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CSR Report

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Meilensteine unternehmerischer Verantwortung

1871

Gründung der Continental-Caoutchouc- und Gutta-Percha Compagnie als Aktiengesellschaft in Hannover.

1872

Krankenunterstützungskasse

Der Konzern richtet eine Krankenunterstützungskasse ein, die 1875 zur Pflichtkasse für alle Werkangehörigen wird. Die Krankenunterstützungskasse wird durch das Krankenversicherungsgesetz von 1884 zur Betriebskrankenkasse für gewerbliche Arbeitnehmer.

1885

Kapitallebensversicherung zur Altersvorsorge

Einrichtung einer Kapitallebensversicherung zur Altersvorsorge, zunächst nur für Meister und Arbeiter. Die Prämienzahlung erfolgt durch das Unternehmen. Begünstigt waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach mehr als zehn Jahren Firmenzugehörigkeit, wobei die Fälligkeit im 65. Lebensjahr oder bei Tod eintrat. Eine gesetzliche Regelung zur Invaliditäts- und Altersrente für Arbeiter wird erst 1891 wirksam.

1903

Pensionskasse für Angestellte

Einführung der Pensionskasse für Angestellte – vom Gesetzgeber erst 1913 eingerichtet. Die Altersversorgung beginnt mit dem 65. Lebensjahr. Seit 1984 gilt eine einheitliche Regelung zur betrieblichen Altersversorgung für alle Beschäftigten (Lohnempfänger und Angestellte) in Deutschland.

1989

BASICS / Unternehmensleitsätze

Einführung der BASICS, die als Unternehmensleitsätze die Vision, die Werte und das Selbstbild des Konzerns definieren. Aus den ursprünglich acht so genannten „Commitments" sind mittlerweile 17 Leitsätze geworden, an denen sich das Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen orientiert. Die BASICS dienen zur Gestaltung der Zukunft von Continental und schreiben unter anderem fest, die nationale Herkunft jedes Mitarbeiters zu respektieren, nationale Besonderheiten, Regeln und rechtliche Vorschriften zu achten und in den Geschäftsprozessen dem Umweltschutz Rechnung zu tragen.

1992

Gründung der Reifenentsorgungsgesellschaft REG

Die Eigeninitiative des Konzerns dient der umweltgerechten Entsorgung und Verwertung von Altreifen und dem Schaffen eines transparenten Entsorgungsmarktes.

1994

Einführung der Umweltbetriebsprüfung

Mit der Einführung der Continental-Umweltbetriebsprüfung wird die Grundlage zur externen Überprüfung des Umweltmanagementsystems in den Continental-Werken gelegt.

1995

Mitarbeiterbeteiligungsprogramm

Einführung des Belegschaftsaktienmodells „Conti 100" – das erste seiner Art in Deutschland.

EU-Öko-Audit-Zertifikat für Continental-Standort Korbach

Das Werk Korbach ist europaweit der erste Betrieb der kautschukverarbeitenden Industrie und einer der ersten Industriebetriebe überhaupt, der im Oktober 1995 nach dem EU-Standard EMAS zertifiziert wird.

Umweltpreis der Volkswagen AG

Auszeichnung für das Engagement bei der Umweltzertifizierung (Standort Korbach), der Altreifenentsorgung und Recyclingbemühungen in verschiedenen Bereichen und der Entwicklung innovativer Produkte mit ökologischen Vorteilen, z. B. dem ContiEcoContact.

1997

EU-EMAS-Zertifikat für den Continental-Standort Otrokovice (Tschechien)

Der tschechische Standort Otrokovice wird als erster außerhalb der EU erfolgreich nach der EU-EMAS-Verordnung zertifiziert.

B.A.U.M.-Umweltpreis

Auszeichnung des Umweltschutzes von Conti durch B.A.U.M. (Bundesdeutscher Arbeitskreis für umweltbewusstes Management e.V.)

1999

Produkt-Ökobilanz für Pkw-Reifen

Veröffentlichung der ersten Produkt-Ökobilanz für Pkw-Reifen. Die Bilanz umfasst den vollständigen Lebenszyklus eines Pkw-Reifens von der Gewinnung der Ressourcen, über die Herstellung der Rohstoffe und die Produktion des Reifens, bis zur Nutzungsphase des Reifens am Pkw. Zudem wird die Verwertung des Altreifens in der Runderneuerung, in der Zementindustrie oder in einem Reifenkraftwerk analysiert.

2000

ContiPLUS

Einführung einer arbeitgeber- und arbeitnehmerfinanzierten betrieblichen Altersversorgung mit Möglichkeit der Eigenvorsorge – zunächst für die Continental AG und die Division ContiTech.

"Governor´s Pollution Prevention Award for Large Industry" für den Standort in Mt. Vernon (USA)

Die Governor's-Auszeichnung ist ein jährlich verliehener Preis, der die herausragenden Leistungen von Unternehmen in der Vermeidung von Emissionen im Staat Illinois würdigt.

2001

EU-EMAS-Zertifikat für den Continental-Standort Timişoara (Rumänien)

Der rumänische Standort Timişoara wird erfolgreich nach der EU-EMAS-Verordnung zertifiziert. Damit dokumentiert Continental, dass mit der Verlagerung von Produktionslinien nach Osteuropa auch die Umweltstandards des Unternehmens "exportiert" werden.

OSHA-Zertifikat für den Continental-Standort Lousado (Portugal)

Als erster Standort innerhalb des Continental-Konzerns wird das Reifenwerk in Lousado nach dem internationalen Standard OSHA 18001 (Arbeitssicherheit und -medizin) erfolgreich zertifiziert.

ESH-Politik des Continental-Konzerns

In der gemeinsamen ESH-Politik werden die individuellen Ziele der einzelnen Fachbereiche im Umwelt-, Arbeits-, Brand- und Gesundheitsschutz zusammen gefasst.

2002

EMAS Excellence Award der Europäischen Union für das Reifenwerk in Otrokovice

Die EMAS-Excellence-Auszeichnung wird an jeweils ein Unternehmen jedes Mitgliedlandes in der EU ausgegeben. Im Jahr 2002 wird das Reifenwerk im tschechischen Otrokovice als erstes Unternehmen außerhalb der EU für sein Umweltmanagementsystem mit diesem Preis ausgezeichnet.

2003

„Integration in den Beruf"

Start des Projekts „Integration in den Beruf". Mit dem Projekt setzt sich die Continental AG dafür ein, Jugendliche mit bedingt ausgeprägter Ausbildungsreife in die Berufswelt einzuführen.

2004

Continental-Verkehrsuntersuchung

Beginn der Continental-Verkehrsuntersuchung – hervorgegangen aus der Uniroyal-Verkehrsuntersuchung (seit 1977).

„Wir belohnen Ihre Sicherheit"

Beginn des Projekts „Wir belohnen Ihre Sicherheit" zur Schulwegsicherung für Kinder und Jugendliche.

2006

„Deutscher Förderpreis Jugend in Arbeit"

ContiTech erhält den „Deutschen Förderpreis Jugend in Arbeit" für das Projekt „Integration in den Beruf".