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„Grüne“ Reifen zeigen mehr Leistung mit
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Hannover, März 2010 – Wenn es in der Continental-„Gummiküche“ brodelt, geht es rund. Denn hier werden aus komplexen Rezepten Hightech-Reifen sowohl für Pkw als auch für Lkw gefertigt. Dabei besteht ein Reifen aus mindestens 15 geheimen Gummimischungen. Ziel der modernen Reifenproduktion bei Europas führendem Pkw-Reifenhersteller ist unter anderem, möglichst auf fossile Rohstoffe zu verzichten und Naturkautschuk sowie Recyclingmaterialien zu nutzen. Bereits seit mehr als zehn Jahren werden bei Continental sowohl Natur- als auch wiederaufgearbeitete Öle benutzt. Dr. Boris Mergell, Leiter der Material- und Prozessentwicklung Pkw- und Lkw-Reifen bei Continental, verrät mit Blick auf die Zukunft: „Wir entwickeln gerade einen Reifenprototypen, bei dem wir auf mehr als 90 Prozent der fossilen Rohstoffe verzichten.“ Allerdings ist eins für Mergell sicher: Auch bei diesem neuen „grünen“ Reifen bleibt die Reifenfarbe schwarz.
Bei den Festigkeitsträgern im Inneren des Reifens verwendet Continental im Gürtel Stahl aus Recycling. Auch textile Cordmaterialien werden zunehmend durch Recyclingprodukte oder Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen – wie Rayon – ersetzt. Das Beste: Reifen mit diesen alternativen Festigkeitsträgern sind zehn Prozent leichter als herkömmliche Erzeugnisse und senken das Gesamtgewicht eines Pkws, der so weniger Kraftstoff verbraucht. Mergell: „Wir verfolgen das Ziel, sowohl bei den Rohstoffen als auch in der Produktion noch nachhaltiger zu werden.“ |