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Marc Wilhelm "Continental bietet mir als Ingenieur alle Möglichkeiten, um meine Zukunftsplanung selbst in die Hand zu nehmen" Wie sind Sie ins Unternehmen gekommen? Zu Beginn meiner Karriere habe ich das duale Studium KIS (Kooperatives Ingenieurstudium Systems Engineering) an der FH Wiesbaden absolviert. Die Ausbildung dauerte insgesamt fünf Jahre und war in zwei Teile gegliedert. Nach den ersten zweieinhalb Jahren habe ich mein Vordiplom absolviert und meinen IHK Abschluss als Mechatroniker gemacht. In der zweiten Phase folgte das Hauptstudium. Daneben habe ich als Werkstudent bei Continental gearbeitet. Nach meiner Diplomarbeit, die ich ebenfalls in Kooperation mit Continental geschrieben habe, wurde ich fest eingestellt. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Gibt es den überhaupt? Das hängt immer vom jeweiligen Schwerpunkt ab. Die Bürotätigkeiten wie Projektplanung oder die Konzepterstellung machen heute rund 70% meiner Aufgaben aus. Beim Rest handelt es sich um Aufgaben in der Produktion, wie z.B. Inbetriebnahmen und Optimierungen von Anlagen vor Ort oder auch Ist-Aufnahmen bestimmter Prozesse und Abläufe, die dann wiederum als Planungsgrundlage für neue Konzepte dienen. Welches war Ihre bisher spannendste Aufgabe im Job? Ich hatte die Möglichkeit ein umfangreiches Werksprojekt, welches sich mit dem Handling und der Entsorgung leerer Werkstückträger beschäftigte, während der gesamten Planung und Umsetzung in unserem Werk zu begleiten. Ich war wesentlich während aller Projektphasen involviert, d.h. angefangen von der simulationsgestützten Konzepterstellung über die Lieferantenauswahl mit anschließender Detailplanung bis hin zu Inbetriebnahme und Optimierung der Anlagen konnte ich stets meine Ideen und Anregungen einbringen. Zu sehen, wie diese in der Realität umgesetzt werden und nun zu sehen welche strukturellen Veränderungen sich daraus für das ganze Werk ergeben haben, war für mich schon etwas ganz Besonderes. Warum sollte man sich für Continental als Arbeitgeber entscheiden? Continental ist ein Komplettanbieter im Automotive Bereich. Dadurch eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung. Man hat die Chance in den unterschiedlichsten Bereichen zu arbeiten und sich dadurch beruflich breit aufzustellen. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse sollten Menschen mitbringen, die bei Continental Karriere machen wollen? Fachliche Kompetenz ist sicherlich die Grundvoraussetzung. Man sollte daneben aber auch die Fähigkeit haben, sich auf neue Dinge einzustellen und keine Angst vor Herausforderungen haben, die es in unserem Umfeld mehr oder weniger täglich zu meistern gilt. Wie beurteilen Sie die Karrierechancen bei Continental? Die sehe ich sehr positiv. Die angesprochene Vielfalt bietet die Möglichkeit sich bei einem Wunsch nach Veränderung auch intern zu bewegen. Zudem kann man sich auch in seinem jeweiligen Fachgebiet sehr gut weiterentwickeln und Schritt für Schritt seine Karriere gestalten. Wie wichtig ist Ihnen Teamwork? Teamwork ist ein ganz wesentlicher Punkt. Gerade bei größeren Projekten ist man auf die Zusammenarbeit mit Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen angewiesen. Wichtige Entscheidungen werden bei uns in der Regel in den Teams getroffen, so dass sich die involvierten Mitarbeiter mit der Teamentscheidung identifizieren können. Wie wichtig sind Auslandserfahrungen? Haben Sie derartige Erfahrungen sammeln können? Bisher war ich leider noch nicht im Ausland tätig, aber ich halte derartige Erfahrungen generell für wichtig. Hierbei geht es weniger um die sprachliche Komponente, sondern darum auch einmal andere Arbeitsweisen kennenzulernen. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Arbeit, Freizeit und Familie? Da ich noch keine Familie gegründet habe, ist dieser Spagat noch relativ gut zu schaffen. Generell finde ich aber gut, dass Continental durch diverse Veranstaltungen die Familien mit einbindet. Durch Familientage oder auch Sportveranstaltungen wie etwa dem Conti Running Day steigt die Identifikation der Familie mit dem Arbeitgeber. Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Ich versuche mich durch regelmäßiges Joggen oder Fahrradfahren fit zu halten. Ansonsten sind die Tage auch sehr schnell ausgefüllt. Wie stellen Sie sich Ihre berufliche Zukunft vor? Ich kann mir einen längeren Auslandsaufenthalt sehr gut vorstellen. Gerne würde ich dabei dem Produktionsumfeld sowie dem Projektmanagement treu bleiben. Ich bin mir sicher, dass sich durch eine solche Erfahrung neue Perspektiven für meine berufliche Zukunft ergeben werden.
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