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CSR Report

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Luftreinhaltung und Feinstaub

Neben verschiedenen anderen Emissionsquellen ist der Fahrzeugverkehr in Europa eine der relevanten Quellen für Partikelemissionen. Für den menschlichen Organismus belastend ist der inhalierbare Schwebestaub (Partikelklasse PM 10, Partikeldurchmesser ca. 0,01 mm) – im allgemeinen Sprachgebrauch als Feinstaub bezeichnet. In den EU-Mitgliedsstaaten gelten seit dem 1. Januar 2005 Grenzwerte für die Feinstaubbelastung. Angesichts der mittlerweile aus Ballungsgebieten vermehrt gemeldeten Überschreitungen der zulässigen Anzahl von 35 Tagen rückt die öffentliche Diskussion insbesondere den Beitrag des Straßenverkehrs in den Mittelpunkt.

Welchen Beitrag leistet der Reifen- und Bremsenabrieb zur Feinstaubbelastung? Eigene Untersuchungen sowie unabhängige Studien der European Tyre and Rubber Manufacturers Association (ETRMA) sowie Beiträge des Umweltbundesamtes (UBA) verdeutlichen, dass der Anteil des Reifen- und Bremsenabriebs an den gesamten Feinstaubimmissionen in Europa nahezu vernachlässigbar ist: Der Reifen- und Bremsabrieb macht weniger als 1 Prozent der gesamten Feinstaub-Emissionen aus.

Selbst bei sehr hohem Verkehrsaufkommen ist der Beitrag von Reifen- und Bremsenabrieb zu lokalen Feinstaubemmission sehr gering. Eine wirkungsvolle Minderung der Feinstaubbelastung an diesen kritischen Punkten kann nach Ansicht von Continental nur erreicht werden, wenn andere große Emittenten im lokalen Umfeld einbezogen werden. Daneben sind Verursacher im regionalen und überregionalen Bereich zu berücksichtigen, deren Emissionen sich zusätzlich über den Ferntransport niederschlagen.