nicht einfach nur mitschwimmen, sondern mich auch gebraucht fühlen.
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