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CSR Report

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Frauen fördern

Frauen sind in Führungspositionen allgemein stark unterrepräsentiert. Dies gilt insbesondere für technisch-orientierte Unternehmen, bedingt auch durch die Zahl weiblicher Absolventen von technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen. Bei Continental lag der Anteil der weiblich außertariflichen Angestellten in Deutschland im Jahr 2008 bei ca. 13,9 Prozent und bei den leitenden Angestellten bei etwa 4,7 Prozent der Belegschaft. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das Potenzial der Frauen besser zu fördern und zu nutzen. Im Rahmen der strategischen Human-Resources-Initiative wurde die Förderung weiblicher Führungs- bzw. Nachwuchskräfte initiiert.

Der Konzern hat 2004 das Projekt „Diversity“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es unter anderem, die Rahmenbedingungen wie kulturelle und gesellschaftliche Strukturen, Arbeitsbedingungen und Gesetzgebungen zu identifizieren, die gegenwärtig die Situation von Frauen in der Arbeitswelt beeinflussen. Andererseits werden bereits existierende Initiativen weiter entwickelt sowie neue Instrumente geschaffen, um die Förderung und Entwicklung weiblicher Talente bei Continental zu verbessern.

Verschiedene Maßnahmen konnten bereits realisiert werden:

  • Ein in den Personalentwicklungsprozess integrierter divisionsübergreifender Talentpool.
  • Der Aufbau von Karriere fördernden Netzwerken.
  • Der Ausbau des Mentoring-Programms für weibliche Talente.
  • Female Ambassadors.
  • Eine Datenbank, in der alle weiblichen Führungs- und Nachwuchskräfte enthalten sind, die derzeit schwanger oder in Erziehungsurlaub sind, zur rechtzeitigen Planung des Einsatzes nach ihrer Rückkehr.
  • Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit, Home-Office, Job-Sharing.
  • Unterstützung zum Thema „Job & Familie“.
  • Die Festlegung von Zielkorridoren für den künftigen Frauenanteil in Führungsfunktionen.
  • Quartalsweise Herausgabe eines Informationsblattes zum Thema "Diversity".
  • Girl’s Day