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CSR Report

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Zins- und Währungsrisiken,
Risiken aus Finanzinstrumenten

Die internationale Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten führt zu Lieferungs- und Zahlungsströmen in unterschiedlichen Währungen. Die Folge ist ein Verlustrisiko, weil Vermögenswerte, die in einer Währung mit sinkendem Wechselkurs notiert sind, an Wert verlieren. Gleichzeitig werden Verbindlichkeiten in einer Währung mit steigendem Wechselkurs teurer. Das Netto-Exposure, das sich im Wesentlichen aus der Saldierung der Exporte mit den Importen in den einzelnen Währungen ergibt, wird regelmäßig erfasst und bewertet. Der Continental-Konzern praktiziert bereits seit mehreren Jahren den „Natural-Hedge“-Gedanken zur Reduzierung des Währungskursrisikos: Er zielt darauf ab, den Saldo zwischen Einnahmen und Ausgaben in einer bestimmten Währung und damit auch die Auswirkung einer Kursschwankung gegenüber dem Euro möglichst gering zu halten. Darüber hinaus beobachten und analysieren wir die erwartete Entwicklung der Devisenkurse. Aufgrund der Ergebnisse unserer fortlaufenden Überprüfung werden Wechselkursrisiken gegebenenfalls mit geeigneten Finanzinstrumenten abgesichert. Im Rahmen dieses Währungsmanagements sind enge Grenzen für offene Positionen gesetzt, die das Risiko aus dem Abschluss von Sicherungsgeschäften stark einschränken. Zur Absicherung dürfen ausschließlich derivative Finanzinstrumente eingesetzt werden, die sich im Risikomanagementsystem abbilden und bewerten lassen. Das im Ausland gebundene Nettovermögen des Konzerns wird grundsätzlich nicht gegen Wechselkursveränderungen abgesichert. Unsere Importe in den Euroraum sind überwiegend höher als die gegengerichteten Exportströme in andere Währungsräume.

Wenn für unsere Verbindlichkeiten variable Zinssätze vereinbart sind, können sich die Zinsen nach unten und nach oben entwickeln. Die Risiken, die sich durch steigende Zinsen ergeben, werden im Rahmen des Zinsmanagements bewertet, eingeschätzt und durch den Einsatz von derivativen Zinssicherungsinstrumenten gesteuert. Gegenstand dieser Steuerung sind die zinstragenden Verbindlichkeiten des Konzerns. Alle Zinssicherungsgeschäfte dienen ausschließlich der Steuerung der identifizierten Zinsänderungsrisiken.

Ein Risiko aus Schwankungen des Zeitwerts längerfristiger finanzieller Verbindlichkeiten durch Veränderungen der Kapitalmarktzinsen besteht für den Continental-Konzern nicht, da die Kapitalgeber daraus kein Recht auf vorzeitige Rückzahlung geltend machen können.

Die Zins- und Währungsmanagementgeschäfte werden zur Reduzierung des Kontrahentenausfallrisikos nur mit ausgewählten Banken abgeschlossen. Durch eine strikte funktionale Trennung der Aufgabenbereiche minimieren wir interne Abwicklungsrisiken. Im Rahmen des zentralen Finanzcontrollings werden die konzernweiten Überschüsse oder Unterdeckungen in den einzelnen Währungen aus dem operativen Geschäft regelmäßig ermittelt und überwacht. Das zentrale Cash-Management führt eine regelmäßige Liquiditätsvorschau durch.