Mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr
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Unter dem Motto „Wir belohnen ihre Sicherheit" startete Continental im Dezember 2004 in Zusammenarbeit mit den Landesverkehrswachten in Deutschland eine Aktion für mehr Sicherheit auf Schulwegen. Bundesweit förderte Continental über 50 Projekte zur Schulwegsicherheit, beispielsweise das Aufstellen von Ampeln, das Versetzen von Zebrastreifen oder das Ausbilden älterer Schüler zum Bus-Engel als Fahrzeugbegleiter Diese Projektreihe lief im Oktober 2007 aus.
Aus der Aktion „Wir belohnen Ihre Sicherheit“ sind zwei Themen- schwerpunkte hervor gegangen, die weiter verfolgt werden. Der eine Schwerpunkt ist das Projekt „Busschule“, das Kindern helfen soll, sicher mit dem Bus zur Schule zu kommen. Denn jährlich verletzen sich rund 9.000 Busschüler auf dem Weg zur Schule. Die Schüler wissen häufig nicht, wie sie sich an der Haltestelle, beim Ein- und Aussteigen, im Bus und beim Überqueren der Straße richtig verhalten sollen. Drängeln an der Haltestelle, Vandalismus und aggressives Verhalten im Bus – für viele Kinder und Jugendliche gehört das zum Schulalltag. Auch wenn der Bus statistisch gesehen das sicherste Verkehrsmittel zur Schule und zurück ist, birgt er Risiken und Schwierigkeiten. Viele Schüler sind deshalb verunsichert. |
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Die Universität Lüneburg erstellte im Auftrag von Continental den Leitfaden „Mit dem Bus zur Schule – aber sicher!" , der sich an Lehrer, Eltern und Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben und Verbänden richtet. Die CD zum Leitfaden können Sie per Email bei simone.schwarzer@conti.de bestellen. Eine neue Aktion für mehr Sicherheit für Kinder startete weltweit im Mai 2008 - der internetbasierte SchulwegPlaner. Über 700 Schulen haben sich bisher daran beteiligt. Die Grundschulen in Deutschland erstellen seit Jahren für Schulanfänger einen Schulwegplan. Dieser besteht bisher oft aus einer Stadtplankopie, in die per Filzstift eine Route eingezeichnet wird. Der internetbasierte SchulwegPlaner ermöglicht eine systematische Erfassung von Gehwegen, Fußgängerüberwegen, Ampeln oder auch Unfallschwerpunkten und eine entsprechend genaue Planung eines sicheren Schulwegs.
Bevor ein Plan jedoch für die allgemeine Nutzung im öffentlichen Bereich des SchulwegPlaners zur Verfügung gestellt werden kann, müssen ihn die entsprechenden Schulen überprüfen und freigeben. Die Schulen sind dabei aufgefordert, alle Pläne auch von den Behörden - insbesondere der Polizei - prüfen zu lassen. Erst dann sind sie für alle Nutzer im Internet abrufbar und druckfähig. Im September 2008 erhielt der SchulwegPlaner vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine ganz besondere Auszeichnung. Die Initiative des Ministeriums mit dem Titel „Wege ins Netz“ prämiert Projekte, die Menschen an das Internet heranführen. Bei diesem Wettbewerb erreichte das Verkehrssicherheitsprojekt von Continental und der Landesverkehrswacht Niedersachsen unter 139 Bewerbern den 1. Platz für die Online-Plattform www.SchulwegPlaner.de in der Kategorie „Gesundheit & Ernährung“. |


