„Continental-Universities“
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Mit der Entwicklung eines internationalen Netzwerkes von „Continental-Universities“ in Kooperation mit lokalen Universitäten verfolgt Continental das Ziel, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit breitbandige und tiefgreifende Qualifizierungs- und Fördermöglichkeiten zu schaffen. Das „Continental-University-Programm“ basiert auf einer Partnerschaft zwischen dem Unternehmen und den örtlichen Colleges und Universitäten, durch die die Mitarbeiter einen Zugang zur Hochschulbildung erhalten. Auf diese Weise wird ein Beitrag zur beruflichen Förderung und Karriereentwicklung der Mitarbeiter geleistet und Studieninhalte können auf die besonderen Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt werden. Das Konzept wurde 2005 von der Continental AG erarbeitet und ist Teil einer weltweiten Strategie, die auf lebenslanges Lernen und Förderung der Weiterbildung der Mitarbeiter abzielt. |
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Bereits in Mexiko, auf den Phillippinen, in Rumänien und den USA sind Bildungsbrücken von Continental zu Hochschulen geschaffen worden. An den lokalen Hochschulen profitieren die Studenten gleichzeitig von speziellen Praktikantenprogrammen, Studienarbeiten oder Bachelor- und Masterausbildungen, die Continental anbietet.
Die erste „Continental-University“ wurde im Juli 2006 im mexikanischen Cuautla/Silao ins Leben gerufen. Continental kooperiert in Mexiko mit fünf Universitäten. Jährlich nehmen mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedenen Trainings teil, die von Englischtrainings über Qualitätsmanagement bis hin zu Vertriebs- und kompletten Masterstudiengängen reichen. In Manila auf den Philippinen wurde im August 2006 eine „Continental-University“ eingeweiht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch keine Universitätsausbildung haben, werden hier besonders unterstützt. Pro Jahr bekommen 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, ein Studium zum Bachelor of Engineering mit dem Hauptfach „Fertigung und Produktion“ zu beginnen. Voraussetzung ist eine mindestens zweijährige Unternehmenszugehörigkeit und besonderes Engagement. Im rumänischen Sibiu wurde Anfang 2007 eine „Continental-University“ etabliert. Das Projekt soll Studenten der lokalen Universität genauso zu Gute kommen wie den rund 1800 Continental-Beschäftigten vor Ort. In Verbindung mit einer Stiftungsprofessur und Assistentenstellen schafft Continental die Rahmenbedingungen für Automobil geprägte Vorlesungsinhalte im Rahmen der Ingenieurausbildung. Projektorientierte Praktikaplätze und die aktive Begleitung von Diplomarbeiten sind weitere Bausteine, um die Praxisorientierung des Studiums zu optimieren. Im Juli 2007 wurde das Netzwerk der „Continental-Universities“ um den US-Standort in Mount Vernon, Illinois, erweitert. Damit wurde das bisherige Pilotprogramm in Zusammenarbeit mit dem Rend Lake College (RLC) offiziell fortgesetzt, im Rahmen dessen alle Mitarbeiter vor Ort einen Abschluss erwerben können, der in etwa einem deutschen Berufsfachoberschulabschluss entspricht. Gleichzeitig wurde das Programm um einen Bachelor-Abschluss erweitert, den die Studenten an der McKendree University, der Mid-Continent University oder der Southern Illinois University Carbondale (SIUC) erlangen können. Im Oktober 2007 hat Continental am Standort Calamba auf den Philippinen in Kooperation mit dem Don Bosco College den „Continental-University Campus Calamba“ gegründet. Der Campus ist nach Manila die zweite „Continental-University“ auf den Philippinen. Die neue University richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Calamba, die ihr Wissen über vollautomatisierte Systeme vertiefen möchten. Schwerpunkt der Weiterbildung ist die Verbindung von elektrischen und mechanischen Prozessen. Bis zu 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können pro Jahr an der zweijährigen Ausbildung teilnehmen. An folgenden Standorten plant Continental weitere Bildungsbrücken mit Hochschulen aufzubauen: Hannover, Deutschland |
