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Die Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, der vor 20 Jahren in den USA ins Leben gerufen wurde und mittlerweile rund um den Globus ausgetragen wird. Dabei bauen Studenten einen einsitzigen Rennwagen für eine fiktive Firma und treten bei Wettbewerben gegen Teams aus der ganzen Welt an. Allerdings gewinnt nicht das Team mit dem schnellsten Fahrzeug, sondern das mit der besten Gesamtleistung aus Konstruktion, Rennerfolg, Finanzplanung und Marketing. Die Herausforderung für die Teams besteht deshalb darin, einen Prototypen zu konstruieren und zu bauen, der unter anderem sehr gute Fahreigenschaften aufweist, kostengünstig und einfach zu betreiben ist sowie den Einsatz üblicher Serienteile ermöglicht. Das „Gesamtpaket“ wird durch eine Jury aus Fachleuten der Automobil- und Automobilzulieferindustrie bewertet. 2010 haben sich die Studierenden nicht nur mit klassischen Verbrennungsmotoren gemessen, sondern traten erstmals in einem neuen Wettbewerb mit Elektrofahrzeugen gegeneinander an: Bei der weltweit ersten „Formula Student Electric“ mussten die Teams einen konkurrenzfähigen Rennwagen konstruieren, der mit einem reinen Elektromotor als Antrieb plus Energiespeicher ausgestattet ist. Von den insgesamt rund 450 Teams unterstützt Continental 31 aus zwölf Ländern (Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Österreich, Rumänien, Russland, Slowakei, Südafrika). Dabei setzen wir nicht nur auf das Materialsponsoring, sondern auch auf die Unterstützung durch Wissenstransfer. Ziel unseres Engagements ist es, Nachwuchsingenieure für das Unternehmen zu interessieren und an uns zu binden. Die Studenten haben durch den Wettbewerb die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen in der Praxis zu beweisen und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen.
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