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CSR Report

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Alters- und Eigenvorsorge stärken

Investitionen in die Zukunft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Das System der Altersvorsorge befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Dabei erhöhen die demografischen Strukturveränderungen den Druck auf die staatlichen Rentensysteme in Deutschland und in vielen Märkten, in denen Continental agiert. Damit steigt die Bedeutung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Continental schafft mittels interner Kommunikation ein zunehmendes Bewusstein für die Notwendigkeit einer Absicherung der Alterseinkünfte durch Eigenvorsorge.

Im Mittelpunkt unserer internationalen Altersvorsorgestrategie steht die Umstellung von leistungsorientierten auf beitragsorientierte Versorgungszusagen, um sowohl den Arbeitnehmern als auch dem Unternehmen ein zukunftsfähiges und transparentes Versorgungssystem zu bieten. In der weiteren Umsetzung dieser Strategie wurden 2006 in den USA und in Großbritannien die Mitarbeiter, die im Zuge der Akquisition des Automobilelektronik-Geschäfts von Motorola zum Konzern gewechselt sind, in ein beitragsorientiertes Versorgungssystem integriert, in dem steigende Eigenbeiträge der Mitarbeiter durch steigende Unternehmensbeiträge begleitet werden. Anfang 2007 wurden ebenfalls die Versorgungszusagen der portugiesischen Mitarbeiter der Reifen-Divisionen auf ein beitragsorientiertes Versorgungssystem umgestellt. Durch diese Veränderung konnte nicht nur ein Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit dieses Hochlohnkostenstandorts geleistet werden, sondern auch zur Philosophie der Co-Verantwortung für Altersvorsorge.

Der Konzern fördert die Eigenbeteiligung der Beschäftigten, indem die Eigenbeiträge der Mitarbeiter durch Firmenzuschüsse aufgestockt werden. Zudem motiviert das Unternehmen die Mitarbeiter zur Teilnahme an der so genannten „Entgeltumwandlung“. Dabei verzichtet der Arbeitnehmer auf einen Teil seines Entgeltanspruchs, den der Arbeitgeber für die betriebliche Altersvorsorge einbehält.Durch die Festlegung der Tarifvertragsparteien in der chemischen Industrie sowie in der Metallindustrie, die ehemaligen vermögenswirksamen Leistungen zweckgebunden nur noch als altersvorsorgewirksame Leistungen zu zahlen, ist auch zukünftig weiter mit einem Anstieg der Beteiligungsquoten zu rechnen. Wichtigster Einflussfaktor wird die Entwicklung der steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Bruttoentgeltumwandlung sein. Ein wesentlicher Baustein ist hierzu die nun gesetzlich geregelte Beitragsfreiheit der Bruttoentgeltumwandlung in der Sozialversicherung auch über das Jahr 2008 hinaus.