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Gute Ingenieure sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in Brasilien schwer zu finden. Das bestätigt auch Eduardo Zanlorenzi, Leiter der Technischen Entwicklung am Continental-Standort im brasilianischen Guarulhos: „Zurzeit wenden sich fast alle angehenden brasilianischen Ingenieure von der technischen Seite ab: Sie finden besser bezahlte Bereiche attraktiver, wie beispielsweise in der Verwaltung oder in der Finanzwirtschaft. Vor dem Hintergrund, dass Brasilien ein aufstrebender Wirtschaftsstandort ist, ist es daher ganz wichtig, dass sich Universitäten und Industrie annähern und ihre Beziehung verbessern, um sich so wieder mehr auf das Ingenieurswesen und die Produktentwicklung zu konzentrieren.“ Auf 100 Ingenieure, die in China ausgebildet werden, kommen 22 in Indien, 27 in Korea und nur fünf in Brasilien. Daher engagieren sich die Beschäftigten des Continental-Werks in Guarulhos zusammen mit den Ambassadors für eine enge Zusammenarbeit mit der lokalen Universität. So waren Continental-Ingenieure beispielsweise bei der Veranstaltung „FEI 2009“ vertreten und stellten den Studenten verschiedene Produkte sowie Herausforderungen und Aktivitäten aus der Forschung und Entwicklung vor. Auch beim „Unicamp 2008“ waren Continental-Mitarbeiter dabei und demonstrierte angehenden Ingenieuren, wie Elektronik-Komponenten von der Konstruktion bis zur Produktion entwickelt werden. Dabei lernten die Studenten,wie sich Theorie und Praxis miteinander verknüpfen lassen.
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