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Matthias Walter "Continental nimmt die Vorbereitung auf das Berufsleben sehr ernst" Warum haben Sie sich für eine Ausbildung bei Continental entschieden? Der für mich maßgebliche Grund war die Größe und die daraus resultierende Tätigkeitsvielfalt im Unternehmen. Auf der einen Seite hat man unzählige Möglichkeiten bei der Auswahl von Tätigkeiten innerhalb der Praxisphasen des Studiums, so dass man während dieser einen sehr vielfältigen Eindruck vom künftigen Tätigkeitsumfeld eines Wirtschaftsinformatikers erlangen kann. Auf der anderen Seite erhoffe ich mir durch die Größe des Unternehmens auch bessere Aufstiegschancen. Dabei ist für mich die Möglichkeit, Auslandserfahrungen zu sammeln, sehr reizvoll. Hinzu kommt, dass das duale Studium ein relativ neuer Zweig der Berufsausbildung ist. Die Continental AG hat als eines der wenigen großen Unternehmen langfristige Erfahrungen im Umgang mit dualen Studenten, wodurch ich mich hier sehr gut aufgehoben fühle. Wie unterstützt Sie Continental beim dualen Studium? In erster Linie ist es für mich wichtig, einen eigenen, verlässlichen Ansprechpartner für meine Belange zu haben, welcher sowohl zur Unterstützung während der Ausbildung zur Verfügung steht als auch für etwaige Kritik empfänglich ist. Besonders fördernd für mich waren viele verschiedene Seminare und Veranstaltungen, die uns Auszubildende vom Einstieg in den Arbeitsalltag bis hin zu wöchentlich stattfindendem Englischunterricht über das gesamte Studium begleiten und uns dabei sowohl fordern als auch fördern. Was sind Ihre täglichen Aufgaben? Durch das Rotationsprinzip während der einzelnen Praxisphasen gewinne ich Einblicke in unterschiedliche Abteilungen, so dass sich meine Aufgaben in jeder Praxisphase voneinander unterscheiden. Beispielhaft kann ich hier das Arbeiten an den Internetseiten der Continental AG, die Mitarbeit in Projekten zum Austausch neuer Computer oder die Entwicklung eines Konzeptes für einen zukünftigen, computergestützten Arbeitsplatz nennen. Welche Aufgaben haben Ihnen während Ihrer dualen Ausbildung bisher besonders Spaß gemacht? In meinen Augen werden Aufgaben immer dann besonders interessant, wenn man Verantwortung übernehmen kann und so die Möglichkeit hat, die eigenen Potentiale zu nutzen bzw. weiter zu entwickeln. Eine meiner größten Herausforderungen war die Schulung von Mitarbeitern aus ganz Europa im Umgang mit unserem Content-Management-System. Die Herausforderung bestand für mich darin, innerhalb von nur drei Wochen den Umgang mit einer mir neuen Software zu erlernen, ein Schulungskonzept zu erarbeiten und eine vierstündige Schulung auf Englisch vor einer Gruppe von Mitarbeitern aus ganz Europa selbstständig zu halten. Warum können Sie eine Ausbildung bei Continental empfehlen? Wie sich aus den vorherigen Antworten erahnen lässt, gefällt es mir besonders gut, wenn ich Verantwortung übernehmen kann. Die Möglichkeit dazu habe ich bei Continental gefunden. Aber dies ist nicht der einzige Grund für eine Empfehlung: Die Berufsausbildung investiert sehr viel in Seminare, Schulungen und Veranstaltungen. Hier spürt man deutlich, dass es Continental mit der Vorbereitung auf das Berufsleben ernst nimmt. Auslandseinsätze, die während des dualen Studiums einen Pflichtteil der Ausbildung einnehmen, oder spezielle Projekte, die durch Auszubildende erarbeitet werden, machen eine Ausbildung bei Continental besonders attraktiv. Welche Fähigkeiten braucht man, um die duale Ausbildung erfolgreich absolvieren zu können? Besonders wichtig für das duale Studium sind Ausdauer und Motivation. Zusätzlich zu den theoretischen Inhalten eignet man sich auch in den Praxisphasen viel, teils unternehmensspezifisches Wissen an, welches einige zusätzliche Anstrengungen erfordert. Des Weiteren sollte man Engagement und Begeisterungsfähigkeit mitbringen, denn viele Möglichkeiten erschließen sich im Unternehmen nur durch das Einbringen der eigenen Leistung und das Knüpfen von neuen Kontakten. Wie beurteilen Sie die Karrierechancen bei Continental? Auf Grund der Größe und der sich dadurch ergebenden Vielfalt an Tätigkeiten sehe ich für jeden, der motiviert und engagiert ist, gute Karrierechancen. Besonders interessant ist hier der globale Aspekt: Die Möglichkeit auch Stellen im Ausland zu besetzen und sich dort weiter zu entwickeln ist stets gegeben. Wie wichtig ist Teamwork bei der täglichen Arbeit? Besonders im projektlastigen IT-Umfeld ist Teamwork ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit. Ich selbst war schon an mehreren, auch globalen Projekten beteiligt und kann sagen, dass Teamfähigkeit eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Projektabschluss ist. Aber auch außerhalb von Projekten ist Teamwork gefragt, da man besonders in den Praxisphasen viele neue Kollegen kennenlernt, mit denen man zusammenarbeitet. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Arbeit, Freizeit und Familie? Bevor man ein duales Studium beginnt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass diese Art der Berufsausbildung sehr zeitintensiv ist. Ich selbst bin für dieses Studium aus einem anderen Bundesland nach Hannover gezogen und sehe meine Familie deshalb relativ selten. Aber dadurch, dass man dieses Studium nicht alleine absolviert, findet man sowohl im Unternehmen als auch in der Akademie schnell neue Kontakte, mit denen man viel Freizeit verbringt (was jedoch dafür sorgt, dass berufliche Themen oft in der Freizeit debattiert werden). Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Als zugezogener Hannoveraner musste ich mich hinsichtlich des Freizeitangebots neu orientieren. Besonders begeistert bin ich von den Erholungsgebieten mit Anschluss ans Wasser, so dass ich meine freie Zeit oft an und in den nahgelegenen Seen verbringe oder auf der Ihme dem Rudersport nachgehe. Wenn es Akademie und Arbeit zulassen, nutze ich auch gerne noch den ein oder anderen freien Abend, um – meist gemeinsam mit anderen ContiBachelorn - das Nachtleben zu genießen.
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